Die Buche hat ihren Verbreitungsschwerpunkt hier in Mitteleuropa. Während der Eiszeit wurde sie in wärmere Gebiete verdrängt. Vor 9.000 Jahren begann die nacheiszeitliche Wiederverbreitung. Die Buche ist seit 4.000 Jahren der Waldbaum in Hessen. Ohne menschlichen Einfluss wäre sie fast überall verbreitet. Nur Standorte mit stärkeren Frostperioden, Spätfrösten, Dürre, Staunässe und Wechselfeuchte sagen ihr nicht zu. Hier können andere Baumarten wie Eiche oder Erle die Oberhand gewinnen.
Je nach Bodenbeschaffenheit tritt die Buche zusammen mit anderen Pflanzen auf, und es lassen sich verschiedene Pflanzengesellschaften unterscheiden. An sauren Standorten sind Hainsimsen die Begleiter, an nährstoffreichen Standorten kann man im Frühjahr Buschwindröschen, Waldmeister, Maiglöckchen oder Bärlauch entdecken und sogar Orchideen können an sonnigen, trockenen und häufig kalkreichen Standorten Begleiter der Buche sein.