Zentraler Baustein des Projektes ist die modellhafte Umsetzung von Ökokonto-Maßnahmen in Staats-, Kommunal- und Privatwald. Die hierbei generierten Ökopunkte stellen gleichzeitig den Großteil des vom Antragsteller erbrachten Eigenanteils.
Zusätzlich sollen unter Partizipation aller Beteiligten im Rahmen einer sich auf Workshops, Projektgespräche und eine Internet-Plattform stützenden Projektkommunikation Defizite in der aktuellen Praxis aufgearbeitet werden. Zur Lösung von Konflikten sowie zur Methodenentwicklung werden drei Projektmodule bearbeitet:
Modul A - Bewertung
Da die Abgrenzung naturschutzfachlicher Basisleistungen der Forstwirtschaft bzw. nach verschiedenen Rechtsquellen (z. B. FFH-Richtlinie, artenschutzrechtliche Bestimmungen) geforderter Leistungen von zu honorierenden, freiwilligen Zusatzleistungen Überschneidungen aufweist, soll ein naturschutzrechtlich und fachlich abgesicherter Katalog von Maßnahmen erarbeitet werden, die bei Ökokonto-Verfahren honoriert werden können. Eine mögliche Differenzierung zwischen den einzelnen Besitzarten ist gegebenenfalls zu berücksichtigen. Weiterhin ist die Frage der quantitativen Bewertungsverfahren im Rahmen der Ökokonto-Regelung zu klären.
Modul B - Flächen- und Maßnahmenauswahl
Zur Ausweisungspraxis von Naturschutzvorrangflächen im Wald, die auch für die Auswahl von Flächen und Maßnahmen für Ökokontomaßnahmen gelten sollen, wird auf der Grundlage einer Defizitanalyse ein kriteriengeleitetes, raumbezogenes Entscheidungsunterstützungssystem entwickelt. Dieses soll eine zielgenaue und effiziente Steuerung konkreter Naturschutzmaßnahmen ermöglichen, um bei gegebenem Maßnahmenvolumen einen möglichst großen Naturschutzwert im Wald zu schaffen.
Modul C - Sicherung und Monitoring
Die Weiterführung des Projektes ist auf zwei Ebenen gesichert: Zum einen sind die im Rahmen der Umsetzung erfolgten Aufwertungen über die Ökokonto-Regelung dauerhaft gesichert. Zum anderen zielt das Projekt auf Transfer der erarbeiteten Modelllösungen. Ein Garant hierfür ist die aktive Partizipation aller Projektbeteiligten Gruppen, zusätzlich wird ein Best-Practice-Leitfaden erstellt, der im Rahmen einer Abschlusspublikation veröffentlicht wird. Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem mittels eines Projektflyers, werden neue Anwendergruppen erschlossen.
Transfer
Die Weiterführung des Projektes ist auf zwei Ebenen gesichert: Zum einen sind die im Rahmen der Umsetzung erfolgten Aufwertungen über die Ökokonto-Regelung dauerhaft gesichert. Zum anderen zielt das Projekt auf Transfer der erarbeiteten Modelllösungen. Ein Garant hierfür ist die aktive Partizipation aller Projektbeteiligten Gruppen, zusätzlich wird ein Best-Practice-Leitfaden erstellt, der im Rahmen einer Abschlusspublikation veröffentlicht wird. Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem mittels eines Projektflyers, werden neue Anwendergruppen erschlossen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Projektes:
www.oekokonto-im-wald.de
Ansprechpartnerin zum Projekt ist:
Dipl.-Geoökol. Tanja Bayer
Projekt "Ökokonto im Wald" des BUND LV Hessen
Projektbüro:
Waldhornstraße 25
D-76135 Karlsruhe
Fon: +49 721 62579579
Fax: +49 721 358587
E-Mail: oekokonto@bund-hessen.de