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Pressemitteilung

A 49: Erste Bäume im Herrenwald gefallen – BUND bestürzt über Waldverlust

01. Oktober 2020 | Dannenröder Forst, Wälder, Mobilität

Am 01. Oktober 2020 haben die ersten Fällarbeiten für den Weiterbau der A 49 begonnen.

Am 01.10.2020 haben die Rodungsarbeiten im Herrenwald begonnen. (Foto: Jörg Farys / BUND)

Frankfurt am Main, 01. Oktober 2020

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist bestürzt über den Beginn der Rodungsarbeiten im Herrenwald für den Weiterbau der Bundesautobahn A 49. Jörg Nitsch, Landesvorsitzender des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dazu:

„Vor wenigen Stunden haben die Rodungsarbeiten im Herrenwald begonnen, was uns sehr bestürzt. Dass Bäume für die A 49 fallen werden, hat sich in den letzten Tagen leider immer deutlicher angekündigt. Bundesverkehrsminister Scheuer muss endlich einem Moratorium zustimmen und darf nicht länger die Durchsetzung der A 49 erzwingen. In Zeiten der Klimakrise und des Waldsterbens 2.0 einen gesunden und alten Mischwald für eine Autobahn zu roden, zeugt von einer Verkehrspolitik von gestern. Die Zeit des politischen „Weiter so“ ist längst vorbei. Die Bundesregierung muss endlich die Verkehrswende einleiten.“ 

 

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