Energieleitlinien des BUND Landesverband Hessen

Auf dieser Seite:

Obwohl der Anteil erneuerbarer Energieträger in Deutschland, insbesondere im Strombereich, seit mehreren Jahren merklich anwächst, gibt es keinerlei Zweifel, dass unser gegenwärtiges Energiesystem nicht nachhaltig ist. Schlagworte, wie global wachsende CO2 -Emissionen und Klimawandel, Ausbeutung endlicher Ressourcen, Unfallgefahren von Kernkraftwerken, ungeklärte atomare Entsorgung, Landschaftszerstörung durch riesige Braunkohlegruben und kriegerische Konflikte um Öllagerstätten sind uns allen geläufig. An der Notwendigkeit einer Energiewende hin zu einer nachhaltigen Versorgung mit erneuerbaren Energien gibt es keinen Zweifel. Ebenso sind sich alle Szenarien, die Wege dorthin entwerfen und berechnen, darin einig, dass die erneuerbaren Energien nur Hand in Hand mit drastischer Verbrauchsreduktion die erschöpflichen Energieträger Öl, Gas, Kohle und Uran substituieren können.

Der BUND hat in seiner Position „Zukunftsfähige Energiepolitik“ (Oktober 2008) aufgezeigt, wie eine nachhaltige Energiezukunft für Deutschland möglich werden könnte. Die hier vorgelegte kommentierte Foliensammlung „Energieleitlinien des BUND Landesverband Hessen“ legt besonderes Gewicht auf die Situation in Hessen.

Kommentierter Foliensatz

Titelfolie der Energieleitlinien des BUND Hessen

Die etwa vierzig Folien sind in drei Rubriken gegliedert, durch die jeweils ein „Roter Faden“ führt.

  1. Der erste führt in die allgemeine Thematik ein.
  2. Der zweite befasst sich mit der Energieversorgung in Hessen. Dabei macht sich bemerkbar, dass offizielle Daten zum Problemkreis Energie und Umwelt für Hessen nicht gerade üppig vorhanden sind. Darin spiegelt sich das bislang mäßige Interesse der hessischen Landesregierung an dieser Thematik wider, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass Hessen bezüglich der Aktivitäten für Klimaschutz und Erneuerbare Energien zu den Schlusslichtern unter den Bundesländern gehört. So waren und sind beispielsweise der hessischen Landesregierung der Weiterbetrieb der Kernkraftwerksblöcke Biblis A und B sowie die Errichtung eines riesigen Steinkohleblocks beim Kraftwerk Staudinger eher ein Anliegen als der Ausbau der Windkraft.
  3. Unsere Leitlinien sollen aber nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungswege aufzeigen. Das ist dann die Aufgabe des abschließenden dritten roten Fadens. Wir zählen auf, was Bürgerinnen und Bürger, Verwaltungen und Regierungen tun können und sollten, damit die Vision einer zukunftsfähigen hessischen Energiepolitik keine bloße Utopie bleibt.

weiteres zum Aufbau des Foliensatzes

Die Darstellung als kommentierter Foliensatz wurde gewählt, weil sich dabei Anschaulichkeit und informatives Textmaterial gut verbinden lassen. Damit kann der Foliensatz nicht nur eigener Weiterbildung und Aufklärung dienen, sondern auch zu Vorträgen in schulischen Bereichen oder bei interessierten Gruppen und Vereinen genutzt werden.

Energiebereitstellung und -nutzung ist ein hochdynamisches Gebiet, auf dem sich die Faktenlage ständig und oft unerwartet ändert. Hier bietet ein Foliensatz die Möglichkeit selektiver Aktualisierungen einzelner, speziell betroffener Folien oder Kommentare. Das Datum von Aktualisierungen wird auf diesen vermerkt werden.

Manche Textblöcke und Tabellen wiederholen sich in anderen Folienkommentaren. Dahinter steckt die Absicht, Querverweise auf ein Minimum zu beschränken.

Der Foliensatz zum anschauen und runterladen

Hier bieten wir den Foliensatz in verschiedenen Versionen an:

(Ein kleiner Tipp zur Ansicht der heruntergeladenen pdf-Dateien: Man kann im Menü Ansicht (View), sich eine Darstellung in Vollbild (Fullscreen) wählen. Die beendet man mit der Esc-Taste.)

Folien auf CD oder bearbeitbare Version?

Möchten Sie die Folien auf CD oder als bearbeitbare Version haben, so nehmen Sie bitte Kontakt mit der Landesgeschäftstelle auf.

Folien (ohne Kommentare) online ansehen

Hier können Sie sich die Präsentation (ohne Kommentare) online ansehen und durchblättern. Dazu klicken Sie auf die Pfeile an den Seitenrändern zum blättern und auf "View in fullscreen" über der Bildmitte um die Präsentation in Vollbild zu betrachten. Mit klicken können Sie dann die Ansicht weiter vergrößern. Das Vollbild verlassen Sie dann wieder mit der "Esc"-Taste.

 



Suche