Bündnis trägt den Klimaschutz am 1. September in einer symbolischen Traueraktion nahe dem Hessischen Landtag zu Grabe
Brennende Wälder, vertrocknete Felder, massive Arbeitsplatzverluste, Hunderte von Hitzetoten – das alles ist derart alarmierend, dass sich mehrere Institutionen in Hessen zusammengetan haben, um die großen Missstände in der hessischen Klimapolitik deutlich zu benennen. Die Landesregierung arbeitet an einer Novelle des Klimaschutzgesetzes, das den Namen in der vorgelegten Version nicht mehr verdient. Das Gesetz ist ausgeweidet, enthält kein Muss mehr, fast nur noch mal sehen, sollte, könnte und hätte. So werden Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Wirtschaft zerstört und nicht wie notwendig gefördert, unterstützt, reformiert. Diese rückwärtsgewandte Politik gefährdet Hessen.
Unter dem Motto „Klimaschutz beerdigen? – Nicht mit uns!“ wird ein vom hessischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) initiiertes Bündnis aus Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Hessen-Thüringen, Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) Landesverband Hessen, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Hessen e.V. (ADFC Hessen), Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Hessen e.V. und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Hessen e.V. den Klimaschutz symbolisch in der Nähe des Hessischen Landtags zu Grabe tragen.
Bei der Aktion wird in einem kurzen Trauerzug mit anschließender Trauerrede ein Sarg getragen. Grabsteine zeigen, was das verheerende Ergebnis einer völlig verfehlten Klimaschutzpolitik der Landesregierung ist und zukünftig sein kann. Da der Einsatz aller Partner*innen an diesem Tag aber auch ein positives Zeichen beinhalten soll, wird versucht, den Klimaschutz „wiederzubeleben“.
Termin: 1. September 2026 von 11.00 bis 12.30 Uhr
Ort: Dern’sches Gelände in Wiesbaden
Kontakte:
- Dr. Werner Neumann, BUND Hessen,Tel.: 0172 6673815, E-Mail: werner.neumann(at)bund.net
- Gabriela Terhorst, BUND Hessen, Tel.: 0177 3318315, E-Mail: gabriela.terhorst(at)bund.net
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Unterstützer*innen sind herzlich willkommen.