Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen! Wir haben Agrarindustrie satt!

Banner: Wir haben es satt! Demo am 21.01.2017 in Berlin.
22. Januar 2017

Wir haben Agrarindustrie satt!

Wir haben es satt-Demo 2017 (Foto: Jörg Farys)

Für eine faire bäuerliche Landwirtschaft und eine ökologische Agrarpolitik sowie gegen die zunehmende Industrialisierung und Marktkonzentration im Agrarsektor sind bei der „Wir haben es satt!”-Demo am 21. Januar 18.000 Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Angeführt von rund 130 Traktoren protestierten die Demonstrierenden unter dem Motto „Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!” gegen die Industrialisie­rung der Landwirtschaft. Der BUND Hessen hat ein Bus zur Demo organisiert.

Hier können Sie sich ein paar Fotos der Demo anschauen. Weiter unten finden Sie auch Fotos der Aktion in Frankfurt.

Weitere Eindrücke von der Demo können Sie sich beim BUND Bundesverband anschauen…

Schauen Sie sich Fotos der Demo an

19. Januar 2017

Anreise mit dem BUND Hessen

Busfahrt mit dem BUND Hessen von Frankfurt nach Berlin und zurück (mit Zustieg in Gießen und Alsfeld). (Grafik: Niko Martin)

+++ Wir haben noch Last-Minute-Plätze im Bus frei! +++ News vom Freitag, 20.01.2017 +++
Wir sind jetzt schon über 35 Leute im Bus. Nach wir vor ist noch Platz im Bus und es sind noch Last-Minute-Anmeldungen möglich. Die Anmeldungen bitte per E-Mail an newsletter@bund-hessen.de!
Folgende Angaben werden benötigt:

+ Vor- und Zunahme
+ Zustiegsort
+ Mobil-Nummer
+ Voll- /Reduziert-Bezahler --> im Bus bezahlen
+ Willenserklärung bzw. Zusage

Vielen Dank!

Busfahrt mit dem BUND Hessen von Frankfurt nach Berlin und zurück
(mit Zustieg in Gießen und Alsfeld)

Wir fahren mit einem Reisebus der Firma Schelhorn.

  • 4.00h Start an der Südseite des Frankfurter Hauptbahnhofs, Mannheimer Straße.
    (Der Reisebus parkt am bzw. neben dem zahlungspflichtigen PKW-Parkplatz.)
    (Link zur Karte / zu Streetview)
  • ca. 4.45h Zustieg in Gießen am Messeplatz (An der Ringallee)
    – dort ist eine größere Fläche mit seitlichen Parkplätzen. (ungefähre Karte)
  • ca. 5.15h Zustieg in Alsfeld auf dem Rastplatz Pfefferhöhe (hinter den Tankstellen auf dem LKW Parkplatz)
    (ungefähre Karte; vor Ort bitte schauen!)

  • Ankunft ca. 11.30h in Berlin. Der Auftakt der Demo ist um 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz. Die Abschlusskundgebung findet um ca. 14 Uhr mit Konzert am Brandenburger Tor statt. Bei der Abschlusskundgebung wird BUND-Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger einer der Hauptredner sein. Gesamtes Demo-Programm auf wir-haben-es-satt.de

  • Zurück geht’s ab Berlin um 17.00 Uhr (genaue Zeit und Abfahrtsort werden noch bekannt gegeben).

Die Busfahrt kostet für die Hin- und Rückfahrt 25 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Kinder / Jugendliche / Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Auszubildende. (Hinweis in eigener Sache: Wir gestalten den Preis bewusst niedrig, damit möglichst Viele mitreisen können. Damit sind wir nicht kostendeckend. Wer uns etwas in den „Demo-Bus-Topf” spenden möchte, darf dies gerne tun.)

Die Anmeldung erfolgt schriftlich bei Annette Strohmeyer (annette.strohmeyer@bund-hessen.de) unter Angabe des vollständigen Namens, Handynummer und des Zustieg-Ortes.

Der Platz im Bus ist nach dem Zahlungseingang verbindlich reserviert: Bankverbindung: BUND Hessen, Triodos Bank N. V. Deutschland,  IBAN DE92 5003 1000 1003 6810 05, BIC TRODDEF1 – Verwendungszweck: Demo Berlin und Namen der mitreisenden Person (sehr wichtig!)

Kommen Sie mit:
 Demonstrieren Sie gemeinsam mit uns am 21. Januar 2017 in Berlin für die Agrarwende!

BUNDjugend-Vernetzungswochenende 20. bis 22.1. in Berlin

Rund um die Demo organisiert die BUNDjugend vom 20. bis 22. Januar ein Vernetzungswochenende für Jugendliche mit gemeinschaftlicher Unterkunft und Verpflegung in einer Schule und einem Rahmenprogramm mit Möglichkeiten zum Kennenlernen, Austauschen und Diskutieren.

