Ein Netz aus Wäldern! Und eins zwischen Menschen …

Denn beides ist wichtig, um das „Rettungsnetz Wildkatze“ des BUND umzusetzen. Damit die Wildkatze in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet wieder heimisch wird, müssen naturnahe Wälder miteinander verbunden werden. Davon profitiert nicht nur die Wildkatze, sondern auch viele andere waldgebundene Arten wie Rothirsch und Luchs. Durch die Biotopvernetzung werden ihre Waldlebensräume dauerhaft miteinander verbunden. Dies ist wichtig, um den wandernden Arten langfristig eine Ausbreitung zu ermöglichen und die Artenvielfalt für die Zukunft zu erhalten.

In vier Bereichen wird am Rettungsnetz geknüpft: Die Kartierung der Wildkatzenvorkommen und der potentiell geeigneten Lebensräume ermöglicht die Erstellung eines Wegeplans zur Verbindung der Waldgebiete. Diese Wege können anschließend auf der Fläche in grüne Korridore umgewandelt werden. Ob und wohin sich die Wildkatze über die neuen Wanderwege ausbreitet, wird mithilfe von Lockstöcken kontrolliert. Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Betroffenen begleitet alle Schritte.

  • gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • gefördert durch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Seit 2004 arbeitet der BUND Hessen gemeinsam mit den Landesverbänden Bayern und Thüringen am Rettungsnetz für die Wildkatze. Das Projekt wurde bis 2009 durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Zoologische Gesellschaft (ZGF) gefördert. Im Laufe der Projektzeit schlossen sich weitere BUND-Landesverbände an. 2010 wurde das Projekt um die große Informationskampagne „Netze des Lebens“ erweitert, die von der EU gefördert wird.

Mehr Informationen:



Schriftzug „Vorsicht! Verlaufen.” und riesiger Fußabdruck im Wald aus der Vogelperspektive.
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Kohlekraftwerke stoppen

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Verwendungszweck: „Wildkatze“

Ihre Ansprechpartnerin beim BUND Hessen

Sarah Friedrichsdorf

Tel. 069 677376-16
Fax: 069 677376-20

sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de

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Das Projekt „Biotopvernetzung – Netze des Lebens“ wird mit EU-Mitteln im Rahmen des Programmes LIFE+ gefördert.
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