(Foto: Lynn Anders / BUND Hessen)
Cornelia Wolff, Geschäftsführerin des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen), kommentiert:
"Bis Mitte August sind in Hessen nach RKI-Schätzungen fast 2.200 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Doch die Landesregierung drückt sich vor der Verantwortung. Gesundheitsministerin Diana Stolz hatte bereits zuvor darauf verwiesen, dass Hitzeschutz Aufgabe der Kommunen sei und keine zusätzlichen Landesmittel in Aussicht gestellt würden. Das reicht nicht. Die Landesregierung darf Verantwortung nicht einfach nur nach unten durchreichen. Denn die Klimakrise trifft Hessen längst und sie gefährdet Menschenleben. Gerade beim Hitzeschutz kann die Landesregierung nicht länger Zuständigkeiten hin- und herschieben und hoffen, dass andere handeln. Hessen braucht endlich einen wirksamen Hitzeschutz und Klimaschutz mit konkreten Maßnahmen und ausreichend Geld. Die Landesregierung muss Verantwortung übernehmen."
Weitere Informationen:
- Pressemeldung 01.09.2026: Klimaschutz beerdigen? Nicht mit uns!
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