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Vom Biber bis zur Baum-App | BUND-Post Mai 2026
BUND Landesverband Hessen
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Liebe Freund*innen der Erde,
der Mai hat begonnen und die Natur hat den Wachstumsturbo eingelegt. Gerade jetzt zeigt sich, wie gut uns die Zeit im Grünen tut und wie wichtig lebendige Natur direkt vor unserer Haustür ist.
Passend dazu möchten wir Sie auf eine einfache, aber auch wirkungsvolle Aktion aufmerksam machen: den „mähfreien Mai“. Lassen Sie Ihren Rasen einfach mal wachsen. Schon bald blühen Gänseblümchen, Löwenzahn, Ehrenpreis, Zaunwicke, Gundermann, Wiesenschaumkraut, Spitzwegerich und Hahnenfuß – und schaffen wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
Mehr Ideen, Hintergründe und Mitmachmöglichkeiten rund um Umwelt und Natur finden Sie in diesem Newsletter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!
Ihr BUND Hessen Team
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Hessische Landesregierung sieht Biber als Problem, statt als wichtigen Bestandteil im Ökosystem
Erst seit Ende der 1980er Jahre sind Biber wieder bei uns in Hessen heimisch und das nur dank einer gezielten Wiederansiedlung. Ihre Anwesenheit birgt viele Vorteile: Durch ihre Arbeit verbessern sie Lebensräume, fördern die Artenvielfalt und helfen dabei, Flüsse und Landschaften natürlicher zu gestalten. Umso kritischer sehen wir die geplante Ausnahmeverordnung der Landesregierung, die Maßnahmen gegen den Biber bis hin zur Entnahme künftig erleichtern soll. Dazu haben wir zusammen mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) deutlich Stellung bezogen.
Gleichzeitig setzen wir auf Aufklärung: In einer fünfteiligen Social-Media-Serie zeigen wir die positiven Effekte des Bibers – vom natürlichen Hochwasserschutz bis zur Stärkung der Biodiversität. Die Beiträge sind auf Facebook, Instagram und Bluesky zu finden. Schauen Sie rein und tragen Sie dazu bei, die Diskussion um den Biber differenzierter und faktenbasiert zu führen.
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Wildkätzchen im Wald lassen!
Die Europäische Wildkatze fühlt sich in Hessen wieder zunehmend wohl. Immer häufiger sind daher im Frühjahr auch kleine Wildkätzchen in unseren Wäldern unterwegs. Doch Achtung: Immer wieder werden die Jungtiere von Waldbesuchenden mit vermeintlich ausgesetzten Hauskätzchen verwechselt und aus dem Wald mitgenommen. Das kann jedoch tödliche Folgen für die Kleinen haben. Der BUND Hessen appelliert daher eindringlich: Graugetigerte Kätzchen im Wald bitte nicht anfassen oder mitnehmen.
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Kalihalde Neuhof: Sofortiges Handeln erforderlich
Der BUND Hessen sieht wegen der fortschreitenden Versalzung des Grundwassers im Umfeld der Kalihalde in Neuhof sofortigen Handlungsbedarf. "Der Grundwasserschutz muss Priorität haben und die fortschreitende Ausbreitung der Versalzungsfahne im Grundwasser rund um die Halde Neuhof muss schnellstens beendet werden", sagt Jörg Nitsch, Vorsitzender des BUND Hessen.
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Rechenzentren: Bleibt uns die saubere Luft weg?
Die Zahl der Rechenzentren in Deutschland steigt rasant. Damit ihre Stromversorgung auch bei Netzausfällen gewährleistet werden kann, verfügen sie oft über Notstromdieselmotoren. Bei den monatlichen Testläufen stoßen sie jedoch enorme Mengen Schadstoffe wie Stickoxide oder Feinstaub aus, die unsere Gesundheit gefährden. Daher fordern wir, u.a. für bestehende und künftige Rechenzentren, die bestmögliche Abgasreinigung für alle Notstromdiesel einzusetzen.
