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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 14:48:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Eröffnung WILDKATZEN-Walderlebnis im Hochtaunus: Großer Aktionstag für die ganze Familie am 26. Mai am Winterstein</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/eroeffnung-wildkatzen-walderlebnis-im-hochtaunus-grosser-aktionstag-fuer-die-ganze-familie-am-26-m/</link>
			<description>Für Groß und Klein gibt es am 26. Mai von 12-17 Uhr am Wanderparkplatz Winterstein im Hochtaunus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für Groß und Klein gibt es am 26. Mai von 12-17 Uhr am Wanderparkplatz Winterstein im Hochtaunus Spannendes rund um die Wildkatze und ihren Lebensraum Wald zu erleben. Der BUND Hessen lädt gemeinsam mit HESSEN-FORST Forstamt Weilrod und dem Naturpark Hochtaunus zum großen Eröffnungstag des WILDKATZEN-Walderlebnis ein. Neben geführten Wanderungen über den neuen Erlebnispfad wird es Infostände und eine Wanderausstellung rund um die Wildkatze geben. Kinder können beim Wildkatzen-Weitsprung ihre Sprungstärke unter Beweis stellen, sich als wildes Kätzchen schminken lassen oder beim Gipsspur-Gießen Spuren der scheuen Waldbewohnerin entdecken. Um 13 Uhr findet die feierliche Eröffnung mit einer Ansprache der Schirmherrin des BUND-Wildkatzenprojektes, Frau Ministerin Puttrich, statt.<br /><br />Der neue Erlebnispfad führt die Besucher auf 7 km durch den wilden und vielfältigen Wald am Winterstein. An zehn Stationen tauchen sie ein in die Welt der scheuen Waldbewohnerin. Sie schleichen leise wie eine Wildkatze über den Barfußpfad, suchen die versteckten Tiere in den Baumkronen oder lauschen der sprechenden Bushaltestelle. Dabei gibt es allerhand zu lernen: Ist die Wildkatze eine weggelaufene Hauskatze? In welchen Wäldern lebt sie noch? Wie können wir der gefährdeten Art helfen? Das WILDKATZEN-Walderlebnis ist ein Projekt des BUND Hessen in Zusammenarbeit mit HESSEN-FORST Forstamt Weilrod und dem Naturpark Hochtaunus. Es wird von der EU im Rahmen der LIFE+ Kommunikationskampagne „Biotopvernetzung – Netze des Lebens“ sowie von der Stiftung Hessischer Naturschutz und der GLS-Bank unterstützt.
<h3>Rückfragen an:</h3>
Sarah Friedrichsdorf<br />Mitarbeiterin „Netzwerk Naturschutz“<br />BUND Landesverband Hessen e.V.<br />Ostbahnhofstraße 13<br />60314 Frankfurt<br />Tel.: 069-677376 16<br /><link sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de>sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de</link>&nbsp; <br />Internet: <link http://www.bund-hessen.de>www.bund-hessen.de</link> <br /><link http://www.facebook.com/wildkatze.bund>www.facebook.com/wildkatze.bund</link>&nbsp; ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:48:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>ZRM, BUND und Bürgerinitiativen warnen vor politischem Schnellschuss bei Planergänzung / Minister Posch muss den politischen Gestaltungsspielraum nutzen!</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/zrm-bund-und-buergerinitiativen-warnen-vor-politischem-schnellschuss-bei-planergaenzung-minister/</link>
			<description>KREIS GROSS-GERAU / STADT MAINZ / STADT HOCHHEIM - Die Mitglieder der Initiative „Zukunft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[KREIS GROSS-GERAU / STADT MAINZ / STADT HOCHHEIM - Die Mitglieder der Initiative „Zukunft Rhein-Main“ (ZRM), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie das „Bündnis der Bürgerinitiativen - Keine Flughafenerweiterung Für Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“ haben den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch dringend aufgefordert, die Planfeststellung zum Ausbau des Frankfurter Flughafens auf rechtlich einwandfreie Weise zu ergänzen und von „juristisch zweifelhaften Schnellschüssen“ abzusehen.
Landrat Thomas Will (Groß-Gerau), Umweltdezernentin Katrin Eder (Stadt Mainz) und Bürgermeisterin Angelika Munck (Stadt Hochheim) verwiesen darauf, das Posch mit der von ihm geplanten sogenannten „Planklarstellung“ genau das Gegenteil der von ihm wiederholt proklamierten Rechtssicherheit schaffe. Bisher vorliegende juristische Expertisen sähen vielmehr ein beträchtliches Prozessrisiko: „Dann wären Klagen Tür und Tor geöffnet!“ Die Kommunen, Verbände und Initiativen in der Zukunftsinitiative fordern stattdessen „ein transparentes Verfahren, an dem alle Seiten - von den betroffenen Bürgern bis hin zu Fraport und den Fluggesellschaften - angemessen beteiligt werden!“<br /><br />Es sei nicht hinzunehmen, dass Posch den ihm vom Gericht ausdrücklich zugesprochenen politischen Gestaltungsspielraum nun nicht nutzen wolle, ergänzte Ingrid Kopp vom Bündnis der Bürgerinitiativen: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass man den Fluggesellschaften bei der Planung der Flugbewegungen in den sogenannten Nachtrandstunden zwischen 5 Uhr und 6 Uhr sowie zwischen 22 Uhr und 23 Uhr freie Hand geben will!“ Dabei habe das Bundesverwaltungsgericht darauf hingewiesen, dass die Nacht nicht zum Tage gemacht werden dürfe und die Zahl der Flugbewegungen ab 5 Uhr erst allmählich ansteigen und bis 23 Uhr allmählich sinken solle. „Und diese Chance für mehr Lärmschutz muss die Landesregierung auch nutzen!“ <br />Thomas Norgall (BUND) erinnerte daran, dass noch vor kurzem mehrere Mitglieder der Landesregierung Reduktionen des bestehenden Fluglärms geforderten hätten: „Wir brauchen ein neues Lärmschutzkonzept, das die machbaren Verbesserungen des aktiven Schallschutzes aufgreift.“<br /><br />„Geradezu abenteuerlich“, so die ZRM-Sprecher, sei es, dass Minister Posch offenkundig daran denke, einen Gerichtsbeschluss umzusetzen, der de facto noch gar nicht im Wortlaut vorliege. Mit der schriftlichen Urteilbegründung sei nämlich erst im Sommer zu rechnen: „Erst dann wissen wir wirklich genau, wie sich das Gericht die Umsetzung seiner Entscheidung vorstellt!“ Die Menschen rund um den Flughafen hätten aber einen Anspruch darauf, dass die wichtige Frage einer Planergänzung und möglicherweise zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen in „juristisch eindeutiger Weise“ entschieden werde: „Und dies ist erst&nbsp; dann möglich, wenn die Urteilbegründung des Bundesverwaltungsgerichts schriftlich vorliegt“, so Katrin Eder, Angelika Munck und Thomas Will abschließend.
<h3>Rückfragen:</h3>
Thomas Norgall, 069 677376-14 (BUND Hessen)
ZRM: Sprecher:<br />Thomas Will, Landrat des Kreises Groß-Gerau<br />Katrin Eder, Umweltdezernentin Stadt Mainz <br />Angelika Munck, Bürgermeisterin Hochheim / Main&nbsp; 
Pressestelle der Stadt Mainz <br />06131 - 12 2220 /-21 /-18<br />e-mail: <link pressestelle@stadt.mainz.de>pressestelle@stadt.mainz.de</link> 
<link http://www.Zukunft-Rhein-Main.de>www.Zukunft-Rhein-Main.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:06:31 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>A44: Landesregierung verzichtet auf schnelle Realisierung der A44 - BUND Klagen gegen Sofortvollzug in zwei Abschnitten erfolgreich</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/a44-landesregierung-verzichtet-auf-schnelle-realisierung-der-a44-bund-klagen-gegen-sofortvollzug-i/</link>
			<description>Der BUND ist mit seinen Klagen gegen die sofortige Vollziehung von zwei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit seinen Klagen gegen die sofortige Vollziehung von zwei Planfeststellungsbeschlüssen zum Bau der A44 in der Sache erfolgreich. Die Landesregierung sichert zu, dass sie die eigentlichen Baumaßnahmen für die Autobahn bis nach den Entscheidungen in der Hauptsache zurückstellt. Der Naturschutzreferent des BUND, Thomas Norgall, bewertet die Haltung des Landes als einen Sieg der Vernunft: „Angesichts der Finanzknappheit der öffentlichen Hand und der ständig abnehmenden Verkehrszahlen weiß niemand, ob die A44 wirklich fertiggestellt wird. Da ist es richtig, mit dem Bau nicht schon vor der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu beginnen.“
Betroffen von den Einigungen sind die Bauabschnitte VKE 40.1 „Waldkappel bis Hoheneiche“ und VKE 40.2 „Hoheneiche bis Anschlussstelle Sontra Nord“. In beiden Fällen erklärte die beklagte Landesregierung und der klagende BUND die BUND-Klagen gegen die Anordnung der sofortigen Vollziehung für erledigt. Das Land wird bis zur Entscheidung der BUND-Klagen in den Hauptsacheverfahren nur vorbereitende Maßnahmen, z. B. bestimmte Naturschutzausgleichsmaßnahmen und Baugrunderkundungen durchführen.
