Pressemitteilung

Neuer Waldrand für die Wildkatze in Dreisbach

21. März 2024 | Wildkatze, Wildkatzenwälder

Am 16.03.2024 haben Freiwiliige mit dem BUND und Forstamt Wetzlar in Dreisbach einen neuen Waldrand für die Wildkatze gepflanzt.

Gemeinsame Pressemitteilung von BUND Hessen & Forstamt Wetzlar


Wo einst Fichten wuchsen, wird im Staatswald bei Dreisbach bald ein Lebensraum für die Wildkatze und viele weitere Tierarten entstehen. Ein strukturreicher und gestufter Waldrand aus Hundsrose, Weiß- und Kreuzdorn, Wildapfel und weiteren Bäumen und Sträuchern wird hier wachsen. Dafür sorgten zehn Freiwillige, die am 16.03.2024 gemeinsam mit dem hessischen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Forstamt Wetzlar den Spaten schwangen. Sie brachten knapp 300 Pflanzen in die Erde. Anlass für die Pflanzung war der „Internationale Tag des Waldes“ in Verbindung mit dem BUND-Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“. Eine kurze Einführung zum Projekt und der Wildkatze gab es durch die Projektmitarbeiterinnen Andrea Malkmus und Susanne Steib sowie Johannes Volkmar vom Forstamt Wetzlar. Anschließend leitete Karl-Walter Jung, Revierleiter im Ruhestand und ehemaliger Ausbildungsleiter für Forstliche Arbeitslehre, die Freiwilligen fachkundig an. Begeistert und mit viel Tatendrang machte sich die Gruppe ans Werk. Nach gut drei Stunden war auch der letzte Strauch und Baum eingepflanzt.

„Die neu gesetzten Sträucher machen den Waldrand für die Wildkatze und viele weitere Tierarten zukünftig zu einem wertvollen Lebens- und Nahrungsraum“, erläutert Susanne Steib. Damit sich die immer noch seltene Wildkatze weiterhin erfolgreich ausbreiten kann, wertet der BUND mit seinen Kooperationspartner*innen im Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ mit gezielten Maßnahmen im Wald die Lebensräume der Wildkatze auf. „Strukturreiche Waldränder helfen auch dabei, den Wald besser vor Stürmen und Austrocknung zu schützen“, so Johannes Volkmar.

Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert. Das Land Hessen ist Co-Förderer des Vorhabens. Die Kooperationspartner sind HessenForst, das Regierungspräsidium Gießen und der Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Ein Kernbereich des Projekts bildet der Staatswald des Forstamtes Wetzlar in der Region „Hörre“.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

Pressefotos:

 

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