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Mein Baum-App: Bäume eintragen und schützen
Bäume kühlen überhitzte Städte, binden CO2, filtern Schadstoffe und bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum – doch Trockenheit, Versiegelung und Klimawandel bedrohen sie zunehmend. Mit der kostenlosen „Mein Baum"-App vom BUND können Sie aktiv gegensteuern: Erfassen Sie Bäume in Ihrer Nachbarschaft und tragen Sie so zu einer wachsenden Datenbank bei, die Wissenschaft, Naturschutz und nachhaltige Stadtplanung voranbringt. Kein Vorwissen nötig, jede Meldung zählt. Machen Sie mit und werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die unsere grünen Mitbewohner schützt!
Jetzt mitmachen!
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Ideenwettbewerb: Klimafreundliche Nachbarschaft
Wenn Nachbarschaften klimaresilienter, grüner und nachhaltiger werden, kommt das vor allem den Menschen zugute, die in ihnen leben. Mit der Initiative “Klimaschutz nebenan” ruft die nebenan.de Stiftung bereits zum fünften Mal bundesweit dazu auf, lokal aktiv zu werden. Ob Gemeinschaftsgärten im Hinterhof, Repaircafe, Lastenrad-Sharing in der Nachbarschaft oder Solarprojekte auf dem Hausdach – bei Klimaschutz nebenan kann jede*r mitmachen und die eigene Nachbarschaft direkt vor der Haustür nachhaltiger und lebenswerter machen.
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Jetzt am Nationalen Wiederherstellungsplan beteiligen
Bis zum 25. Juni 2026 können sich Bürger*innen einbringen, wenn es darum geht, wie Deutschlands Natur künftig wiederhergestellt werden soll – von frei fließenden Flüssen über gesunde Wälder bis hin zu städtischen Ökosystemen. Wie das geht? Die Bundesregierung hat einen Entwurf für einen Nationalen Wiederherstellungsplan (NWP) erstellt, der nun online kommentiert werden kann. Der BUND ruft dazu auf, aktiv zu werden und sich zu beteiligen. Denn der aktuelle Entwurf bleibt im aktuellen Zustand noch weit hinter dem europäischen Anspruch zurück.
Jetzt einbringen!
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Du und der BUND Hessen
Viele Wege führen zum BUND Hessen. Was hat Mitglieder und Begleiter*innen geprägt, bewegt oder zum Lachen gebracht? In unserer Reihe „Du und der BUND Hessen“ erfahren wir, wie Menschen zu uns gefunden haben und welche Bedeutung unsere gemeinsame Arbeit für sie hat.
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Wir haben beide unseren Weg beim BUND Kreisverband Frankfurt im Bundesfreiwilligendienst begonnen – mit dem klaren Wunsch, im Umweltschutz beruflich Fuß zu fassen und unsere Leidenschaft zum Beruf zu machen. Geplant war zunächst nur ein Jahr. Und natürlich haben wir beide insgeheim gehofft, danach bleiben zu können. Dass genau das geklappt hat, dafür sind wir bis heute sehr dankbar. Aus dem einen Jahr wurden viele, denn schnell war klar: Umwelt- und Naturschutz wirken – und sie wirken auch dort, wo man mit Tabellen, Budgets und anderen kaufmännischen Aufgaben arbeitet. Unsere Geschichten haben zu unterschiedlichen Zeiten begonnen, aber wir haben beide die gleiche Erfahrung gemacht: Die Begeisterung für den BUND ist erstaunlich zeitlos. Heute arbeiten wir eng zusammen und schmunzeln darüber, dass der BUND für uns nie nur eine Station auf Zeit war. Unsere Hoffnung ist, dass auch in Zukunft viele junge Menschen hier starten und vielleicht auch ein bisschen kleben bleiben.
∼ Katja Walker & Vanessa Lohmann
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