Hätte das Land sich nicht mit dem BUND geeinigt, dann hätte das Bundesverwaltungsgericht zu Gunsten des BUND und gegen das Land entschieden. Dies ergibt sich aus dem Verlauf der Eilverfahren und dem bereits vorliegenden Beschluss des Gerichts zum Bauabschnitt VKE 40.1. Darin hatte das Gericht geschrieben, dass ein Sofortvollzug keine Rechtsgrundlage habe, wenn<br /><br />„nach dem Bauablaufplan des Vorhabenträgers während eines längeren Zeitraums (hier: rund 17 Monate seit Beschlussdatum) keine baulichen Vollzugsmaßnahmen, sondern lediglich die Umsetzung punktueller (insbesondere naturschutzfachlicher) Vorabmaßnahmen beabsichtigt“<br /><br />ist. 
Der BUND fordert seit vielen Jahren auf den Bau der A44 zu verzichten und stattdessen die B7 einschließlich notweniger Ortsumgehungen auszubauen.
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0170 2277238]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:39:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Agrarministerkonferenz in Konstanz: BUND fordert Einsatz von Ministerin Puttrich für eine ökologische Agrarreform; Vorschlag der EU-Kommission zum „Greening“ der Direktzahlungen darf nicht verwässert werden</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/agrarministerkonferenz-in-konstanz-bund-fordert-einsatz-von-ministerin-puttrich-fuer-eine-oekologis/</link>
			<description>Jörg Nitsch, BUND-Vorstandssprecher: „Auf ökologischen Vorrangflächen kann weiterhin produziert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der hessische Landesverband des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) fordert Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich auf, sich bei der Agraministerkonferenz in Konstanz gegen die von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner beabsichtigte Aufweichung des „Greenings“ einzusetzen. &nbsp;<br /><br />Der Reformvorschlag der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union sieht vor, dass durch das „Greening“ die Direktzahlungen an Landwirte vor allem an ökologische Standards gebunden werden. <br /><br />Besonders wichtig für den Schutz der Biodiversität ist für den BUND der Vorschlag der Kommission, dass 7% der landwirtschaftlichen Fläche als ökologische Vorrangfläche vorgehalten werden müssen. Behauptungen, dies bedeute eine Flächenstilllegung, weist der BUND zurück. <br /><br />Jörg Nitsch, BUND-Vorstandssprecher: „Auf ökologischen Vorrangflächen kann weiterhin produziert werden, allerdings unter dem Vorzeichen, die biologische Vielfalt zu fördern. So können beispielsweise Grünlandstreifen an Gewässern und Wegen für Wildbienen, Vögel und Insekten als Rückzugsraum und Wanderkorridor dienen.“<br /><br />Der BUND verweist darauf, dass die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union den Steuerzahler pro Jahr allein aus dem EU-Haushalt mehr als 50 Mrd. € kostet. Trotz dieser enormen Summe hat sie aus Sicht des BUND bisher mehr zur Belastung öffentlicher Güter wie Klima, Boden und Grundwasser als zur ihrem Schutz beigetragen. <br /><br />Jörg Nitsch: „Mit den Vorschlägen der EU-Kommission ist endlich ein wichtiger Beitrag der Landwirtschaft zum Schutz der biologischen Vielfalt, der Umwelt und dem Erhalt ländlicher Räume möglich. Landwirtschaftsministerin Puttrich, die ja auch Umweltministerin ist, sollte sich deshalb uneingeschränkt für die Vorschläge der EU aussprechen.“ 
<h3>Rückfragen:</h3>
Michael Rothkegel, BUND-Geschäftsführer 0151 12068590]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:33:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Windenergie: Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende – BUND wünscht sich sachliche und konstruktive Auswahl der konfliktärmsten Standorte</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/windenergie-wichtiger-schritt-auf-dem-weg-zur-energiewende-bund-wuenscht-sich-sachliche-und-kon/</link>
			<description>Der BUND sieht in der heute vom Regierungspräsidium Darmstadt und dem Planungsverband...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in der heute vom Regierungspräsidium Darmstadt und dem Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main veröffentlichten Karte mit den Suchräumen möglicher Windenergievorrangflächen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende. „Nun ist eine erste Grundlage für eine sachliche und konstruktive Auswahl der späteren Windenergiestandorte gegeben“, stellt BUND Vorstandsmitglied Dirk Teßmer erfreut fest. <br /><br />Da die nun ermittelten Suchräume für die späteren Vorranggebiete fast 17 Prozent des Regierungsbezirks Darmstadt umfassen, ist der BUND optimistisch, dass Südhessen trotz seiner dichten Besiedlung seinen Beitrag zum Ausbau der Windkraft leisten kann. Auf Forderung des BUND hatte der Hessische Energiegipfel beschlossenen, dass 2 % Prozent der&nbsp; Landesfläche für Windenergievorrangflächen bereit gestellt werden sollen. <br /><br />Wichtig ist nach Auffassung des BUND nun, dass die weiteren Restriktions- und Ausschlusskriterien schnell in die Karten eingearbeitet werden. Hierzu zählen insbesondere auch die besonders hochwertigen Flächen für den Vogel- und Fledermausschutz, die derzeit im Auftrag des Landes ermittelt werden. Wenn die geeigneten Vorrangflächen dann doch noch knapp werden, sollte der Siedlungsabstand wie in Bayern verringert werden.&nbsp; Ein Abstand von 1.000 Metern zu Gewerbegebieten ist z.B. völlig übertrieben.<br /><br />Die Konzentration der Windenergieanlagen in so genannten Vorrangflächen entspricht den Vorstellungen des BUND. Wird der Ausbau der Windenergie auf sie beschränkt, dann bleibt der überwiegende Teil des Landes frei von Windenergieanlagen und es kann der optimale Kompromiss zwischen der Windhöffigkeit und den Schutzbelangen der Menschen und der Natur gefunden werden. <br /><br />Hinweis auf das BUND-Konzept: „Für einen sozial-, natur- und umweltverträglichen Ausbau der Windenergie: Anforderungen des BUND Hessen an die Kriterien zur Suche nach Vorrangräumen für Windenergieanlagen (WEA). (Stand 26.09.2011)“ <br /><link themen_und_projekte/klima_und_energie/erneuerbare_energien/windkraft/kriterien_windenergieausbau/>http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/klima_und_energie/erneuerbare_energien/windkraft/kriterien_windenergieausbau/</link>
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 18:52:00 +0200</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>BUND zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Frankfurter Flughafen: Wortbruch der Landesregierung abgewehrt</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-zum-urteil-des-bundesverwaltungsgerichts-zum-frankfurter-flughafen-wortbruch-der-landesregieru/</link>
			<description>Der BUND Hessen begrüßt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit seiner heutigen Entscheidung den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Notwendig ist auch ein besserer Lärmschutz am Tag</h2>
Der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit seiner heutigen Entscheidung den Schutz den Nachtruhe deutlich gestärkt hat. <br /><br />BUND-Naturschutzreferent Thomas Norgall: „Nur Dank des Gerichtsurteils wurde der Wortbruch der Landesregierung abgewehrt.“<br /><br />Um die bestehende Belastung durch Fluglärm zu mindern, fordert der BUND auch für den Tag Maßnahmen zur Lärmreduktion.<br />Für den BUND besteht ein dringender Handlungszwang der Landesregierung.<br /><br />Thomas Norgall: „Da schon die aktuell rund 480.000 Flugbewegungen im Jahr unerträgliche Folgen haben, darf die Landesregierung die im Planfeststellungsbeschluss akzeptierte Steigerung auf 700.000 Flugbewegungen jährlich nicht tatenlos hinnehmen.” <br /><br />Wenn das geltende Recht den notwendigen Lärmschutz nicht gewährleistet, dann müssen die Regierung und die sie tragenden Parteien Änderungen des Bundesrechts auf den Weg bringen.<br /><br />Falls die Landesregierung den unverzichtbaren Interessensausgleich zwischen dem Belang des Flughafens und den Bedürfnissen seines Umlandes wirklich wolle, dann müsse sie endlich Novellen des Fluglärm- und des Luftverkehrsgesetzes in Gang setzen, damit<br />die Genehmigung von Flugrouten und die Baugenehmigung von Flughäfen in einer gemeinsamen Planfeststellung erfolge und &nbsp;<br />die Planfeststellung von Flughäfen an Lärmgrenzwerten und Überflughöhen statt wie heute an Prognosen zur Kapazitätsgrenze der Flugbewegungen ausgerichtet werde. <br /><br />Der Bundesvorsitzende des BUND, Hubert Weiger, betont die bundesweite Bedeutung des Frankfurt-Urteils. Er fordert Bundesverkehrsminister Ramsauer auf, endlich wirksame Maßnahmen für den bundesweiten Schutz der Nachtruhe zu ergreifen. <br /><br />Hubert Weiger: „Wir brauchen einen konsequenten Schutz der Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr. Ramsauer wendet zweierlei Maß an, wenn er Anflüge zum Flughafen Zürich über deutsches Gebiet von 21 bis 7 Uhr verbietet und erst durch Richterrecht eine Kernruhezeit von 6 Stunden verodnet werden müsse. Gesundheitsschutz muss endlich Vorrang haben vor einzelwirtschaftlichen Interessen.”
