Aktive Schallschutzmaßnahmen - Schriftwechsel des BUND und der IAGL mit dem Luftfahrtbundesamt (LBA), der Deutschen Flugsicherung (DFS) und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Im Zusammenhang mit dem sog. Anti-Lärm-Pakt (ALP) werden derzeit aktive Maßnahmen zur Reduzierung des Fluglärms für den Fall diskutiert, dass der Flughafen ausgebaut wird. Bislang wurde die Einführung solcher Maßnahmen im Wesentlichen von der DFS und dem LBA aus Sicherheits- und Kostengründen abgelehnt. Das Schreiben im Namen des BUND und der Mustereinwender vom 19. 07. 2007 an das LBA (PDF 68 KB) enthält Fragen, weshalb die für möglich erachteten Maßnahmen nicht bereits zum jetzigen Zeitpunkt eingeführt werden können.
Das LBA antwortete mit Schreiben vom 06. 09. 2007 (PDF 120 KB) und legte dar, dass aus heutiger Sicht keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass offensichtliche Möglichkeiten zur Lärmreduktion bestehen. In Reaktion auf dieses Schreiben wurde sowohl beim LBA als auch bei der DFS mit Schreiben vom 18. 09. 2007 Nachfragen gestellt. Zwischenzeitlich wurde durch eine Veröffentlichung in der BILD-Zeitung das Schreiben des BMVBS vom 10. 09. 2007 (PDF 120 KB) bekannt, indem das Bundesministerium darum bittet, die Vorschläge des Vorsitzenden des Regionalen Dialogforums mit bei der Entscheidung über den Planfeststellungsbeschluss zu berücksichtigen. Aufgrund zahlreicher Unklarheiten, die sich zum einen aus diesem Schreiben und der daraufhin erfolgten Pressemitteilung des BMVBS ergaben, wurde in einem Schreiben an das Bundesministerium vom 26. 09. 2007 (PDF 75 KB) um weitere Sachaufklärung gebeten.