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Pressemitteilung

BUND-Kommentar: Landesregierung muss Pläne für E-Fuhrpark nachhaltig umsetzen

10. März 2021 | Mobilität

„Wir begrüßen, dass die Landesregierung ihren Fuhrpark weitgehend auf Elektrofahrzeuge umstellen will. Aber auch für elektrische Fahrzeuge müssen Effizienzkriterien gelten, etwa beim Verbrauch und bei der Herstellung."

Michael Rothkegel, Geschäftsführer BUND Hessen. (Foto: Rolf Wegst)

Michael Rothkegel, Geschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Hessen zur Erklärung der Landesregierung, den Fuhrpark auf E-Mobilität umzurüsten:

„Wir begrüßen, dass die Landesregierung ihren Fuhrpark weitgehend auf Elektrofahrzeuge umstellen will. Aber auch für elektrische Fahrzeuge müssen Effizienzkriterien gelten, etwa beim Verbrauch und bei der Herstellung. Aus BUND-Sicht ist es deshalb notwendig, dass für den Fuhrpark möglichst kleine und sparsame Elektrofahrzeuge angeschafft werden. Denn nicht jedes Elektrofahrzeug ist automatisch ein Öko-Mobil, was insbesondere für plug-in Hybride gilt, die aus Sicht des BUND ohnehin nicht zu den Elektrofahrzeugen zu zählen sind.

Das Ziel der „Emissionsfreiheit" im Betrieb der Fahrzeuge ist auch nur dann erreichbar, wenn der Strom aus zusätzlicher erneuerbarer Energie kommt.

Schließlich sollte die Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität eingebettet sein in ein umfassenderes Mobilitätskonzept für die Dienststellen des Landes. Denn auch für Dienstfahrten gilt die Rangfolge: Vermeiden, Verlagern auf den ÖPNV, Einsatz von Elektrofahrzeugen. Und das muss vielleicht nicht immer ein Auto, sondern kann auch ein Pedelec oder E-Bike sein.“

 

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