<h3>Rückfragen:</h3>
Michael Rothkegel, 069 67737612]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 11:24:06 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18984 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Wildkatzentag von BUND und Hessen-Forst im Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau, Klein-Auheim am 29. April</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/wildkatzentag-von-bund-und-hessen-forst-im-wildpark-alte-fasanerie-in-hanau-klein-auheim-am-2/</link>
			<description>Am Sonntag, den 29. April veranstalten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND),...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Sonntag, den 29. April veranstalten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hessen-Forst und der Förderverein des Wildparks Alte Fasanerie von 12 bis 17 Uhr einen bunten Wildkatzentag für die ganze Familie im Wildpark „Alte Fasanerie“, Fasaneriestraße 106, 63456 Hanau.<br />&nbsp;<br />Am Informationszentrum erwarten die Besucher an diesem Tag eine Wanderausstellung und ein Infostand. Im Infozentrum wird es einen spannenden Vortrag über die heimliche Wildkatze geben. Kinder können beim Wildkatzenquiz, beim Weitsprung oder beim Malen und Basteln spielerisch mehr über die kleine Raubkatze erfahren. Und am Schminkstand werden sie sogar selbst zur Wildkatze! Wer die echten Tiere live erleben möchte, hat dazu bei einem Besuch des Geheges mit Fütterung durch die Mitarbeiter des Wildparks Gelegenheit. <br />Der Förderverein des Wildparks wird am Nachmittag auch Kaffee und Kuchen im Infozentrum anbieten.<br />Weitere Informationen gibt es im Internet unter <link http://www.erlebnis-wildpark.de>www.erlebnis-wildpark.de</link> oder <link 13656>www.bund-hessen.de/wildkatze</link>.<br />&nbsp;<br />Die einst in fast allen Wäldern Deutschlands heimische Wildkatze steht seit vielen Jahren auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In weiten Teilen Deutschlands ist die Mäusejägerin bereits ausgestorben. Ihre Restvorkommen leben meist in sehr kleinen Waldgebieten, die durch Straßen, Siedlungen und strukturarme Flächen voneinander getrennt sind. Viele Katzen werden zudem Opfer des Straßenverkehrs. Um der Wildkatze eine Überlebenschance zu geben, müssen die Wälder wieder miteinander verbunden werden. Der BUND möchte daher ein „Rettungsnetz Wildkatze“ aus grünen Korridoren schaffen. Auf Wegen aus Hecken, Büschen und Bäumen können die kleinen Raubkatzen und andere Wildtiere wieder von Wald zu Wald wandern.
<h3>Rückfragen beantworten Ihnen: </h3>
&nbsp;<br />Sarah Friedrichsdorf<br />Mitarbeiterin „Netzwerk Naturschutz“<br />BUND Landesverband Hessen e.V.<br />Ostbahnhofstraße 13<br />60314 Frankfurt<br />Tel.: 069-677376 16<br /><link sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de>sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de</link>&nbsp; <br />Internet: <link http://www.bund-hessen.de>www.bund-hessen.de</link>&nbsp; <br />&nbsp;<br />Dr. Marion Ebel<br />Hessen-Forst<br />Wildpark „Alte Fasanerie“<br />Fasaneriestraße 106<br />63456 Hanau<br />Tel.: 06181-61833011<br /><link Wildpark.wolfgang@t-online.de>Wildpark.wolfgang@t-online.de</link>&nbsp; <br />Internet: <link http://www.erlebnis-wildpark.de>www.erlebnis-wildpark.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:03:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18972 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ab jetzt wieder Schmetterlinge zählen: BUND ruft zum „Abenteuer Faltertage 2012“ auf</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ab-jetzt-wieder-schmetterlinge-zaehlen-bund-ruft-zum-abenteuer-faltertage-2012-auf/</link>
			<description>Der BUND ruft ab April zur Schmetterlingszählung auf. Zehn einfach zu erkennende Arten sollen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Schmetterlinge zu zählen. Im Rahmen des „Abenteuers Faltertage&quot; sammelt der BUND Informationen zum Bestand von zehn leicht zu erkennenden und noch weit verbreiteten Schmetterlingen. Der Verband will damit auch auf die Bedrohung der Schmetterlinge hinweisen und fordert mehr Lebensräume und einen besseren Schutz für Schmetterlinge. „Nur etwa einem Fünftel der Schmetterlingsarten in Deutschland geht es noch richtig gut. Unsere Schmetterlinge leiden stark unter der industriellen Land- und Forstwirtschaft mit dem massiven Einsatz von Pestiziden, der Zersiedelung der Landschaft und dem Verlust ihrer Lebensräume“, erläutert Sarah Friedrichsdorf vom BUND Hessen. <br />&nbsp;<br />Beim „Abenteuer Faltertage“ melden die Teilnehmer dem BUND mit Hilfe eines bebilderten Zählbogens ihre Beobachtungen. Die gesammelten Daten werten die Naturschützer am Ende der Schmetterlingssaison aus und vergleichen sie mit den Vorjahreszahlen. „Alle können beim Abenteuer Faltertage mitmachen, niemand braucht besondere Vorkenntnisse dafür“, so Sarah Friedrichsdorf weiter. Die Aktion läuft noch bis Ende Oktober.<br />&nbsp;<br />Neben der Teilnahme an der Schmetterlingszählung gibt es viele weitere Möglichkeiten, etwas für den Natur- und Schmetterlingsschutz zu tun. Wer zum Beispiel im eigenen Garten auf Pestizide verzichtet und heimische Blumen pflanzt, der kann kleine Schmetterlingsoasen entstehen lassen. Die Blumen sollten am besten in torffreier Blumenerde wachsen – denn für die Torfproduktion werden Moore zerstört, die wiederum Heimat vieler Schmetterlinge und anderer Tier- und Pflanzenarten sind. Ein kleiner Schritt mit einer großen Schutzwirkung für unsere Falter ist das Stehenlassen von Brennnesseln. Auch der Kauf von Bioprodukten trägt zum Schmetterlingsschutz bei. Hier verzichten die Landwirte auf den Einsatz von giftigen Pestiziden und Herbiziden.<br />&nbsp;<br />Der bebilderte und kostenlose Zählbögen sowie weitere Informationen rund um das „Abenteuer Faltertage“ sind telefonisch unter 030/27586-442, per E-Mail (<link schmetterling@bund.net>schmetterling@bund.net</link>) oder unter <link http://www.bund.net/faltertage>www.bund.net/faltertage</link> erhältlich.<br /><br />Hier finden Sie Bildmaterial zum „Abenteuer Faltertage“, das bei Angabe der Quelle kostenlos verwendet werden kann: <link http://www.bund.net/pressebilder>www.bund.net/pressebilder</link> .<br />&nbsp;
<h3>Rückfragen an:</h3>
Sarah Friedrichsdorf
069/67737616<br /><link sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de>sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:10:00 +0200</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18971 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>BUND Delegiertenversammlung: Eduard-Bernhard-Preis verliehen an Traude und Hans Ackermann, Landesvorstand gewählt</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-delegiertenversammlung-eduard-bernhard-preis-verliehen-an-traude-und-hans-ackermann-landesvor/</link>
			<description>Landesregierung wird aufgefordert, Ergebnisse des Energiegipfels umzusetzen sowie wirkungsvolle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Landesregierung wird aufgefordert, Ergebnisse des Energiegipfels umzusetzen sowie wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen</h2>
Der hessische Landesverband des BUND hat im Rahmen seiner diesjährigen Delegiertenversammlung am Samstag im Bürgerhaus Gallus in Frankfurt den „Eduard-Bernhard-Preis” an die langjährig aktiven BUND-Mitglieder Traude und Hans Ackermann verliehen.<br /><br />Mit der Verleihung des Preises ehrt der BUND Hessen einen der engagiertesten Streiter für den Umweltschutz und gegen die Atomenergie. Eduard Bernhard ist im Jahr 2007 am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe gestorben. Mit dem Preis erinnert der BUND Hessen an seinen jahrelangen Kampf gegen Atomkraftwerke und andere atomare Anlagen in Deutschland.<br /><br />Otto Löwer, BUND-Vorstandssprecher, würdigte den jahrzehntelangen Einsatz von Dr. Traude und Prof. Dr. Hans Ackermann, beide schon seit 1979 Mitglieder im BUND Landesverband Hessen e.V., für den Umweltschutz, für den sie sich mit hoher fachlicher Kompetenz und immer in einer freundlichen, kollegialen und herzlichen Weise eingesetzt haben. <br /><br />Traude Ackermann ist seit 1991 Vorsitzende des BUND Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf, den sie in vielfältiger Weise repräsentiert. Als „gute Seele“&nbsp; ist sie täglich einige Stunden in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes anwesend. Sie kümmert sich um Mitarbeiter, Praktikanten sowie Mitglieder, sorgt für die finanzielle Basis des Kreisverbandes und beantwortet Bürgeranfragen.