BUND Landesverband
Hessen e.V.

Pressemitteilung

BUND-Kommentar: HIHK-Urteil über das Klimaschutzgesetz ist ein Armutszeugnis

12. Mai 2021 | Klimawandel

Der Geschäftsführer des BUND Hessen kritisiert die Äußerungen des HIHK zur Einigung des Bundeskabinetts auf ein schärferes Klimaschutzgesetz.

Michael Rothkegel, Geschäftsführer BUND Hessen. (Foto: Rolf Wegst)

Frankfurt am Main, BUND-Kommentar vom 12. Mai 2021
 

„Ich bin fassungslos“, kommentiert Michael Rothkegel, Geschäftsführer des hessischen Landesverbandes des BUND, eine aktuelle Pressemitteilung des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) e. V. zur Einigung des Bundeskabinetts auf ein schärferes Klimaschutzgesetz, „und frage mich, für welche Unternehmen der HIHK eigentlich spricht.“

Der  BUND verweist darauf, dass die „Stiftung 2° - Deutsche Unternehmen für Klimaschutz“ noch am 6. Mai 2021 in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Ehrgeiziger. Schneller. Verlässlicher. Was die Wirtschaft jetzt braucht ist ein Green Deal für Deutschland“ fordert, dass »in einem ersten Schritt (…) die Bundesregierung nun gefordert (ist), das Klimaschutzgesetz so zu novellieren, dass es dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts standhält und einen ambitionierten und verlässlichen Pfad zur Klimaneutralität weist.«

Rothkegel: „Dass dem HIHK nichts anderes einfällt als das Schüren von Ängsten mit längst widerlegten Argumenten, ist ein Armutszeugnis. Dass mit ambitioniertem Klimaschutz Wirtschaftsförderung verbunden ist, kommt dem HIHK leider nicht in den Sinn. Schade.“

Die Stiftung 2° wird u.a. unterstützt durch AIDA Cruises, ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, HeidelbergCement AG, thyssenkrupp AG, Salzgitter AG

 

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presse(at)bund-hessen.de
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