BUND gegen Gift

Rauchende Schlote – stinkende Flüsse? Früher kamen die meisten Umweltgifte aus den Schornsteinen und Abwasserrohren der Industrie.

Heute stecken viele giftige Chemikalien in Produkten, die uns täglich umgeben:

z.B. in Shampoos, Küchenartikeln, Computern, Fernsehern, Möbeln, Kleidung und Lebensmitteln. Wir essen sie mit, atmen sie ein oder nehmen sie über die Haut auf.

Ein Leben ohne künstlich hergestellte Chemikalien ist nicht mehr vorstellbar. In den letzten Jahrzehnten ist ihr Einsatz so enorm gestiegen, dass sie überall auf der Welt zu finden sind. Aber leider sind viele Stoffe auch giftig, schädigen die Gesundheit – vor allem von Kindern – und sind gefährlich für die Umwelt.

Der Handel mit Chemikalien ist ein Milliardengeschäft

Die chemische Industrie in Deutschland gehört zu den größten der Welt. Sie neigt dazu, alle gesetzlichen Regelungen, die die Risiken für Menschen und Umwelt reduzieren sollen, zu torpedieren. Das neue Chemikaliengesetz REACH wird zeigen, ob die Industrie bei diesem Kurs bleibt oder bereit ist, in die Sicherheit ihrer Produkte zu investieren.

Der BUND kämpft für eine Umwelt ohne gefährliche Chemikalien

Für unsere Arbeit haben wir Schwerpunkte gesetzt: Wir werden vor allem die Umsetzung des europäischen Chemiekaliengesetzes REACH begleiten. Hierbei geht es in den nächsten Jahren darum, gefährliche Chemikalien durch sicherere Alternativen zu ersetzen.

Weitere Informationen beim BUND Bundesverband

Weitere Informationen können Sie beim BUND Bundesverband erhalten:

  • Pestizide
    Der Name täuscht: Pflanzenschutzmittel sind Gift für die Umwelt und die biologische Vielfalt. Sie gefährden die Nahrungskette von Menschen und Tieren.
  • Nanotechnologie
    Die geringe Größe der Nanopartikel verleiht ihnen besondere Eigenschaften, die viele Produkte revolutionieren könnten. Deshalb werden Nanopartikel bereits heute in vielen Bereichen eingesetzt – ob in Lebensmitteln, Verpackungen, Textilien, Düngemitteln, Autozubehör oder Kosmetika.
    Doch: Welche Auswirkungen haben Nanopartikel auf die Umwelt und unsere Gesundheit? Können wir die Nanotechnologie in allen Bereichen ethisch vertreten? Was sagt die Politik und welche Gesetze regeln die Nanotechnologie? Wie werden wir als Verbraucher informiert und geschützt? Beim BUND finden Sie Antworten.
  • Chemie im Alltag
    Täglich kommen wir mit chemischen Stoffen in Berührung, Folgen für Mensch und Umwelt sind unklar – das Chemikaliengesetz REACH soll helfen.
  • Chemie in der Umwelt
    Chemikalien verteilen sich rund um den Globus, auch in Regionen in denen sie nie eingesetzt wurden. Sie reichern sich in Böden sowie im tierischen und menschlichen Körper an.
  • Chemie und Gesundheit
    Nur vier Prozent der zugelassenen Chemikalien in Europa sind auf ihre Gesundheits- und Umweltverträglichkeit geprüft, REACH kann helfen.
  • REACH
    Seit 2007 zwingt REACH die Industrie Daten über die Umwelt- und Gesundheitsfolgen von ca. 30.000 Chemikalien offenzulegen.
  • Chemiepolitik weltweit
    POP- und PIC-Konvention sind zwei internationale Abkommen zum Einsatz von Chemikalien – ohne Kontrollen sind solche Abkommen leider nutzlos.
  • Zukunft ohne Gift
    Kitas sind mit gefährlichen Weichmachern belastet. Lesen Sie Hintergrundinformationen und machen Sie den Weichmacher-Test. Für eine Zukunft ohne Gift.
  • Auskunft fordern
    Giftige Chemikalien sind in zahlreichen Alltagsprodukten versteckt. Nutzen Sie Ihr REACH-Auskunftsrecht und finden heraus welche Gifte Sie umgeben.
  • Service
    Sie suchen Informationen zu Umweltchemikalien und zur EU-Chemikalienpolitik? Hier finden Sie Informationen, Materialien und mehr.


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Unterschriftenaktion gegen giftige Chemikalien im Kindergarten

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Wandern und Radtouren am Grünen Band. Verfasst von Dr. Reiner Cornlius, dem BUND Beauftragen für das Grüne Band. Wartburg-Werra-Rhön und Eichsfeld-Werrabergland.

  • Botschafter für unser Klima
  • Ein Rettungsnetz für die Wildkatze
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