Schmetterlingsland Hessen

In unserem Land ist es bunt: Schmetterlinge kommen in Hessen fast überall vor!

Aurorafalter (Foto: Angelika Wolter / pixelio.de)
Aurorafalter (Foto: Angelika Wolter / pixelio.de)

Sehr häufig entdeckt man bei uns z.B. wohlbekannte Falter wie den Kleinen Kohlweißling, den Aurorafalter und das Große Ochsenauge. Besonders viele Schmetterlingsarten leben in der südhessischen Streuobstregion Odenwald-Bergstraße sowie im sonnig-warmen Mittelrheintal. Auch die ausgedehnten Bergwiesen im Werra-Meißner-Bergland und das Diemeltal mit seinen Kalkmagerrasen sind sehr falterreich. Weitere Verbreitungsschwer-punkte sind die Rhön und der Westerwald.

Schmetterlingsland Hessen?

Aber nicht in allen Ecken Hessens ist das Leben bunt für die Falter: Innerhalb der versiegelten Innenstädte und in Gebieten landwirtschaftlicher Monokulturen fällt ihnen das Überleben schwer. Wie überall in Deutschland gehen durch die veränderte Nutzung von Wiesen und Wäldern und die intensive Düngung viele Schmetterlingslebensräume verloren. Von den ursprünglich 131 in Hessen vorkommenden Schmetterlingsarten sind bereits 27 ausgestorben.

Schwalbenschwanz (Foto: Walter Schön)
Schwalbenschwanz (Foto: Walter Schön)

Fast 50 Prozent der verbleibenden Arten sind in unterschiedlichem Maße gefährdet! Eine der seltensten hessischen Falter und hier vom Aussterben bedroht ist der Blauschillernde Feuerfalter, der nur noch in wenigen Vorkommen auf Feuchtwiesenbrachen im Westerwald lebt. Viele weitere Arten wie der bekannte Schwalbenschwanz stehen schon auf der Vorwarnliste. Nur knapp ein Drittel der Tagfalterarten in Hessen gelten heute als ungefährdet. Der Schutz der Schmetterlinge ist daher auch in unserem Land unabdingbar!



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