Am Montag, 21. März, gab es erneut Mahnwachen in ganz Deutschland: In 726 Orten kamen insgesamt über 140.000 Menschen zusammen.
Sehen sie sich ein paar Eindrücke aus Idstein an:
In Frankfurt fanden sich wieder über 1000 Menschen zu einer Mahnwache in Frankfurt für die Opfer in Japan und den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft ein und riefen laut: ABSCHALTEN! ABSCHALTEN! ABSCHALTEN!
Rednerinnen und Redner von ATTAC, BUND, Evangelische Kirche, Greenpeace und Robin Wood warnten davor, dass aus der Katastrophe in Fukushima nichts gelernt werde. Deshalb sei es wichtig, auf die Straße zu gehen und den Regiernden zu zeigen: Wir wollen die Atomkraft nicht.
Zwei Tage nachdem bei der Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart 60.000 Leute sich für den Atomausstieg eingesetzt haben, sind in ca. 450 Orten in Deutschland insgesamt über 110.000 Menschen zusammen gekommen, um der Opfer des Erdbebens sowie des anschließenden Tsunamis in Japan zu gedenken und für die Stilllegung der Atomkraftwerke zu demonstrieren.
Zweitausend Menschen haben sich am Montag Nachmittag an der Katharinenkirche in Frankfurt am Main versammelt. Rednerinnen und Redner von Attac, BUND, AKU, SPD, LINKE und Bündnis 90/Die Grünen verwiesen darauf, dass die schrecklichen Ereignisse im Atomkraftwerk Fukushima in Japan mit der Gefahr von Kernschmelzen und unkontrollierter Freisetzung von Radioaktivität Anlass sein müssen, in Deutschland aus der gefährlichen Atomkraftnutzung auszusteigen. Die ältesten Reaktoren und dazu gehören Biblis A und B müssen sofort abgeschaltet werden. Einig waren sich die RednerInnen in der Bewertung, dass das von Bundeskanzlerin Merkel angekündigte 3-monatige Aussetzen des Beschlusses über die Laufzeitverlängerung allein wahltaktischen Gründen geschuldet ist, immerhin stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und eine Kommunalwahl in Hessen im März an. Die Losung kann nur lauten: Nicht Aussetzen – ABSCHALTEN !!!
In Darmstadt haben sich über 1.000 Menschen am Luisenplatz versammelt. Beim Offenen Mikrofon wurde unter anderem die Forderung nach der sofortigen Abschaltung aller Atomanlagen weltweit bekundet; aber auch Wut und Trauer kamen zum Ausdruck. Immer wieder gab es Abschalten, Abschalten-Sprechchöre, auch bei dem spontanen Demonstrationszug durch die Innenstadt.