Seitenansicht eines gepressten Strohballens / Rundballens (Foto: Niko Martin)

Landwirtschaft

In Hessen werden 42 % der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt. Das hat maßgeblichen Einfluss auf die Pflanzen- und Tierwelt, unsere Gewässer, den Boden und das Landschaftsbild. Die Intensivlandwirtschaft macht viele Probleme – doch es geht auch anders! Biohöfe, Neulandbetriebe u. a. zeigen dies in ihrer täglichen Arbeit. Der BUND fordert eine umfassende Agrarwende.

Der BUND fordert:

  • Tierhaltung umbauen – artgerecht, bäuerlich und mit Zukunft!
  • Artenreiche Feldfluren – Ausstieg aus der Pestizid-Landwirtschaft!
  • Düngerecht verschärfen! Gewässer vor Nitrat schützen!
  • Ökolandbau ausweiten – Klare Prioritäten setzen!
  • Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft – Gentechnikfreie Fütterung voranbringen!
  • Freihandelsabkommen TTIP und CETA als Einfallstor für Gentechnik verhindern!

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Landwirtschaft in Hessen

Der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Hessen, der ökologisch bewirtschaftet wird, liegt bei etwa 14 % und damit deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. Dennoch ist auch in Hessen die Artenvielfalt durch die intensive Landwirtschaft massiv bedroht. Der Pestizideinsatz auf den Feldern sowie der Antibiotikaeinsatz in manchen Ställen ist zu hoch und mancherorts ist das Grundwasser mit Nitraten und Pestiziden belastet. Unser Leitbild für die Landwirtschaft ist der ökologische Landbau, weil er besonders sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umgeht, schädliche Umweltauswirkungen der landwirtschaftlichen Intensivproduktion vermeidet und deutlich weniger Klimagase verursacht. Notwendig sind gezielte Fördermaßnahmen, um den Anteil der Ökolandbauflächen in Hessen bis 2025 auf mindestens 25 % zu erhöhen und langfristig 100 % Ökolandbau zu erreichen.

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