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BUND Landesverband
Hessen e.V.

Der Luchs in Hessen

Dem Luchs in Hessen auf der Spur: Still und heimlich streift er wieder durch Hessens Wälder – der Luchs, Europas größte Wildkatze. In unterschiedlichen Regionen wurde er über längere Zeiträume mehrfach gesehen.

Der Arbeitskreis Hessenluchs

Der Arbeitskreis Hessenluchs, der 2004 auf Initiative des BUND und des Ökologischen Jagdvereins (ÖJV) gegründet wurde, sammelt Belege für das Vorkommen des Luchses in Hessen (Sichtungen, Fährten, Rissfunde) und führt sie im Auftrag der obersten Naturschutzbehörde alljährlich in einem hessenweiten Luchsregister zusammen.

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Haben Sie einen Luchs gesehen? – Informieren Sie Ihren Luchsbeauftragten

Die Luchsdaten-Erfassung ist die primäre Aufgabe der regionalen Luchsbeauftragten, die auch Ansprechpartner für die Bevölkerung bei allen Fragen zum Luchs in ihren Landkreisen sind. Sie können sich auch an sie wenden, wenn Sie einen Luchs gesehen, eine „verdächtige“ Fährte entdeckt, ein gerissenes Wild- oder Nutztier gefunden haben.

Der Luchsbeauftragte wird Ihre Beobachtungen dokumentieren und hat ein offenes Ohr für Ihre Fragen. Da Luchse mehrmals zu ihrer Beute zurückkehren, kann an Rissfunden eine Fotofalle installiert werden. Wichtig ist, dass das gerissene Tier unberührt am Fundort verbleibt. Die Meldung sollte dann möglichst schnell erfolgen. So erfahren wir mehr über die große Katze in Hessen.

Die Luchsbeauftragten sind ehrenamtlich engagierte Naturschützer, Forstleute und Jäger aus den Verbänden im Arbeitskreis Hessenluchs, dem Luchshegering Vogelsberg und von HessenForst.

Luchs-Kopf

www.luchs-in-hessen.de

Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt es auch einen eigenen Internetauftritt für den Luchs in Hessen. Unter www.luchs-in-hessen.de

Die Einordnung und Bewertung der Luchsmeldungen des Erfassungsjahres 2018/19 finden Sie im aktuellen „Luchsbericht 2019” (pdf; 6,5 MB).

Luchshinweise im Zeitraum 01.05.2018 – 30.04.2019 (Stand: 30.06.2019), ohne Telemetriedaten. Luchshinweise im Zeitraum 01.05.2018 – 30.04.2019 (Stand: 30.06.2019), ohne Telemetriedaten. Die ersten vier Signaturen sind C1-Nachweise, bei denen der jeweils genannte Luchs individuell identifiziert werden konnte. M9 ist auch unter dem Namen Pou bekannt. Hintergrund: www.openstreetmap.org. Karte erstellt mit QGIS.

Das Fotofallen-Monitoring in Nordhessen

Das Fotofallen-Monitoring wurde 2011 vom Arbeitskreis Hessenluchs begonnen. Es lieferte alljährlich Reproduktionsnachweise des Luchses aus den Wäldern südöstlich von Kassel. 2014 konnte das Monitoring durch das Engagement von Dr. Markus Port von der Universität Göttingen deutlich ausgeweitet und intensiviert werden. Dabei arbeiten die Göttinger Wissenschaftler weiter eng mit dem Arbeitskreis Hessenluchs sowie den Forstämtern Hess. Lichtenau, Melsungen und Wehretal, der Naturschutzverwaltung und dem „Luchsprojekt Harz“ zusammen.

Das Luchs-Monitoring wurde zunächst überwiegend aus Spendenmitteln des BUND und danach durch die Heidehof Stiftung (Stuttgart) finanziert. Die aktuellen Untersuchungen werden von der Heinz Sielmann Stiftung finanziert, sowie von der Erika-Krauskopf-Stiftung (Kassel) und dem Sachbereich Naturschutz des Servicezentrums „Forsteinrichtung und Naturschutz“ des Landesbetriebes HessenForst. Da die Finanzierung angewandter Naturschutzforschung in Deutschland ausgesprochen schwierig ist, sind die Projektpartner allen Geldgebern zu besonderem Dank verpflichtet.

Eine Spur… – Luchs-Trittsiegel im Schnee Eine Spur… – Luchs-Trittsiegel im Schnee

Faltblatt zum Luchs in Hessen

Das Faltblatt „Der Luchs ist zurück in Hessen“ (ca. 1 MB; pdf), das das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem AK Hessenluchs herausgegeben hat, steht hier zum Download bereit. Es enthält einen kurzen „Steckbrief“ des Luchses und beantwortet die häufige Frage nach der Gefährlichkeit der Tiere für Menschen und Hunde. Thema ist auch die Perspektive des bislang kleinen hessischen Luchsbestands.

Luchs in Hessen (Faltblatt)

Hintergrund: Verbände und Kontakte im Arbeitskreis Hessenluchs

Der Arbeitskreis Hessenluchs konstituierte sich im Mai 2004 auf Initiative des Ökologischen Jagdvereins Hessen (ÖJV) und des BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, Landesverband Hessen (BUND). Die beiden Organisationen haben sich auf eine gemeinsame Federführung verständigt.

Weitere tragende Verbände sind die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft Hessen (ANW), der Bund Deutscher Forstleute (BDF), die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), der Naturschutzbund Hessen (NABU) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen (SDW).

Der AK steht in engem Arbeitskontakt mit dem Luchshegering Vogelsberg, einer regionalen Initiative von engagierten Jägern. Er kooperiert mit dem hessischen Ministerium für Umwelt, dem Forschungsinstitut Senckenberg, dem Landesjagdverband und Hessen Forst.

Luchs in Hessen (Logo)

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Seit 1833 galt der Luchs in Hessen als ausgerottet. Im Sommer 1985 oder 1986 kam es dann zu einer Sichtung und seit September 1999 wurden vermehrt Sichtungen bekannt. Unterstützen Sie den Luchs in Hessen mit einer Spende an den Arbeitskreis Hessenluchs.

Spenden Sie direkt online

Luchs im Schnee (Foto: Jiri Bohdal) Luchs im Schnee (Foto: Jiri Bohdal)

Oder überweisen Sie auf das Konto:

BUND Landesverband Hessen e.V.
Konto bei der Frankfurter Sparkasse:

IBAN: DE46 5005 0201 0000 3698 53
BIC: HELADEF1822

Stichwort „Hessenluchs“

Ansprechpartner

Kontakt beim BUND Hessen

Thomas Norgall,
Naturschutzreferent,
stellv. Geschäftsführer

E-Mail: thomas.norgall(at)bund-hessen.de
Telefon: 069 677376-14

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