<br /><br />Hans Ackermann war von 2001 bis 2011 Sprecher des landesweiten Arbeitskreises Energie. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass in diesem Jahr bereits der neunte Workshop, diesmal mit dem Thema „Strom – umweltschonende Erzeugung und Nutzung“ stattfinden konnte. Auf seine Idee zurück ging auch eine bereits viermal durchgeführte Befragung hessischer Energieversorgungsunternehmen (EVU) nach Förderprogrammen für ihre Tarifkunden. <br /><br />Die Landesdelegiertenversammlung begrüßt den von einem breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens getragenen Abschlussbericht des Energiegipfels. Sie fordert die Landesregierung auf, die Ergebnisse des Energiegipfels mit der Festlegung von realistischen Zwischenzielen in 10-Jahres-Schritten, Maßnahmen und Kontrollinstrumenten für die Bereiche Energieeffizienz und Erneuerbare Energien umzusetzen und die Zielerreichung durch geeignete, jährliche Evaluierung sicherzustellen. Die Landesdelegiertenversammlung&nbsp; fordert, das Ziel des Energiegipfels, den Endenergieverbrauch bei Strom und Wärme bis zum Jahr 2050 möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, auf den Verkehrsbereich auszuweiten und einen Verkehrswendegipfel einzuberufen.<br /><br />Die Landesdelegiertenversammlung kritisiert die Landesregierung für ihre Weigerung, wirkungsvolle Maßnahmen für eine dauerhafte Senkung gesundheitsschädlicher und klimawirksamer Luftschadstoffe zu ergreifen. Sie fordert deshalb die Landesregierung auf, dem Gesundheitsschutz endlich Vorrang einzuräumen, ihre Blockadehaltung für großräumige Umweltzonen aufzugeben und ein landesweites Konzept zur Luftreinhaltung vorzulegen.<br /><br />Die 126 Delegierten fordern schließlich den Hessischen Landtag auf, die Rodung von Wäldern der Schutzkategorie „Bannwald“ gesetzlich zu verbieten.<br /><br />Auf der Landesdelegiertenversammlung wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.<br /><br />Zu gleichberechtigten Vorstandssprechern wiedergewählt wurden <br />Andreas Elend, 45 Jahre alt, Geoinformatiker aus Friedrichsdorf<br />Otto Löwer, 65 Jahre alt, Industriekaufmann und Lehrer aus Kassel, <br />Hermann Maxeiner, 62 Jahre alt, pensionierter Kriminalbeamter aus Hünfelden, <br />Jörg Nitsch, 52 Jahre alt, Diplom-Biologe, Angestellter aus Obertshausen <br />Herwig Winter, 59 Jahre alt, Lehrer aus Mörlenbach.<br /><br />Neu zu Vorstandssprechern gewählt wurden<br />Simone Emanuel, 35 Jahre alt, Diplom Sozialpädagogin aus Seeheim-Jugenheim und <br />Rudi Schäfer, 54 Jahre alt, staatl. Geprüfter Bautechniker aus Frankenberg.<br /><br />Thomas Rahner, 51 Jahre alt, Rechtsanwalt aus Biebesheim wurde zum Schatzmeister gewählt. <br /><br />Als Fachratssprecher gewählt wurde Dirk Teßmer, 41 Jahre alt, Rechtsanwalt aus Biebertal.<br />
<h3>Rückfragen:</h3>
Michael Rothkegel, BUND-Geschäftsführer, Mobil: 0151 12068590<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 20:34:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Verkehrszahlen belegen: A44 unnötig! Messstellen-Auswertung belegt Rückgang des Kfz-Verkehrs um bis zu 40 %</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/verkehrszahlen-belegen-a44-unnoetig-messstellen-auswertung-belegt-rueckgang-des-kfz-verkehrs-um-bi/</link>
			<description>Für die A44 gibt es keinen Bedarf. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Auftrag des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Für die A44 gibt es keinen Bedarf. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erstellt wurde und die die langjährige Haltung des BUND bestätigt. BUND-Vorstandssprecher Otto Löwer fordert die Landesregierung zum Umdenken auf: „Die A44 schafft nur Probleme. Sie ist unnötig, zu teuer und extrem schädlich für die Umwelt.“ Der BUND erneuert seine Forderung nach einem Ausbau der B7 zwischen Kassel und Eisenach einschließlich der notwendigen Ortsumgehungen. Statt der vor 20 Jahren nach der Wende prognostizierten Verkehrszunahme ist die reale Verkehrsbelastung seit über 10 Jahren je nach Abschnitt um bis 40 % rückläufig. In der östlichen Hälfte der A44 wird die für den Bau einer Autobahn notwendige Verkehrsmenge auch künftig nicht erreicht. Würde, wie vom BUND favorisiert, alternativ zur A44 die Bundesstraße 7 im „Netra-Korridor“ ausgebaut, würden die Baukosten um einige hundert Millionen Euro sinken und die Umweltschäden stark reduziert. </strong><br /><br />Die im Auftrag des BUND Hessen durch das renommierte Gutachterbüro RegioConsult erfolgte Auswertung der amtlichen Straßenverkehrszählung 2010 (SVZ), die im Dezember letzten Jahres veröffentlicht wurde, zeigt deutlich, dass die vor 20 Jahren prognostizierte langfristige Verkehrsentwicklung zu einer volligen Fehleinschatzung führte. Tatsächlich hat der Verkehr an den meisten Zählstellen im Planungskorridor nämlich in den letzten 10 Jahren nicht zu, sondern zwischen 20 und 40 % abgenommen. BUND-Landesvorstandssprecher Otto Löwer: „Einen so starken Rückgang hatten selbst wir nicht erwartet.“ Wolf von Bültzingslöwen vom BUND Kreisverband Werra-Meißer ergänzt: „Die nach der Wende 1989 angenommene Verkehrsentwicklung ist nicht eingetroffen. Für eine Autobahn ist das heutige und das künftige Verkehrsaufkommen zu gering. Gleichzeitig sehen wir aber die zwingende Notwendigkeit, Ortslagen entlang der Bundesstraßen B7, B27 und B400 durch Ortsumgehungen zu entlasten. Dies käme nicht nur den Menschen zu Gute, sondern auch der Natur und damit dem touristischen Aufschwung unserer schönen Heimat.“ <br /><br />Die stärksten Verkehrsabnahmen erfolgten im östlichen Teil des Werra-Meißner-Kreises. Die Verkehrsbelastung war hier in 2010 mit unter 10.000 Kfz pro Tag so gering, dass der Bau einer Autobahn sich nicht rechtfertigen lässt. Der hierfür notwendige Schwellenwert von 20.000 Kfz pro Tag wird wegen der Bevölkerungsabnahme und des demographischen Wandels auch in Zukunft nicht erreicht. <br /><br />Die absolute Verkehrsbelastung erreichte 2010 im Planungskorridor lediglich im Abschnitt „AS Lohfelden bis K6&nbsp; bei Kaufungen“ im Landkreis Kassel eine Belastung von annahernd 20.000 Kfz pro Tag. In den Folgeabschnitten ging sie bis zur Kreisgrenze Eschwege auf bis zu 12.700 Kfz täglich zurück. Lediglich um Furstenhagen und Hessisch-Lichtenau wurden 13.400 bzw. 13.800 Fahrzeuge am Tag gezählt. Östlich davon, wurden ab Walburg täglich nicht einmal mehr 10.000 Kfz registriert. Erst unmittelbar vor&nbsp; Eisenach-West konnten wieder etwas uber 10.000 Kfz am Tag ermittelt werden. Die Studie belegt außerdem einen anhaltenden Rückgang des Schwerlastverkehrs auf der B7 zwischen der Anschlussstelle Lohfelden und der Landesgrenze zu Thüringen von 2005 bis 2010 teilweise um 37 %. Verkehrsrückgänge von 20 % und mehr wurden auch im Korridor der B27 und der B400 ermittelt. Zu diesen Bundesstraßen würde die A44 nach der amtlichen Planung im Osten des Werra-Meißener Kreises parallel verlaufen. <br /><br />Im Klageverfahren des BUND Hessen gegen den Bau des Abschnitts VKE 40.1 „Waldkappel bis Hoheneiche“ hat das Land Hessen zwischenzeitlich auf die Ausnutzung des Sofortvollzuges verzichtet. Im Gegenzug hat der BUND sich damit einverstanden erklärt, sein Eilverfahren, mit dem ein Baustopp bewirkt werden sollte, ruhen zu lassen. „Der Verzicht des Landes auf den Sofortvollzug, bestätigt die hohe Qualität unserer Argumente“, sagt BUND Vorstandsmitglied Otto Löwer. Wegen verschiedener Verstöße gegen das Naturschutzrecht hat der&nbsp; BUND gegen den Planfeststellungsabschnitt VKE 40.2 „Hoheneiche bis Anschlussstelle Sontra Nord“ vor wenigen Tagen Klage erhoben. Auch dort will der Verband verhindern, dass die Bagger schon rollen, bevor das Bundesverwaltungsgericht über die Klagen gegen die Abschnitte 40.1 und 40.2 entschieden hat. Die Klageschriften hatten einschließlich der Sachverständigen-Gutachten jeweils einen Umfang von mehreren hundert Seiten. Vorausgegangen waren den Klagen Einwendungen in den Planfeststellungsverfahren und die Teilnahme an dem mehrtägigen Erörterungstermin. <br /><br />Gegen den Abschnitt VKE 60 „Sontra, Anschlussstelle Ulfen, bis Herleshausen, Autobahndreieck Wommen“ hat der BUND bereits am 07.03.2012 Einwendungen erhoben. Die Einwendungsschrift hat einen Umfang von 54 Seiten. Ihr wurden sechs Anlagen mit einem Umfang von 235 Seiten beigefügt.
