Halte deine Umwelt sauber Piktogramm mit Männchen was rauchende Kraftwerksschornsteine in den Mülleimer wirft


Energie von gestern. Und morgen?

Mehr als 20 neue Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren in Deutschland gebaut werden. Allen voran wollen RWE, Vattenfall, e.on und EnBW wieder in die Technik von gestern investieren. Sie planen den Neubau von ineffizienten Braun- und Steinkohlekraftwerken. Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel wollen Deutschland gerne international als Vorreiter beim Klimaschutz verkaufen. Aber sie haben mit einer massiven Bevorzugung von neuen Kohlekraftwerken im Emissionshandel den drohenden Neubauboom erst möglich gemacht. Will Deutschland seine Klimaziele erreichen, muss die Bundesregierung den Neubau von ineffizienten Kohlekraftwerken schnell unmöglich machen.

Es gibt keine klimaschädlichere Art der Stromerzeugung als die Verbrennung von Kohle. Zum Vergleich: Braun- und Steinkohlekraftwerke sind mehr als doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke. Die großen Dampfwolken aus den Kühltürmen der Kraftwerke machen ein anderes Problem deutlich: Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie geht als ungenutzte Wärme verloren. Kohlekraftwerke mit ihren hohen Investitionskosten sind auf eine sehr lange Nutzungsdauer von über vierzig Jahren ausgelegt. Wenn jetzt neue Kohlekraftwerke gebaut werden, legen sie einen hohen Sockel klimaschädlicher Emissionen für Jahrzehnte fest.

Weitere Informationen zum Stopp von Kohlekraftwerken, dem Märchen von sauberer Kohle mittels unterirdischer CO2-Lagerung, Klima-Fakten und Erfolge erhalten Sie auch beim BUND-Bundesverband…

Außerdem finden Sie auf unseren Unterseiten:

15. September 2011

Unterstützen Sie die Klage gegen das Braunkohlestaubkraftwerk Frankfurt-Fechenheim

Kein Braunkohlestaubkraftwerk Frankfurt-Fechenheim! – Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Am 14. Juni 2011 hat der BUND Kreisverband Frankfurt Klage gegen den Genehmigungsbescheid für das auf dem Gelände der AllessaChemie in Fechenheim im Bau befindliche Braunkohlestaubkraftwerk beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht. Das Kraftwerkskonzept entspricht weder energietechnologischen noch Nachhaltigkeits-Standards, unterminiert systematisch den Emissionszertifikatehandel und erzeugt eine zusätzliche jährliche Schadstoffbelastung für das Frankfurter Stadtgebiet mit Größenordnungen von u.a. 45.000 Tonnen Kohlendioxid, 200 Tonnen Schwefeldioxid und zwei Kilogramm Quecksilber.

Um den Klageweg beschreiten zu können, bedarf es der finanziellen Unterstützung des BUND Frankfurt. Daher ergeht an dieser Stelle unsere Bitte an Sie, unsere Klage mit einer Spende engagiert mitzufinanzieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung beim BUND Frankfurt…

Spenden Sie jetzt

  • Überweisen Sie auf unser Spendenkonto:
    BUND Landesverband Hessen e.V.
    Kontonummer 799 912
    BLZ 500 502 01 (Frankfurter Sparkasse)
    Verwendungszweck: Klage Braunkohlekraftwerk Fechenheim
  • Direkt online spenden

Die aktuellen Pressemitteilungen zu Staudinger und Kohlekraft

26. April 20133. Hessischer Klimaempfang – BUND kritisiert mangelhafte Klimaschutzpolitik in Hessen

energiebedingte CO2-Emmission in Hessen von 1990 bis 2010 mit Trend bis 2020 (Grafik: Niko Martin / Herwig Winter) (Basis ist die Abbildung „Entwicklung der energiebedingten CO2-Emissionen in Hessen und in Deutschland von 1990 bis 2010” im Bericht zu den CO2-Emissionen in Hessen Bilanzjahr 2010, erstellt vom Hess. Statistischen Landesamt und dem Hess. Landesamt für Umwelt und Geologie, März 2013)

Anlässlich des 3. Hessischen Klimaempfangs kritisiert der BUND Hessen die mangelhaften Klimaschutzbemühungen der Landesregierung. „Wenn Umweltministerin Lucia Puttrich stolz verkündet, dass die hessische Treibhausgasbilanz seit...


3. April 2013Energiewende in Mittelhessen: Windenergie ist wichtigste regenerative Energiequelle / Ausbau der Biomasse und der Wasserkraft sind besonders umweltschädlich / BUND Hessen legt Stellungnahme zum Teilregionalplan Energie vor

BUND: „Windkraft wichtigste regenerative Enerigequelle in Mittelhessen” (Grafik: Niko Martin)

BUND-Vorstandssprecher Jörg Nitsch: „Wir sind froh, dass das Regierungspräsidium Gießen den Ausbau der Windkraft so energisch und gleichzeitig so umweltbewusst vorantreibt. Große Sorgen bereiten uns hingegen der geplante Ausbau...


19. März 2013Für eine zielgerichtete Energiewende in Hessen die Bremse lösen / Energiepolitische Erklärung der Landesdelegiertenversammlung des BUND am 16. März 2013 in Frankfurt

Dr. Werner Neumann bei seiner Rede zum Antrag „Für eine zielgerichtete Energiewende in Hessen die Bremse lösen“ (Foto: Niko Martin)

Bei der diesjährigen Landesdelegiertenversammlung des BUND Hessen stand vor allem das Thema Energiewende im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Delegierten verabschiedeten eine „Energiepolitische Erklärung“, in welcher sie von der...


Weitere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Kohlekraft-Pressearchiv.



Stoppt Fracking in Hessen und anderswo! Jetzt mitmachen beim Online-Protest!
  • Direkt zur Online-Spende! (Foto: eyewire / fotolia.com)
  • Jetzt BUND-Mitglied werden! (Fotos: eyewire / fotolia.com)
Energie in Bürgerhand. Jetzt informieren und Charta unterzeichnen…

Ihre Spende hilft.

Ihr Ansprechpartner beim BUND Hessen

Michael Rothkegel
Telefon 069 677376-12
michael.rothkegel@bund-hessen.de

Suche