BUND Landesverband
Hessen e.V.

Pressemitteilung

BUND-Kommentar zur Plenardebatte im Hessischen Landtag über den Runden Tisch Landwirtschaft und Naturschutz

30. September 2021 | Landwirtschaft, Naturschutz

Die Landesweite Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft kann das Artensterben in Hessen abschwächen. Die EU-Agrarpolitik ist hihgegen weiter enttäuschend.

Für mehr Naturschutz in der Landwirtschaft. (Foto: Cordula Nentwig)

Frankfurt am Main, BUND-Kommentar vom 30.09.2021

Landesweite Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft kann das Artensterben in Hessen abschwächen. EU-Agrarpolitik weiter enttäuschend. 

Thomas Norgall, Naturschutzreferent des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) kommentiert:

„Der BUND Hessen kooperiert mit der hessischen Landwirtschaft schon seit vielen Jahren, in Landschaftspflegeverbänden und gegen den ungebrochenen Flächenverbrauch durch immer neue Autobahnen, Gewerbe- und Wohngebiete in der freien Landschaft. Das Ergebnis des Runden Tisches Landwirtschaft und Naturschutz, der von der Hessischen Landesregierung initiiert wurde, ist für uns ein wichtiger erster Schritt, um auch in Hessen die dramatischen Folgen der zu intensiven Landwirtschaft für die Biodiversität flächendeckend abzuschwächen und Fortschritte beim Tierwohl, beim ökologischen Landbau, bei regionalen Lieferketten und auch beim Klimaschutz zu erzielen. Die Zusammenarbeit ist wichtig, weil das Ergebnis der diesjährigen EU-Agrarverhandlungen einmal mehr enttäuschend ist und keine Politik gegen das Höfe- und das Artensterben vereinbart wurde.“

 

Pressestelle BUND Hessen

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