<h3>Die Studie zum Download</h3>
<link http://cms.bund-hessen.de/hessen/presse/2012/2012_A_44_Korridor_Auswertung_SVZ-3.pdf _blank download_extern>Auswertung der Ergebnisse der amtlichen Straßenverkehrszählung (SVZ) 2010</link> (pdf; 470 KB)<br />
<h3>Rückfragen beantworten Ihnen</h3>
<ul><li>Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen: 0170 2277238</li><li>Wolf von Bültzingslöwen, BUND Kreisverband Werra-Meißner: 05602 5631</li><li>Wolfgang Ehle; BUND Kreisverband Kassel: 0172 6905061</li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 22:40:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18935 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Flughafen Frankfurt: Revision des Landes vermutlich gescheitert / Bundesverwaltungsgericht bezweifelt Rechtmäßigkeit von Nachtflügen / BUND dankt den Klägerinnen und Klägern / Neues Lärmschutzkonzept mit Lärmobergrenzen für den Tag unverzichtbar</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/flughafen-frankfurt-revision-des-landes-vermutlich-gescheitert-bundesverwaltungsgericht-bezweifel/</link>
			<description>BUND Vorstandsmitglied Brigitte Martin: „Wir sind sehr optimistisch, dass das Gericht dem Wortbruch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) geht nach dem Ende der Verhandlung über den Ausbau des Frankfurter Flughafens vor dem Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass die Landesregierung den Lärmschutz in der gesamten Nacht von 22 bis 6 Uhr deutlich verbessern muss. BUND Vorstandsmitglied Brigitte Martin: „Wir sind sehr optimistisch, dass das Gericht dem Wortbruch der Landesregierung eine deutliche Abfuhr erteilen wird.“ Sie dankt im Namen des BUND allen Klägerinnen und Klägern für den langjährigen engagierten Einsatz: „Durch das unerschütterliche Engagement der klagenden Privatleute und Kommunen ist es endlich gelungen, das unheilvolle Zusammenspiel zwischen der Luftfahrt und der Genehmigungsbehörde zu durchbrechen.“ Angesichts des gewaltigen zusätzlichen Flugverkehrs, der mit dem Flughafenausbau genehmigt wurde, bleiben für den BUND Anstrengungen zur Reduktion des Fluglärms am Tag unverzichtbar. „Ein völlig neues Lärmschutzkonzept mit Lärmobergrenzen für den Tag ist unverzichtbar“, bekräftigte Brigitte Martin für den BUND.<br /><br />Scharf kritisiert der BUND das Verhalten des Landes, weil es im Prozess ohne jede Scham für die Durchsetzung von Flügen in der Mediationsnacht von 23 bis 5 Uhr gekämpft hat. Für den BUND ist es unerträglich, dass der im Gerichtssaal anwesende Wirtschaftsminister Dieter Posch den Rechtsanwalt des Landes nicht stoppte, als dieser trotz aller politischen Zusagen der Landesregierung in den letzten Wochen offensiv für Flüge in der Kernnacht stritt. Das Verhalten und die Ausführungen von Minister Posch während der Gerichtsverhandlung bekräftigten den schlimmen Verdacht, dass die Landesregierung die Bevölkerung mit dem scheinbaren Festhalten am Ergebnis des Mediationsverfahrens von Anfang an getäuscht hat und schon immer Nachtflüge durchsetzen wollte. Minister Posch hatte vor Gericht persönlich das Wort ergriffen und die Unverbindlichkeit des Mediationsergebnisses betont, an welches das Land rechtlich nicht gebunden werden könne. „Die Bevölkerung hat ein Recht zu wissen, ob sie jahrelang belogen wurde. Dieser Skandal muss ein parlamentarisches Nachspiel haben“, fordert Brigitte Martin für den BUND.<br />
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
 Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:39:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>BUND: Neues Lärmschutzkonzept ist unverzichtbar</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-neues-laermschutzkonzept-ist-unverzichtbar/</link>
			<description>Einen Tag vor der Verhandlung des Bundes­verwaltungs­gerichts über den Ausbau des Frank­furter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Einen Tag vor der Verhandlung des Bundes­verwaltungs­gerichts über  den Ausbau des Frank­furter Flughafens BUND erneut ein neues  Lärmschutz­konzept für den Frank­furter Flughafen gefordert</h3>
Einen Tag vor der Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts über den  Ausbau des Frankfurter Flughafens hat der Bund für Umwelt und  Naturschutz Deutschland (BUND) erneut ein neues Lärmschutzkonzept für  den Frankfurter Flughafen gefordert. BUND-Vorstandsmitglied Brigitte  Martin bekräftigt die Forderung ihres Verbandes: „Das Nachtflugverbot  ist unverzichtbar, aber es ist unzureichend.“ Deutliche Kritik äußert  der BUND am Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Stefan Schulte, für  dessen indirekte Forderung nach Nachtflügen. „Herr Schulte befindet sich  auf einem Konfrontationskurs zur Bevölkerung und zum Umland“, stellt  Brigitte Martin vom BUND fest.<br /> <br /> Der BUND sieht seine Forderung durch die gestern vom Spiegel  veröffentlichten Aussagen des Umweltbundesamtes bestätigt. Dessen  Präsident, Jochen Flasbarth, hat aus Gründen des Gesundheitsschutzes ein  striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr gefordert und die bestehenden  Grenzwerte des Fluglärmschutzgesetztes als „deutlich zu hoch“  bezeichnet. Wenn nach Meinung des Umweltbundesamtes allein im Raum  Frankfurt am Main durch Fluglärm zahlreiche zusätzliche Behandlungen von  Herz-Kreislauf-Patienten nötig werden, dann macht das Grundrecht auf  Gesundheit Nachbesserungen am bestehenden Lärmschutz erforderlich. „Was  immer das Bundesverwaltungsgericht auf der Grundlage des bestehenden  Rechtes entscheiden wird, wir brauchen auf der Basis angemessener neuer  Grenzwerte ein neues Lärmschutzkonzept für den Frankfurter Flughafen, um  die heutigen und die kommenden Belastungen zu reduzieren“, bekräftigte  BUND Vorstandsprecherin Brigitte Martin. Da die heutige Belastung mit  rund 480.000 Flügen pro Jahr schon unerträgliche Folgen hat, kann die  Landesregierung die von ihr mit dem Planfeststellungsbeschluss  akzeptierte Steigerung auf 700.000 Flugbewegungen jährlich nicht einfach  tatenlos hinnehmen.<br /> <br /> Mit seiner neuerlichen Betonung der wirtschaftlichen Bedeutung von  Nachtflügen befindet sich der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG auf  einem Konfrontationskurs gegen die Bevölkerung. „Wer wie die Fraport  erst ein Nachtflugverbot beantragt, es dann aber ständig hintertreibt  und wer darüberhinaus seinen wirtschaftlichen Vorteil auf Kosten der  Gesundheit von Menschen erzielen will, der muss sich nicht wundern, wenn  sich jeden Montag Tausende zu Demonstrationen bei ihm einfinden“, meint  BUND-Vorstandsprecherin Brigitte Martin.
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
 Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:39:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
		<item>
			<title>Fluglärmgipfel des Ministerpräsidenten – Enttäuschend – Gelegenheit vertan</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/fluglaermgipfel-des-ministerpraesidenten-enttaeuschend-gelegenheit-vertan/</link>
			<description>Der BUND bemängelt besonders, dass die Landesregierung an ihrem Wortbruch zum Nachtflugverbot...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Landesregierung kämpft vor dem Bundesverwaltungsgericht weiter gegen die Bevölkerung und für Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr</h3>
<br />Die Ergebnisse des Fluglärmgipfels sind für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) enttäuschend. Der BUND bemängelt besonders, dass die Landesregierung an ihrem Wortbruch zum Nachtflugverbot festhält. „Der Ministerpräsident hätte heute ein Zeichen setzen können, doch stattdessen kämpft die Landesregierung vor dem Bundesverwaltungsgericht weiter gegen die Bevölkerung und für Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr“, kritisiert Brigitte Martin.<br /><br />Auch nach der Präsentation der Ergebnisse des Fluglärmgipfels werden die Bürgerinnen und Bürger im Umfeld des Flughafens mit dem Lärmterror leben müssen. Für den&nbsp; BUND ist es bezeichnend, dass der Ministerpräsident zwar einen Strauß von Detailmaßnahmen verkündet, aber keine einzige belastbare Aussage zur Lärmreduktion getroffen hat. Zynisch ist für den BUND die Zusicherung, dass die weitere Lärmzunahme bis 2020 geringer ausfallen soll als im Planfeststellungsbeschluss für die neue Landebahn prognostiziert. „Der Ministerpräsident hat damit eine weitere Erhöhung des Fluglärms angekündigt“, bemängelt Brigitte Martin vom BUND. <br />
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:39:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18891 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Energiezukunftsgesetz - BUND begrüßt Ankündigung von Umweltministerin Puttrich</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/energiezukunftsgesetz-bund-begruesst-ankuendigung-von-umweltministerin-puttrich/</link>
			<description>Der BUND Hessen begrüßt die Ankündigung von Umweltministerin Lucia Puttrich, eine Anhörung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der hessische Landesverband des BUND begrüßt die Ankündigung von Umweltministerin Lucia Puttrich, eine Anhörung der Verbände zum Energiezukunftsgesetz durchzuführen. <br /><br />Herwig Winter, BUND–Vorstandssprecher: „Es ist gut, dass das Kabinett das Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse des Energiegipfels auf den Weg gebracht hat. Wir gehen davon aus, an der angekündigten Verbändeanhörung beteiligt zu werden.“<br /><br />Für den BUND ist wichtig, dass sich nicht allein die Ziele im Gesetz wiederfinden, sondern auch konkrete Maßnahmen benannt werden, wie diese Ziele erreicht werden sollen. Dazu gehöre auch, Zwischenziele zu benennen. <br /><br />Herwig Winter: „Unverzichtbar für uns ist, dass im Gesetz festgeschrieben wird, zwei Prozent der Landesfläche als Vorrangflächen für die Windenergienutzung vorzusehen. Dies muss so schnell als möglich in den Landesentwicklungsplan und in die Regionalpläne für Nord-, Mittel- und Südhessen übernommen werden.“<br /><br />Der BUND betont, dass ein Energiezukunftsgesetz auch Zielvorgaben für die Verringerung des Strom- und Wärmebedarfs enthalten muss. Er begrüßt, dass zumindest eine notwendige Zielvorgabe, die Steigerung der Sanierungsrate im Gebäudebestand auf mindestens 2,5 bis 3 Prozent jährlich zu erhöhen, im Gesetz verankert werden soll. <br /><br />Herwig Winter: „Dringend erforderlich ist aber auch, Ziele vorzugeben und Maßnahmen vorzusehen, um den Stromverbrauch bis 2050 deutlich zu verringern. Je besser es beim Stromsparen voran geht, umso schneller kann der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch gesteigert werden.“<br /><br />Der BUND kündigt an, den vorgelegten Gesetzesentwurf kritisch zu überprüfen, ob die dringend notwendige Energiewende in Hessen damit auch wirklich vorangebracht wird. <br />
<h3>Rückfragen:</h3>
Michael Rothkegel, BUND-Geschäftsführer, 069 67 73 76 12]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 15:55:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18886 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Fluglärmgipfel des Ministerpräsidenten – BUND erwartet keine Lärmminderung</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/fluglaermgipfel-des-ministerpraesidenten-bund-erwartet-keine-laermminderung/</link>
			<description>„Es wird wohl unerträglich laut bleiben“, glaubt BUND Vorstandssprecherin Brigitte Martin mit Blick...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erwartet von der für den 29.02.2012 angekündigten Veröffentlichung der Ergebnisse des „Fluglärmgipfels“ bei Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) keine Lärmminderung. „Es wird wohl unerträglich laut bleiben“, glaubt BUND Vorstandssprecherin Brigitte Martin mit Blick auf die für übermorgen angemeldete Kundgebung von Fraport und Lufthansa auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Da Fraport und Lufthansa die Ergebnisse schon wissen, dass nur marginale Verbesserungen verkündet werden sollen, wollen sie mit ihrer Kundgebung die Berichterstattung vom mageren Ergebnis ablenken. <br /><br />Es ist unstrittig, dass es für die am schwersten betroffenen Wohnbereiche keine technischen Maßnahmen zur hörbaren Entlastung der Bevölkerung gibt. „In Raunheim, Flörsheim, im Frankfurter Süden, in Offenbach oder in Neu-Isenburg wird sich an der unzumutbaren Situation durch freiwillige Maßnahmen allein nichts ändern“, begründet Brigitte Martin vom BUND die Forderung ihres Verbandes nach einem neuen Lärmschutzkonzept für den Frankfurter Flughafen. Der BUND begrüßt das eindeutige Votum der Fluglärmkommission zum Nachtflugverbot von 22-6 Uhr. Dennoch mahnt er. „Die Diskussion um das Nachtflugverbot ist zwar ein ganz zentraler Punkt, aber ohne verbindliche Lärmobergrenzen am Tag bleibt es unerträglich“, erläutert die BUND Sprecherin.
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 10:56:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18883 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Darmstadt: Zuviel Feinstaub und giftiges NO2 liegt in der Luft – Einrichtung einer Umweltzone unumgänglich</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/darmstadt-zuviel-feinstaub-und-giftiges-no2-liegt-in-der-luft-einrichtung-einer-umweltzone-unum/</link>
			<description>Giftige Luftschadstoffe sind hochgefährlich für Gesundheit und Klima – BUND, NABU, VCD und DUH...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Gemeinsame Pressemitteilung der Kampagne „Russfrei fürs Klima” – Eine Kampagne getragen vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Verkehrsclub Deutschland (VCD), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Naturschutzbund (NABU)</em>&nbsp; 
Giftige Luftschadstoffe sind hochgefährlich für Gesundheit und Klima – BUND, NABU, VCD und DUH fordern die Einrichtung einer Umweltzone in Darmstadt – Die Kampagne "Rußfrei fürs Klima" kritisiert die Untätigkeit der Stadt scharf und kündigt Klage gegen das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an.
<strong>Darmstadt, 13. Februar 2012:</strong> Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) fordern die hessische Landesregierung und die Stadt Darmstadt auf, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die gesundheitsgefährdende Luftqualität schnellstmöglich zu verbessern. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ drängen die Verbände darauf, dass in Darmstadt die Einführung einer Umweltzone auf den Weg gebracht wird. Wie Analysen immer wieder beweisen ist die Umweltzone bei richtiger Umsetzung das effektivste Instrument zur Luftreinhaltung. Rußpartikel tragen außerdem zum Klimawandel bei, da sie sich auf den weißen Eisflächen der Arktis ablagern und so deren Reflektionsfähigkeit vermindern und die unmittelbare Umgebung erwärmen.
Für das Jahr 2011 zieht Darmstadt eine schlechte Bilanz: die EU-Tagesgrenzwerte für Schadstoffe wurden, wie bereits in den vergangenen Jahren, deutlich überschritten. Der Grenzwert für Feinstaub (PM10) wurde im Jahr 2011 40-mal überschritten, fünf mal mehr als maximal erlaubt. Auch der Jahresmittelwert giftiger Stickoxide ist 57 Prozent höher als maximal erreicht werden darf und liegt bei 63 µ/m³. Aus Sicht der Verbände zeigt dies deutlich, dass die Kommune mehr und effektivere Maßnahmen ergreifen muss, denn Dieselruß und Stickstoffdioxid (NO2) gefährden die Gesundheit der Menschen. 
<strong>Brigitte Martin</strong>, Vorstandmitglied des BUND-Hessen, mahnt an, dass durch die Schaffung einer Umweltzone bereits getroffene Maßnahmen zur Luftreinhaltung, wie das Lkw-Durchfahrtsverbot, nicht zurückgenommen werden dürfen. <em>„Einfache und erfolgreiche Maßnahmen wie das Lkw-Durchfahrtsverbot müssen bestehen bleiben und die Umweltzone begleiten. Nur so kann die Luft in Darmstadt schnell verbessert werden. Auch eine generelles Tempolimit von 30 km/h, ganztägig im gesamten Stadtgebiet, wäre zielführend bei der&nbsp; Feinstaub- und Lärmvermeidung und schnell umsetzbar“</em>, so Martin. Auch die hessische Landesregierung müsse endlich ihre Blockadehaltung zu einer Umweltzone ’Rhein-Main’ aufgeben und auch die Autobahnen als Problem wahrnehmen. Martin weiter: <em>„Auch Herr Posch wird einsehen müssen, dass er nicht länger Politik gegen die Kommunen und deren Bürger machen kann. Es ist absurd, dass die zahlreichen Autobahnen keinerlei Restriktionen unterliegen und deren Benutzer weiterhin die Luft im bereits jetzt hoch belasteten ’Rhein-Main’-Gebiet verpesten. Ein generelles Tempolimit würde dort Abhilfe schaffen.“</em> 
<strong>Wulf Hahn</strong>, vom NABU in Hessen. <em>„Darmstadt sollte noch in diesem Jahr eine Umweltzone einrichten, die das ganze Stadtgebiet umfasst und in die nur noch Fahrzeuge mit&nbsp; grüner Plakette fahren dürfen. Die Stadt Frankfurt hat vorgemacht, dass das geht. Wenn die Regelungen der Umweltzone konsequent kontrolliert werden, kann die Umweltzone schnell zu einer besseren Luftqualität in Darmstadt beitragen. Dadurch wird nicht nur die Gesundheit der Bürger verbessert, sondern auch ein Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel geleistet“</em>: Zudem fordert Hahn die Stadt Darmstadt auf, ein großräumiges LKW-Lenkungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen zu entwickeln, um zum Beispiel den Durchgangsverkehr von West nach Ost von der A 5 zur B 26 verträglicher zu führen. Die Nordostumgehung Darmstadt stellt nach Auffassung des NABU keine Lösung dar.&nbsp;&nbsp; 
<em>„Ein gut ausgebauter attraktiver Öffentlicher Personennahverkehr muss komplementär zur Umweltzone angeboten werden“</em>, sagt <strong>Uwe Schuchmann</strong> vom VCD Hessen. Mehr Sitzplätze auf den Bahnlinien nach Darmstadt sind elementare Voraussetzung zur Verkehrsverlagerung. Hierzu müssen Land und RMV auf der Odenwaldbahn Erbach – Darmstadt Hbf kurzfristig zwei Doppelstockwagenzüge einsetzen und so vorhandene Itino-Triebwagen für weitere Zugverlängerungen freimachen. Auf der Strecke Wiesbaden – Darmstadt – Aschaffenburg sind ebenfalls längere Züge und zusätzliche Regional-Express-Verbindungen erforderlich. Ganz wichtig ist auch eine Stadt-Umland-Bahn nach Kasseler Vorbild, um umsteigefreie Bahnverbindungen aus dem Odenwaldkreis in die Darmstädter City sowie aus Groß-Zimmern und Roßdorf nach Frankfurt herzustellen.
<strong>Barbara Göppel</strong>, Projektmanagerin der Deutschen Umwelthilfe, betont, dass die verbindliche Filterpflicht für Baumaschinen in den Maßnahmenkatalog zur Luftreinhaltung aufgenommen werden muss. <em>„Bisher gilt die Filterpflicht für Baumaschinen nur für die Baustelle Stuttgart 21. Dabei sind die vorwiegend in den Innenstädten eingesetzten Geräte in allen Städten ein großes Problem“</em>, so Göppel. <em>„Wir fordern deshalb eine Nachrüstungspflicht für alle Fahrzeuggruppen, die mit Diesel betrieben werden, nicht nur für Pkw sondern auch für Nutzfahrzeuge, Baumaschinen, Schienenfahrzeuge und Schiffe." Göppel kündigt an „nachdem sich Darmstadt bisher geweigert hat effektive Maßnahmen zur Luftreinhaltung einzuführen sieht sich die DUH gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten. Die Klage gegen das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wird in den nächsten Tagen beim dortigen Gericht eingehen.“ </em>
<h3>Für Rückfragen:</h3>
<strong>Barbara Göppel</strong>, Projektmanagerin Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH)<br />E-Mail: <link goeppel@duh.de>goeppel@duh.de</link>, Mobil: 0170 7686923 <br /><br /><strong>Jens Hilgenberg</strong>, Verkehrsexperte BUND e.V. Bundesverband<br />E-Mail: <link jens.hilgenberg@bund.net>jens.hilgenberg@bund.net</link>, Mobil:0151-56313302 <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:38:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18862 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
		</item>
		
		<item>
			<title>Realitätssinn bei Lufthansa Cargo-Notwendig ist auch ein besserer Lärmschutz von 5 bis 23 Uhr</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/realitaetssinn-bei-lufthansa-cargo-notwendig-ist-auch-ein-besserer-laermschutz-von-5-bis-23-uhr/</link>
			<description>Der BUND begrüßt den Verzicht der Lufthansa Cargo auf Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr. BUND...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt den Verzicht der Lufthansa Cargo auf Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr. BUND Vorstandssprecherin Brigitte Martin: „Mit der Umstellung des Flugplans beweist Lufthansa Cargo Realitätssinn. Nun muss die Landesregierung ihre Revision zurückziehen und den Rechtsfrieden herbeiführen.“</strong><br /><br />Das Ergebnis des 2. Fluglärmgipfels ist für den BUND enttäuschend: „Der Fluglärmgipfel des Ministerpräsidenten droht zum Gipfel der Heuchelei zu verkommen,“ befürchtet BUND Vorstandssprecherin Brigitte Martin. Der BUND fordert von der Landesregierung ein neues rechtsverbindliches Lärmschutzkonzept. „Der Planfeststellungsbeschluss muss nachgebessert werden“, lautet die Forderung des BUND.<br /><br />Die Forderung nach einem besseren Lärmschutzkonzept auch für die Zeit von 5 bis 23 Uhr ist die zwingende Schlussfolgerung des BUND, nachdem heute auch der stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn öffentlich erklärt hat, dass bereits die aktuelle Fluglärmbelastung für die Bevölkerung zu hoch ist. Ebenso hatten sich bereits vor einigen Tagen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) geäußert. Für den BUND besteht ein dringender Handlungszwang der Landesregierung: Wenn heute schon die rund 480.000 Flugbewegungen unerträgliche Folgen haben, dann darf die Landesregierung die im Planfeststellungsbeschluss akzeptierte Steigerung auf 700.000 Flugbewegungen jährlich nicht tatenlos hinnehmen.<br /><br />Wenn das geltende Recht den notwendigen Lärmschutz nicht gewährleistet, dann müssen die Regierung und die sie tragenden Parteien Änderungen des Bundesrechts auf den Weg bringen. Falls die Landesregierung den unverzichtbaren Interessensausgleich zwischen dem Belang des Flughafens und den Bedürfnissen seines Umlandes wirklich wolle, dann müsse sie endlich Novellen des Fluglärm- und des Luftverkehrsgesetzes in Gang setzen, damit<br />
<ul><li>die Genehmigung von Flugrouten und die Baugenehmigung von Flughäfen in einer gemeinsamen Planfeststellung erfolge und &nbsp;</li><li>die Planfeststellung von Flughäfen an Lärmgrenzwerten und Überflughöhen statt wie heute an Prognosen zur Kapazitätsgrenze der Flugbewegungen ausgerichtet werde. </li></ul>
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:45:00 +0100</pubDate>
			
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		</item>
		
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			<title>Entdeckungstour ins Reich der Wildkatze: Erlebnispädagogik im Forstamt Weilrod mit der neuen Biodiversitätskiste des BUND</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/entdeckungstour-ins-reich-der-wildkatze-erlebnispaedagogik-im-forstamt-weilrod-mit-der-neuen-biodiv/</link>
			<description>„Obwohl die Wildkatze bei uns im Taunus lebt, bekommt der Besucher sie kaum zu Gesicht. Mit den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Neuweilnau: Eine Biodiversitätskiste des BUND Hessen nimmt ab sofort Kinder und Jugendliche im Forstamt Weilrod mit auf eine spannende Entdeckungstour ins Reich der Wildkatze. „Obwohl die Wildkatze bei uns im Taunus lebt, bekommt der Besucher sie kaum zu Gesicht. Mit den Aktionen der neuen Kiste wie Gipsspur-Gießen, Trittsteinspiel und Waldanalyse möchten wir die scheue Art erlebbar machen“, erklärt Bhavana Kaiser, Waldpädagogin vom Forstamt Weilrod. Die Biodiversitätskiste ist Teil eines Bildungspakets zur Wildkatze, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit Mitteln des Förderprogramms LIFE+ sowie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelt hat.
