Pressemitteilung

Hitzeschutz: Landesregierung drückt sich vor Verantwortung

03. September 2026 | Klimawandel

BUND Hessen begrüßt Forderung nach Sofortprogramm für Hitzeschutz

Portrait Cornelia Wolff  (Foto: Lynn Anders / BUND Hessen)

Cornelia Wolff, Geschäftsführerin des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen), kommentiert:

"Bis Mitte August sind in Hessen nach RKI-Schätzungen fast 2.200 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Doch die Landesregierung drückt sich vor der Verantwortung. Gesundheitsministerin Diana Stolz hatte bereits zuvor darauf verwiesen, dass Hitzeschutz Aufgabe der Kommunen sei und keine zusätzlichen Landesmittel in Aussicht gestellt würden. Das reicht nicht. Die Landesregierung darf Verantwortung nicht einfach nur nach unten durchreichen. Denn die Klimakrise trifft Hessen längst und sie gefährdet Menschenleben. Gerade beim Hitzeschutz kann die Landesregierung nicht länger Zuständigkeiten hin- und herschieben und hoffen, dass andere handeln. Hessen braucht endlich einen wirksamen Hitzeschutz und Klimaschutz mit konkreten Maßnahmen und ausreichend Geld. Die Landesregierung muss Verantwortung übernehmen."

 

Weitere Informationen:

 

Pressestelle BUND Hessen

Andrea Mateja
Tel.: 069 677376 43
E-Mail: presse(at)bund-hessen.de
Web: www.bund-hessen.de/presse

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