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Pressemitteilung

BUND-Kommentar zum Antrag „Ja zur Gentechnik im Innovationsland Hessen“ der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag

05. Februar 2021 | Landwirtschaft

Die FDP-Landtagsfraktion hat einen Antrag gestellt, dass die Landesregierung aus dem „Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ austreten soll. Der BUND Hessen kritisiert diese Forderung.

Maisfeld (Symbolbild: Lynn Anders / BUND Hessen)

„Die FDP-Landtagsfraktion irrt, wenn sie formuliert, dass »gentechnische Verfahren im (....) Agrarbereich mittlerweile akzeptierter Standard sind«", kommentiert Michael Rothkegel, Geschäftsführer des hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen). „Die Annahme mag in der FDP so sein, aber es trifft nicht auf die Mehrheit der Bürger*innen zu. In der Naturbewusstseinsstudie 2019 des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) stimmen 81 Prozent der 2.044 Befragten für ein Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft; 44 Prozent  erachten dies als „sehr wichtig“ und weitere 37 Prozent als „eher wichtig“. Die Forderung der FDP an die Landesregierung »aus dem „Netzwerk gentechnikfreier Regionen“ auszutreten« entbehrt jeder Grundlage. Wir begrüßen nach wie vor, dass CDU und Bündnis 90 / Die Grünen sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt haben, dass in Hessen gentechnisch veränderte Pflanzen nicht angebaut werden sollen.“

 

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presse(at)bund-hessen.de
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