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BUND Landesverband
Hessen e.V.

Wildtiere zum eigenen Schutz nicht füttern

06. Februar 2020 | Naturschutz, Lebensräume

Besonders im Siedlungsbereich nehmen Begegnungen zwischen Menschen und Wildtieren zu. Anfüttern sollte man Fuchs, Wildschwein, Waschbär & Co. jedoch nicht – zum eigenen Schutz und zum Schutz der Tiere!

Begegnungen zwischen Menschen und Wildtieren wie Füchsen, Waschbären, Nilgänsen, Nutrias oder Wildschweinen nehmen gerade im Siedlungsbereich zu. Es ist verlockend, den Tieren Futter anzubieten, um sie besser beobachten oder fotografieren zu können. Außerdem wollen viele Menschen den Tieren im Winter durch Füttern helfen. Zum Wohle der Wildtiere ist das jedoch nicht: Die Scheu vor Menschen nimmt ab und speziell Wildschweine und Waschbären werden schnell zum Problemfall, wenn sie Menschen zu nahe kommen oder Waschbären in die Dachböden eindringen. Durch Speisereste können Wildschweine sich mit der Afrikanischen Schweinepest infizieren und zur Verbreitung der Krankheit beitragen.

Das Füttern von Nilgänsen und anderen Wasservögeln mit Brot ist ebenso weit verbreitet wie schädlich: Das Brot enthält für Vögel zu viel Salz und quillt im Magen auf.
 Da das angebotene Futter in den meisten Fällen nicht artgerecht ist, ist die Wildtierfütterung für Spaziergänger*innen im Wald generell untersagt und wird je nach Bundesland als Ordnungswidrigkeit nach dem jeweiligen Landesjagdgesetz mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft.


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