Nachtfahrverbot für Mähroboter – Verletzungsgefahr reduzieren

30. April 2024 | Ressourcen & Technik, Naturschutz

Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer betrachten sie als Erleichterung bei der Gartenarbeit: Mähroboter. Die Geräte sparen zwar Zeit, aber der BUND Hessen bewertet ihren Einsatz äußerst kritisch, da sie eine Gefahr für krabbelnde Kinder und Tiere darstellen.

Igel gegen Mähroboter Einige Mähroboter-Modelle sind gefährlich für krabbelnde Kinder, aber auch (nachtaktive) Wildtiere wie Igel. (Foto: Uwe Steib)

Viele Gartenbesitzerinnen und -besitzer betrachten Mähroboter als Erleichterung bei der Gartenarbeit, denn sie machen die Arbeit von ganz allein. Die Geräte sparen zwar Zeit, aber der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertet ihren Einsatz äußerst kritisch.

Die Geräte fahren häufig unbeaufsichtigt durch die Gärten und bergen dabei erhebliche Risiken. „Bei Tests wurde herausgefunden, dass einige handelsübliche Mähroboter eine Gefahr für krabbelnde oder spielende Kinder und Tiere darstellen. Durch die rotierenden Messer wurden Hände und Füße von Kleinkindern sowie Pfoten von Tieren verletzt“, erklärt Susanne Steib, Wildtierbiologin beim BUND Hessen die Gefahren der Mähroboter. „Um Begegnungen am Tag zu vermeiden, lassen viele Nutzerinnen und Nutzer ihre Roboter nachts kreisen. Dadurch werden jedoch nachtaktive Tiere, wie Igel, Lurche, Echsen und Insekten gefährdet und im schlimmsten Fall schwer verletzt oder sogar getötet.“

Der BUND Hessen empfiehlt daher ein Nachtfahrverbot für Mähroboter! Generell sollten die Geräte nur unter Aufsicht laufen, um Kinder und (Haus)Tiere zu schützen.

 

Weitere Informationen

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb