In zwei Machbarkeitsstudien wurden zwischen 2005 und 2007 mehrere, ca. 700 m breite Korridore als Grundlage für die weiteren Planungen festgestellt.
Die staatliche Planung wird mit höchster politischer Priorität vorangetrieben. Ziel ist eine Veränderung der eigentlich bis 2014 festgeschriebenen Bedarfsplanung des Bundes. Mit einer möglichst schnellen Aufnahme des Fernstraßenprojektes in den Vordringlichen Bedarf der Bundesverkehrswegeplanung im Jahr 2009/2010 wäre die weitere Planung rechtlich und finanziell abgesichert.
zerstörerische Pläne…
- Zerschneidung von Landschaftsschutzgebieten
- Beeinträchtigung seltener Arten
- Der störende Lärm und die Abgase belasten die Lebensqualität
- Massiver Eingriff in das Landschaftsbild
- Beeinträchtigung der Anwohner
Außerdem: Verlust an Produktionsflächen für Land- und Forstwirtschaft.
unnötig…
Die geplante Strecke ist nur 11 km kürzer als bestehende Verbindungen.
Forderung des BUND
Der Weiterbau der A 4 ist auch auf einer umbenannten und "ökologisch optimierten Trassenführung" wegen der unvermeidbaren Umweltschäden und der Zerschneidung des Rothaargebirges nicht vertretbar. Als Alternative kommen nur effektive Entlastungen der Ortskerne durch ökologisch verträglich geführte Ortsumfahrungen und eine gleichzeitige Verbesserung des Umweltverbundes in Frage.