Dr. Werner Neumann, Atom- und Energie-Experte beim BUND.
(Foto: Lynn Anders)
Dr. Werner Neumann, Vorstandsmitglied des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen):
"Die erste Ladung AKW-Bauschutt aus Biblis soll heute, am 3. September, die Deponie Büttelborn erreichen. Statt in spezielle, hochsichere Anlagen gebracht zu werden, landet radioaktiv belasteter Abfall auf einer normalen Deponie. Von dort kann Radioaktivität in die Umwelt gelangen und z. B. über Metalle in Alltagsgegenständen landen. Arbeitskräfte können Strahlung ausgesetzt werden. Bürger*innen müssen mögliche gesundheitliche Risiken hinnehmen. Wir haben viele Jahre juristisch dagegen gekämpft. Auch wenn wir vor Gericht nicht verhindern konnten, dass AKW-Bauschutt in Umlauf gerät, bleibt unsere Kritik: Radioaktiver Abfall ist und bleibt radioaktiv. Gleichwohl haben wir erreicht, dass die Berechnungsmodelle zur Strahlenbelastung kritisch überprüft wurden. Jetzt muss sichergestellt werden, dass die Strahlenschutzvorgaben lückenlos eingehalten werden."
Weitere Informationen:
- Pressekontakt: Dr. Werner Neumann, E-Mail: werner.neumann(at)bund.net, Tel. 0172 6673815
- Pressemitteilung 05.06.2026: Atommüll aus dem Abriss des AKW Biblis strahlt nur juristisch nicht
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Andrea Mateja
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