Die BUNDjugend Hessen fährt gemeisam hin: Die Hinfahrt wird voraussichtlich am Freitag, 20.01.2017, um 16 Uhr ab Frankfurt Hauptbahnhof, Südseite, sein. Weitere Infos dazu bei der BUNDjugend Hessen…

Weitere Infos zum Vernetzungswochenende…

15. Januar 2017

Eine Woche vor der Demo: „Wir-haben-es-satt!”-Aktion in Frankfurt am Main

Wir haben es satt! Treffen und Vorabaktion in Frankfurt am 14. Januar 2017.

Bunter Umzug mobilisiert für die Agrarwende / Noch Plätze im Bus von FFM nach Berlin zur Demo am 25.1. frei

Am Samstag, den 14. Januar 2017, haben rund 25 Aktivist*innen für die Wir-haben-es-satt-Demomstration geprobt und in Frankfurt am Main für die Fahrt nach Berlin geworben. Dabei war die gemeinsame Aktion von BUND und BUNDjugend nicht nur für Touristen die Fotoattraktion: 25 unter anderem als Hühner mit Boxhandschuhen und in weiteren Kostümen verkleidete Aktive – darunter auch Mitglieder von Attac, NABU und Greenpeace – nahmen die Deckung hoch gegen Massentierhaltung und Agrarindustrie. Die Tiere boxten sich den Weg frei für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft.

In wechselnder Besetzung und mit verschiedenen Rollen und Kostümen – Hühner, Gockel, Küken, Kühe, ein Schaf und ein Schwein, Agrarindustrie-Gentechnik-Manager*in, Flyer-Verteiler*innen – ging es durch die Frankfurter City. Der bunte Umzug führte vom Römerberg an der Paulskirche vorbei und zog entlang der Altstadtverbindungstraße Neue Kräme, Richtung Liebfrauenberg. An verschiedenen Zwischenstopps wurden Aktionsbilder, durch Sprechchöre verstärkt, aufgeführt: Den Vertreter der Agrar-Industrie in grauem Anzug mit den (Chlor-)Hühnern in der Aktentasche, konnten die Tiere gemeinsam zum Aufgeben bringen. Umstehende Passanten wurden mit Flugblättern zum Beispiel über den wahren Preis eines halben Brathähnchens informiert.

Mit guter Laune, trotz ernstem Anliegen, wurden noch weitere Stationen entlang der Zeil und an der Konstabler Wache zum Aktionsort. Zum Abschluss hat sich die Gruppe mit einem Glühwein auf dem Bauernmarkt aufgewärmt. Nächste Woche geht es dann nach Berlin. Im Bus des BUND Hessen sind noch Plätze frei!

Schauen Sie sich Fotos der Aktion an

Der BUND auf der Demo

  • Ab 10:30 Uhr: BUND-Infostand auf dem Potsdamer Platz. Hier empfangen wir Sie mit unserem gut sichtbaren BUND-Infostand. Er ist unser Treffpunkt für BUND-Aktive vor der Demo. Hier gibt es Aktionsmaterialien wie Fahnen (inkl. Fahnenstangen). Wir werden uns gegen 12:30 Uhr gemeinsam in die Demonstration einreihen.
  • BUND-Lautsprecherwagen: Wie letztes Jahr werden wir mit unserem Lauti und guter Musik auf der Demo für Spaß und Stimmung sorgen und um den Wagen herum eine tolle Aktion veranstalten.
  • BUND-Infostand: Am Brandenburger Tor wird es während der Abschlusskundgebung einen weiteren BUND-Infostand geben. Hier haben Sie nochmal die Möglichkeit zahlreiche Infomaterialien mitzunehmen sowie Fahnen zu erwerben. Außerdem bieten wir hier allen Aktiven heißen Apfelsaft an.

Mobilisierungsmaterial für BUND-Gruppen und Aktive

Jetzt Agrarpaket bestellen und mobilisieren…

BUND-Gruppen können kostenfrei unser Agrarpaket bestellen. Es beinhaltet Infomaterial zum Thema Agrarindustrie und Werbematerial für die Demo. Nutzen Sie die Plakate, Flyer, Aufkleber und Aufrufe, um für die Teilnahme an der Demonstration zu werben.

Weitere Informationen im Aktivenbereich...

Broschüre „Maß halten statt Massen halten”

BUND Broschüre „Maß halten statt Massen halten”

Der BUND setzt sich für eine grundsätzliche Richtungsänderung bei der Tierhaltung ein. Statt qualvoller Enge, Stress und Langeweile in Megaställen sollen Nutztiere ausreichend Platz und ganzjährigen Auslauf haben. Das Futter darf keine gentechnisch veränderten Zutaten enthalten und der Antibiotikaeinsatz mus stark beschränkt werden. Kurz: Wir wollen Bauernhöfe statt Agrarfabriken.

Sie können die Broschüre herunterladen oder bestellen…

BUND-Factsheets

Factsheet „Der wahre Preis: „Ein Schnitzel bitte!””

