BUND Landesverband
Hessen e.V.

AKW Biblis

Seit Ende Mai 2011 ist das AKW Biblis stillgelegt, knapp zwei Monate nach der Katastrophe von Fukushima. Obwohl der BUND seit seiner Gründung vor 40 Jahren gegen das AKW Biblis gekämpft hat, klagt der Umweltverband gegen den Abriss des AKW Biblis, Block A, weil nicht sichergestellt ist, dass der höchstmögliche Schutz der Bevölkerung vor zusätzlicher radioaktiver Belastung gewährleistet wird. Darüber hinaus kritisiert der BUND die Pläne, das AKW als Zwischenlager für Castor-Behälter zu nutzen. Die Einlagerung wurde trotz erheblicher Sicherheitsmängel – wie die mögliche Undichtigkeit der Behälter – genehmigt.

Der BUND fordert

  • Umfassende Information der Öffentlichkeit!
  • Beteiligung mit Umweltverträglichkeitsprüfung in allen Phasen des Abrissverfahrens!
  • Verzicht auf die Freigabe radioaktiver Stoffe aus dem Abriss!

Dies zu erreichen, ist das Ziel der Klage des BUND, da das Hessische Umweltministerium entgegen aller Beteuerungen die Transparenz, die Bereitstellung von Informationen und die Beteiligung der Bevölkerung und Minimierung des Strahlenrisikos nicht ausreichend sichergestellt hat.

Stellungnahme und Einwendung des BUND Hessen

Laden Sie sich die Stellungnahme und Einwendung des BUND Hessen (pdf; 480 KB) zum Antrag der RWE Power AG vom 06.08.2012 Kraftwerk Biblis auf eine Genehmigung zur Stilllegung und zu einer ersten Genehmigung zum Abbau von Anlagenteilen der Kernkraftwerksblöcke Biblis A und B herunter.

Stellungnahme des BUND zum Entwurf des Strahlenschutzgesetzes

Auf Bundesebene setzt sich der BUND für grundlegende Reformen im Strahlenschutz ein, so u.a. für die Senkung aller Grenzwerte um den Faktor 10, da Radioaktivität viel gefährlicher ist, als dies offiziell behauptet wird. 

Laden Sie sich hier die Stellungnahme vom 24.3.2017 (pdf; ca. 700 KB) herunter.

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