Pressemitteilung

Privates Feuerwerk: BUND Hessen fordert vollständiges Verbot

16. Dezember 2025 | Luftreinhaltung

Der BUND Hessen fordert ein vollständiges und landesweites Verbot für privates und klare Regeln für öffentliches Feuerwerk.

Symbolbild Müll durch Feuerwerk Jedes Jahr verursacht privates Feuerwerk mehrere tausend Tonnen Müll.  (Foto: Werner Neumann / BUND Hessen)

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) fordert ein vollständiges und landesweites Verbot privater Feuerwerke. Jedes Jahr rund um Silvester verursachen Feuerwerkskörper schwere Verletzungen, große Müllmengen, starke Luftbelastung durch Schadstoffe sowie Stress für Menschen und Tiere. Polizei, Rettungsdienste und Krankenhäuser werden zusätzlich stark beansprucht.

Jörg Nitsch, Vorsitzender des BUND Hessen: „Es geht nicht darum, Traditionen zu verbieten, sondern darum, Menschen, Tiere und unsere Umwelt zu schützen. Der Jahreswechsel sollte ein freudiges und schönes Erlebnis sein – nicht ein Ereignis, das in Qualm, Lärm und Müll erstickt.“

Feuerwerksrauch enthält oft gesundheitsgefährdende Stoffe wie Feinstaub oder Schwermetalle, die Atemwegserkrankungen und sogar Krebs auslösen können. Gleichzeitig geraten viele Wild- und Haustiere durch Lärm und Licht in Panik. Zigtausende Tonnen Müll belasten die Stadtreinigung und verursachen hohe Kosten.

Neben dem Verbot privater Feuerwerke fordert der BUND Hessen auch klare Regeln für öffentliches Feuerwerk. Städte und Gemeinden sollten rechtlich in die Lage versetzt werden, Feuerwerke in bestimmten Bereichen zu verbieten oder nur dort zuzulassen, wo Umwelt-, Gesundheits- und Brandschutz gewährleistet sind. Zentral organisierte Feuerwerke oder Lichtshows bieten eine gute Alternative zu privatem Feuerwerk und schaffen ein sicheres gemeinsames Erlebnis. 

 

Pressestelle BUND Hessen

Andrea Mateja
069 677376 43
presse(at)bund-hessen.de
www.bund-hessen.de
 

BUND Landesverband Hessen e.V.
Geleitsstraße 14
60599 Frankfurt am Main 
 

 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb