Pressemitteilung

Mehr Vernunft in der Wolfspolitik

13. November 2025 | Wolf

Kommentar zu den aktuellen Bestandszahlen des Wolfs in Hessen

 (Foto: Cornelia Arens / Klick Faszination)

Die aktuellen Bestandszahlen zum Wolf kommentiert Jörg Nitsch, Vorsitzender des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen):

„Die Hetze gegen den Wolf muss aufhören. Der Bestand des Wolfs ist in Hessen von fünf auf drei Territorien zurückgegangen. Bei diesem geringen Bestand ist der grundlose Abschuss von Wölfen in einer Jagdzeit oder gar die Schaffung wolfsfreier Gebiete für den Wolf in Hessen bestandsgefährdend. Nötig sind eine realistische Wolfspolitik und die deutliche Unterstützung der Weidetierhaltung. Nur so kann die Koexistenz der Weidehaltung mit den Wölfen gesichert werden.“


Hintergrund:

Die aktuellen Bestandszahlen zum Wolf sind auf der Webseite der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) einsehbar. Mit 276 (219 Rudel, 43 Paare und 14 sesshafte Einzeltiere) Territorien in 2024/2025 und 285 Territorien (212 Rudel, 56 Paare und 17 sesshafte Einzeltiere) in 2023/2024 hat sich der Bestand des Wolfs stabilisiert. Ein weiteres Wachstum gibt es nicht mehr. Die Zahl der Nutztierrisse hat im letzten Berichtsjahr bereits um ein Viertel abgenommen. Weitere Verbesserungen beim Herdenschutz sind machbar und werden zu weiteren Reduktionen führen.

 

Mehr Informationen:

 

Pressestelle BUND Hessen

Andrea Mateja
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presse(at)bund-hessen.de
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60599 Frankfurt am Main 

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