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BUND Landesverband
Hessen e.V.

Die „Spurensuche Gartenschläfer”

Obwohl Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung des Gartenschläfers hat, liegen kaum Kenntnisse zur Biologie und Verbreitung der Art vor. Hier setzen der BUND, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung an.

Dem Gartenschläfer auf der Spur

Die Spurensuche Gartenschläfer wird durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert.
Im Rahmen des Projekts, das 2018 startete und bis 2024 umgesetzt wird, werden auch in Hessen:

  • Nahrungsanalysen vorgenommen,
  • Telemetrie einzelner Tiere durchgeführt,
  • Totfunde von Gartenschläfern auf Krankheiten und Parasiten untersucht,
  • der Temperaturverlauf in Winterschlafquartieren beobachtet sowie
  • Haarproben genetisch analysiert.

Mit Hilfe von standardisierten Untersuchungen soll dem Ausmaß und den Ursachen des Artrückgangs auf die Spur gekommen werden.

Gartenschläfer (Foto: Dietmar Nill) Gartenschläfer (Foto: Dietmar Nill)

Schutzkonzept und Schutzmaßnahmen

Daran anschließend werden ein bundesweites Schutzkonzept und regional spezifische Schutzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt. Parallel startet ein Sofortprogramm zum Schutz der Gartenschläfer:

  • Verbesserung der Lebensräume durch z.B. mehr Versteckmöglichkeiten durch Höhlenbäume auf Streuobstwiesen oder zeitweise Ausbringung von Nistkästen.

  • Leistung von Aufklärungsarbeit vor allem dort, wo er als Lästling empfunden wird – ob im Privatgarten, Wein- oder Obstbau – und dafür sorgen, dass Mensch und Tier in Zukunft besser miteinander leben können.

  • Aufklärung zu Verzicht auf Rattengift, um die Gefährdung zu senken.

  • Verbesserung im artgerechten Umgang mit gefundenen oder verletzten Tieren in Wildtierauffangstationen.

Meldungen und Ergebnisse

Auf der Projekt-Homepage www.gartenschlaefer.de werden Meldungen aufgenommen und Ergebnisse des Projekts präsentiert. Schauen Sie immer mal wieder rein!

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