Halte deine Umwelt sauber Piktogramm mit Männchen was rauchende Kraftwerksschornsteine in den Mülleimer wirft


Energie von gestern. Und morgen?

Mehr als 20 neue Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren in Deutschland gebaut werden. Allen voran wollen RWE, Vattenfall, e.on und EnBW wieder in die Technik von gestern investieren. Sie planen den Neubau von ineffizienten Braun- und Steinkohlekraftwerken. Bundeskanzlerin Angela Kanzlerin Merkel will Deutschland international als Vorreiter beim Klimaschutz verkaufen. Allerdings hat die Regierung mit einer massiven Bevorzugung von neuen Kohlekraftwerken im Emissionshandel den drohenden Neubauboom erst möglich gemacht. Will Deutschland seine Klimaziele erreichen, muss die Bundesregierung den Neubau von ineffizienten Kohlekraftwerken schnell unmöglich machen.

Es gibt keine klimaschädlichere Art der Stromerzeugung als die Verbrennung von Kohle. Zum Vergleich: Braun- und Steinkohlekraftwerke sind mehr als doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke. Die großen Dampfwolken aus den Kühltürmen der Kraftwerke machen ein anderes Problem deutlich: Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie geht als ungenutzte Wärme verloren. Kohlekraftwerke mit ihren hohen Investitionskosten sind auf eine sehr lange Nutzungsdauer von über vierzig Jahren ausgelegt. Wenn jetzt neue Kohlekraftwerke gebaut werden, legen sie einen hohen Sockel klimaschädlicher Emissionen für Jahrzehnte fest.

Weitere Informationen zum Stopp von Kohlekraftwerken, dem Märchen von sauberer Kohle mittels unterirdischer CO2-Lagerung, Klima-Fakten und Erfolge erhalten Sie auch beim BUND-Bundesverband…

Außerdem finden Sie auf unseren Unterseiten:

Braunkohlestaubkraftwerk Fechenheim – Quelle massiver Luftverschmutzung

Kein Braunkohlestaubkraftwerk Frankfurt-Fechenheim (Grafik: Niko Martin unter Verwendung eines Fotos von Christine Kirchhoff)

Am 19. April 2011 hat der BUND Hessen, auf Wunsch seines Kreisverbandes Frankfurt und mit Unterstützung der Bürgerinitiative „Zukunft Fechenheim“ Klage gegen den Genehmigungsbescheid zur Errichtung/Erweiterung des Braunkohlestaubkraftwerkes der AlessaChemie in Frankfurt-Fechenheim eingelegt. Die Klage ist ein praktischer Beitrag gegen die weitere Luftverschmutzung im Frankfurter Osten. Wir unterstützen die Bürgerinnen und Bürger im Frankfurter Osten bei ihrem Kampf um saubere Lauft und zunehmende Gesundheitsgefährdung.

Lesen Sie mehr zum Hintergrund, zum Stand des Verfahrens und wie Sie helfen können auf unserer Seite zum Braunkohlestaubkraftwerk Fechenheim…

Die aktuellen Pressemitteilungen zu Staudinger und Kohlekraft

7. Februar 2017BUND zeigt Lücken in der Klimaschutzbilanz des Landes Hessen auf und legt ein eigenes Konzept für einen Klimaschutzplan 2040 vor

BUND-Klimaschutzplan Hessen 2040 (Bild: Niko Martin)

Klimaschutz in Hessen – das muss intensiver, schneller, integrierter und organisierter gehen! Nach Berechnungen des BUND fällt die in der Treibhausgasbilanz des Landes Hessen angeblich schon erreichte Senkung der CO2-Emissionen...


21. April 2016MP-Konferenz am 22. April 2016 in Berlin – BUND fordert: Erneuerbare Energien dynamisch ausbauen und in Bürgerhand erhalten!

NEE zu diesem EEG (Grafik: Niko Martin)

+++ Aktualisierung 22.4.: Wie wir erfahren haben, wurde das Thema schon im Vorfeld von der Tagesordnung genommen. +++ „Nur Monate nachdem in Paris Ziele zum Klimaschutz verabschiedet worden sind, will Bundeswirtschaftsminister...


25. Februar 2016Braunkohlestaubkraftwerk in Frankfurt Fechenheim: Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat entschieden – Enttäuschung beim BUND

Saubere Luft? (Grafik: Niko Martin; Foto der Schornsteine: Christine Kirchhoff)

„Die Bevölkerung im Frankfurter Osten muss nun weiter mit der hohen Luftbelastung leben,“ bedauert BUND Vorstandsmitglied Prof. Lutz Katzschner. Katzschner kündigt an, dass sein Verband die schriftliche Urteilsbegründung prüfen...


Weitere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Kohlekraft-Pressearchiv.