BUND Landesverband
Hessen e.V.

Mit Fotofallen auf Wildkatzensuche

Neben Lockstöcken können auch Fotofallen wichtige Hinweise auf die Verbreitung von Wildkatzen geben.

Die Kameras werden im Wald meist in der Nähe von Lockstöcken aufgestellt und lösen selbsttätig über einen Bewegungsmelder aus. Vom Baldrian angelockte Tiere werden so unbemerkt und ohne Störung dokumentiert. Dies ist besonders für die heimliche und nachtaktive Wildkatze ein guter Trick. Um die Sichtungen zu bestätigen, müssen aber echte genetische Nachweise z.B. mithilfe der Lockstöcke erbracht werden. Trotzdem fanden Forscher der Uni Göttingen jüngst heraus, dass die Wiedererkennung von einzelnen Wildkatzen anhand der individuellen Fellzeichnung mithilfe der Fotofallen möglich ist.

Wildkatzen in der „Falle“

Wildkatze im Schlitzerland

Die Lockstöcke vor den Fotofallen sind mit Baldrian behandelt. Da Katzen diesen Geruch sehr mögen, kann man sie so vor die Fotofalle locken, wie diese Wildkatze im Schlitzerland.

Wildkatze an Lockstock im Krofdorfer Forst

Der Schwanz von Wildkatzen hat eine schwarze Spitze und deutliche Ringel.

Wildkatze am Lockstock in der Umgebung von Frankenberg

Eine Wildkatze untersucht entspannt den Lockstock in der Umgebung von Frankenberg.

Wildkatze oder Hauskatze?

Wildkatze oder Hauskatze? Eine genetische Untersuchung weist hier einen Hybrid nach.

Die genetische Untersuchung der Haarprobe zeigte, dass es sich hier um einen Hybrid (einem Mischling zwischen Haus- und Wildkatze) handelte. Wie sich Haus- oder Wildkatze äußerlich unterscheiden, lesen Sie in unserem Steckbrief.

Wildkatzen am Lockstock im Video

Am Tag…

Und in der Nacht…

Welche Tiere noch so vorbeischauen

Hinweis zum Datenschutz bei Fotofallen

In Hessen ist die Ausbringung von Fotofallen im Wald seit Oktober 2012 aus Datenschutzgründen grundsätzlich verboten. Der BUND Hessen darf über eine Sondergenehmigung bei Einhaltung zahlreicher Vorgaben Fotofallen für das wissenschaftliche Monitoring einsetzen. Die Aufnahmen in der Fotogalerie sind im Rahmen dieser Genehmigung und in enger Absprache mit den Fotofallennutzern und den Behörden erfolgt.

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