Besonders häufig war der Schwalbenschwanz sicherlich nie, aber mittlerweile ist er gefährdet. Nicht weil zu viele Schmetterlingssammler ihm nachgestellt hätten, sondern weil seine Raupen sehr wählerisch sind, was die Futterpflanzen betrifft. Sie fressen an Doldenblütlern, in erster Linie an der Wilden Möhre, an Fenchel, Dill und Pastinak. Alles Pflanzen, die an trockenen und mageren Standorten gedeihen, von denen viele im Zuge der modernen Landwirtschaft verschwunden sind. Mit Düngung und Bewässerung oder auch der Aufgabe sich aus landwirtschaftlicher Sicht nicht mehr lohnender Mähwiesen an trockenen Hängen, die dann verbuschen, verschwindet nicht nur die typische Vegetation, sondern mit ihr eben auch die Tierwelt, die auf sie angewiesen ist.