BUND Faktenpapier „Der wahre Preis: „Ein Schnitzel bitte!””

Der Preis des Schnitzels: Für ein Schweineschnitzel zahlen wir nicht nur mit Geld, sondern auch mit Antibiotika, Umweltbelastung durch Überdüngung, hohem Wasserverbrauch und riesiger Landflächen für den Futteranbau. Dieser Factsheet fasst die wichtigsten Informationen hierzu auf einer Seite zusammen.

Sie können das Faktenpapier herunterladen oder bestellen…

Factsheet „Der wahre Preis: „Ein halbes Brathähnchen bitte!””

BUND Faktenpapier „Der wahre Preis: „Ein halbes Brathähnchen bitte!””

Der Preis des Brathähnchens: Damit im Discounter ein Masthuhn weniger als 6 Euro kostet, bezahlen Tiere und Umwelt einen hohen Preis. Massenhaltung, Antibiotika, Wasserbelastung und CO2 werden aus der Rechnung gerne ausgeklammert. Hier gibt es die wichtigsten Informationen auf einer Seite.

Sie können das Faktenpapier herunterladen oder bestellen…

Weitere Infos und Materialien finden Sie beim BUND Bundesverband und auf der Wir-haben-es-satt-Seite…

  • Banner: Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen! Demo am 21. Januar 2017 in Berlin.
  • Banner: Agrarkonzerne: Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 21. Januar 2017 in Berlin.

Darum geht es bei der 7. „Wir haben es satt!”-Demonstration

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!  Wir haben Agrarindustrie satt!
Gemeinsam für gesundes Essen, bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel

Die bäuerliche Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind in Gefahr. Denn Agrarkonzerne und die Bundesregierung treiben die Industrialisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft voran. Die Folgen: Das weltweite Höfesterben schreitet rasant voran, die handwerkliche Lebensmittelherstellung wird verdrängt, hunderte Millionen Menschen leiden an Hunger oder Mangelernährung, die Artenvielfalt schwindet und die Klimakrise verschärft sich.
Mehr unter www.wir-haben-es-satt.de/start/aufruf/

Gemeinsam rufen wir, Verbraucherinnen und Verbraucher, Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeiter, dazu auf, am 21. Januar 2017 in Berlin ein starkes Zeichen zu setzen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd. Wir haben Agrarindustrie satt – wir wollen gesundes Essen, bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und fairen Handel.

Gemeinsam fordern wir im Wahljahr 2017:

  • Bauernhöfe statt Agrarindustrie!

    • Subventionen an Agrarkonzerne stoppen und die Agrarwende konsequent fördern: Jährlich 500 Millionen Euro mehr in bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft investieren. Anreize für besonders artgerechte Tierhaltung und umweltschonendere Bewirtschaftung schaffen!
    • Vielfalt der Bauernhöfe erhalten: Kleine und mittlere Betriebe fördern!
    • Bauernhöfe stärken: Bis 2020 mindestens 50 % der öffentlichen Beschaffung aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft!
  • Gesundes Essen statt Umweltverschmutzung und Tierleid!

    • Für gesundes Essen und besonders artgerechte Tierhaltung: Tierschutzgesetz ohne Ausnahmen umsetzen! Bis zum Jahr 2020 Antibiotika um mindestens 50 % reduzieren! Antibiotikamissbrauch sofort stoppen und Reserveantibiotika in der Tierhaltung verbieten!
    • Wasser und Klima schonen: Überdüngung stoppen, Obergrenzen für Viehbestand einführen und Tierzahl an die Fläche binden!
    • Artenvielfalt erhalten und Bienensterben stoppen: Pestizideinsatz massiv reduzieren! Keine Gentechnik durch die Hintertür!
  • Demokratie statt Konzernmacht!

    • Konzernmacht beschränken: TTIP, CETA und EPAs verhindern! Megakonzerne im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor aufbrechen und keine weiteren Fusionen zulassen! Kennzeichnungspflicht für Tierhaltung, Gentechnik im Futter und Herkunft bei allen Lebensmitteln!
    • Für mehr globale Gerechtigkeit: Agrarexporte reduzieren, bäuerliche Erzeugung und regionale Märkte weltweit stärken und Entwicklungszusammenarbeit agrarökologisch ausrichten!
    • Für faire Erzeugerpreise: Überschussproduktion durch Marktregulierung beenden! Heimisches Eiweißfutter fördern!

Wir brauchen gesundes Essen für alle! Wir lassen die Ernährungs- und Agrarwende Tag für Tag Wirklichkeit werden und machen sie zum zentralen politischen Thema im Wahljahr. Die Politik muss sich jetzt ändern, damit Konzerne nicht länger über unser Essen bestimmen!

Machen Sie mit:
 Demonstrieren Sie gemeinsam mit uns am 21. Januar 2017 in Berlin für die Ernährungs- und Agrarwende!



Suche