BUND Landesverband
Hessen e.V.

Lebenden Gartenschläfer gefunden – was nun?


Sie haben einen Gartenschläfer gefunden? Wenden Sie sich bitte in den folgenden Fällen an eine Wildtierauffangstation in Ihrer Nähe

  • bei Notfällen wie einem verletzten oder kranken Gartenschläfer

  • bei mutterlosen Jungtieren !
     

Hilfreiche Tipps für die Erstversorgung von Bilchen gibt es in der Broschüre der Interessensgemeinschaft Hessischer Wildtierpfleger (IGHW).

Kontaktperson

Susanne Steib

Projektmanagerin "Spurensuche Gartenschläfer"
E-Mail schreiben Tel.: 069 677 376 16

Wildtierauffangstationen nach Region


Region Wiesbaden:

Private Pflegestelle in Idstein-Kröftel, Stefanie Kruse: 0160 2077230

Tierheim Wiesbaden, Spelzmühlweg 1, 65187 Wiesbaden, Tel.: 0611 74516
 

Region Frankfurt/Offenbach:

Wildtierhilfe Schäfer in Offenbach, Web: https://www.wildtierhilfe-schaefer.de/
 

Region Darmstadt-Dieburg & Odenwaldkreis:

Wildtierhilfe Odenwald in Bad König, Web: https://www.wildtierhilfe-odenwald.de/
 

Region Limburg/Hintertaunus:

Wildtierstation Hünfelden in Hünfelden-Dauborn, Web: https://www.wildtierstation-hünfelden.de/
 

Alle Pflegestellen der IGHW finden Sie unter https://www.ighw.org/pflegestellen/

Sie haben einen Gartenschläfer gesehen? Bitte unterstützen Sie unsere Forschung und melden Sie uns Ihre Beobachtung, gerne mit Foto:

Meldestelle Gartenschläfer

Toten Gartenschläfer gefunden?

Immer wieder werden Gartenschläfer von Beutegreifern, wie dem Fuchs, einer Hauskatze oder einer Eule getötet. Manches Mal kommt es dann vor, dass diese Tiere nicht gefressen werden, sondern tot liegen bleiben oder von der Hauskatze nach Hause gebracht werden. Ab und zu sterben Gartenschläfer zudem in ungesicherten Regentonnen oder Kellerschächten. Diese toten Tiere können als Untersuchungsmaterial wichtige Informationen liefern.

Achtung bei Totfunden

Ist es Ihnen möglich, das Tier zu bergen? Die Tierärztinnen der Universität Gießen haben großes Interesse an solchen Funden. Mit einer Sektion wollen wir Folgendes klären:

  • Woran sterben Gartenschläfer?
  • An welchen Krankheiten leiden sie und welche Parasiten leben in und auf ihnen?
  • Haben diese Faktoren eine Bedeutung als mögliche Rückgangsursache?

Wir sind daher dankbar für jeden geborgenen Fund, der idealerweise gut verpackt im Frost gelagert wird. Bitte melden Sie sich bei uns und wir organisieren dann einen Transport an die Universität Gießen.

 

Vorgehensweise bei der Bergung:

1) Ziehen Sie einen ZIP-Gefrierbeutel über das Tier (möglichst ohne es dabei anzufassen) und verschließen Sie ihn.

2) Beschriften Sie einen Zettel mit Bleistift und folgenden Angaben:

  • Geodaten und/oder Adresse
  • Fundort (Garten, Terrasse....)
  • Fundumstände
  • Finder*in
  • Kontakt (wenn gewünscht)
  • Bergungsdatum
  • Bemerkungen (z.B. Katze, Marder, …)

3) Stecken Sie Zettel und den Beutel mit dem Gartenschläfer gesondert voneinander in einen weiteren Gefrierbeutel und verschließen Sie ihn gut.

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