„Ist die Wildkatze ein weggelaufener Stubentiger? Was sind Lockstöcke? Und was haben Wildkatzen und Frösche gemeinsam?“ Diesen und anderen Fragen zur Wildkatze und ihrem Lebensraum gehen Kinder und Jugendliche jetzt im Taunus auf die Spur. Mit im Gepäck: Ein Wildkatzenschädel, Bestimmungsbücher, Plüschtiere, ein Trittsiegel-Stempel u.v.m. Und dann wird im Wald gerätselt, geschnuppert, geschlichen, gestaunt und viel Neues gelernt.
14 interessierte ErzieherInnen und Pädagoginnen konnten sich am Montag auf einer Forstbildungsveranstaltung des BUND und des Forstamtes Weilrod gleich vor Ort mit dem Inhalt der Kiste beschäftigen. Nach einer Einführung im Tagungssaal ging es hinaus in den Forstamtshof. Hier probierten die TeilnehmerInnen unter der Anleitung von Sarah Friedrichsdort und Annika Hennemuth einzelne Elemente der Biodiversitätskiste in der Praxis aus. Fazit: Viele Aktionen sind auch für die Kleinsten in Kitas geeignet, andere sprechen eher Kinder im Schulalter an.
Das Forstamt Weilrod bietet in Zukunft eigene Erlebnis-Aktionen zur Wildkatze mit der Kiste an. Interessierte PädagogInnen können aber auch kostenlos einen Materialrucksack ausleihen und selbst mit einer Gruppe auf Streifzug durch den Wildkatzenlebensraum gehen. Ausführliche Anleitungen und Hintergrundinformationen helfen beim unkomplizierten und flexiblen Einsatz des Kistenmaterials für verschiedene Altersstufen. Interessierte können sich an Bhavana Kaiser im Forstamt Weilrod unter&nbsp; 06083- 9132 37 wenden. „Den ersten Großeinsatz wird die Kiste zur Eröffnung des Wildkatzenerlebnispfades am Winterstein im Mai haben.“ berichtet Bhavana Kaiser.
Noch vor wenigen Jahrhunderten steifte die heimische Wildkatze durch fast ganz Deutschland, heute ist sie in den meisten Gebieten ausgestorben. Straßen, Siedlungen und strukturarme Ackerlandschaften trennen die letzten, verstreuten Vorkommen voneinander. Viele Katzen werden auf ihren Wanderungen von Autos überfahren. „Nur wenn wir die Wälder langfristig wieder miteinander verbinden, hat die Wildkatze eine Chance zu überleben. Und in den Spuren der Wildkatze werden dann auch andere Arten des Waldes folgen“, informiert die BUND Wildkatzenexpertin Sarah Friedrichsdorf. Der BUND Wildkatzenwegeplan zeigt, wie durch grüne Korridore aus Büschen und Bäumen diese Biotopvernetzung realisiert werden kann. 
Die Vernetzung der Wälder zum Schutz der Artenvielfalt ist eine Generationenaufgabe. Warum diese Aufgabe so wichtig ist und welche Bedeutung die Artenvielfalt auch für uns Menschen hat, soll vor allem Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Um sie anschaulich und begreifbar an die komplexen Themen heranzuführen, hat der BUND ein umfassendes Bildungspaket entwickelt. Neben der Biodiversitätskiste enthält es eine Bildungsmappe für den Schulunterricht, eine Mitmachaktion sowie eine Computer-Simulation. Nähere Informationen sowie Material-Downloads finden sich unter <link 13656>www.bund-hessen.de/wildkatze</link>.
<h3>Rückfragen beantworten Ihnen:<br></h3>
Sarah Friedrichsdorf<br />BUND Landesverband Hessen e.V.<br />Ostbahnhofstraße 13<br />60314 Frankfurt<br />Tel.: 069-67737616<br />E-Mail: <link sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de>sarah.friedrichsdorf@bund-hessen.de</link>
Bhavana Kaiser<br />Forstamt Weilrod<br />Schloss Neuweilnau<br />61276 Weilrod<br />Tel.: 06083-913237<br />E-Mail: <link dorothee.kaiser@forst.hessen.de>dorothee.kaiser@forst.hessen.de</link> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 18:53:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>A44: Kritik des Ministers ist billige Polemik</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/a44-kritik-des-ministers-ist-billige-polemik/</link>
			<description>Der BUND Hessen weist die in der letzten Woche geäußerte Kritik von Wirtschaftsminister Dieter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist die in der letzten Woche geäußerte Kritik von Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) als billige Polemik zurück. BUND Vorstandsmitglied Otto Löwer: „Minister Posch will mit seiner unsachlichen Kritik nur von den eigenen Fehlern ablenken.“ Die Bundesregierung habe ausdrücklich festgestellt, dass die Verzögerungen beim Bau der A44 durch schlechte Planungen und die Missachtung des Naturschutzrechts verursacht werden. Der BUND kritisiert außerdem einen schlechten politischen Stil. „Minister Posch sollte der Öffentlichkeit lieber erklären, warum er über ein Jahr lang nicht zum Gespräch bereit war und warum er unsere ausführliche Kritik im Genehmigungsverfahren einfach ignoriert hat“, fordert BUND Vorstandsmitglied Otto Löwer den Minister auf.</strong><br /><br />Mit dem Vorwurf, der BUND würde „routinemäßig“ gegen die A44 klagen, will Minister Posch nur von den eigenen Versäumnissen und massiven Planungsfehlern ablenken. Die Polemik des Ministers soll überdecken, dass die Verzögerungen bei den Planungen der A44 selbst verschuldet sind. Eindeutig in die Verantwortung von Politik und Verwaltung fallen die Verzögerungen bei über einem Viertel der 11 Bauabschnitte, deren Planung sich nun schon über viele Jahre hinzieht und für die kein Baurecht vorliegt. Erklärungsbedürftig durch den Minister sind auch die zahlreichen Umplanungen. So habe es für den aktuell beklagten Abschnitt 40.1 von Waldkappel bis Hoheneiche zahlreiche Planänderungsverfahren gegeben, die durch behördliche Planungsmängel verursacht wurden.<br /><br />Der BUND stellt zum wiederholten Male klar, dass er nicht gegen jeden Planfestellungsbeschluss bei der A 44 klagt. Er ruft nur dann die Gerichte an, wenn die Planung grobe Fehler enthält. Keine Klagen des BUND erfolgten deshalb gegen die Abschnitte 01 bei Kassel und 12 bei Helsa. „Die bisherigen Klagen des BUND seien hingegen berechtigt gewesen“, betont Otto Löwer vom BUND. So hatte das Bundesverwaltungsgericht den Bau der A44 nördlich von Hessisch Lichtenau im Abschnitt 20 wegen grober Rechtsverstöße sogar untersagen müssen. Ebenso musste der Bau eines Teilstücks des Abschnitts 31 bei Walburg durch die Gerichtsentscheidung jahrelang unterbleiben. Auch die Klage gegen den Abschnitt 32 östlich von Walburg war begründet. Dort konnte sich das Land Hessen vor Gericht nur durchsetzen, weil es einige der vom BUND aufgezeigten Mängel im laufenden Gerichtsverfahren korrigierte. In der Konsequenz des Gerichtsverfahrens zum Abschnitt 32 konnte der BUND dann auch die Klage gegen den Abschnitt 33 zurückziehen. Die neuerliche Klage gegen den Abschnitt 40.1 bei Waldkappel wurde erforderlich, weil erneut grobe Rechtsverstöße vorgenommen wurden. Statt die Naturschutzvorschriften zu beachten, wurden hier bereits im Vorfeld der Genehmigung faktisch die Lebensräume geschützter Tierarten zerstört.<br /><br />Den Vorwurf der „billigen Polemik“ leitet der BUND aus der widersprüchlichen Argumentation des Wirtschaftsministers ab. „Wenn der Minister meint, dass eine Klage nicht gegen die Mehrheit der Bevölkerung eingelegt werden dürfe, dann hätte er schon längst die Revision gegen das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen einstellen müssen“, stellt Otto Löwer fest.<br /><br />Bei einem kürzlich mit Verkehrsminister Posch geführten Gespräch, das dem BUND nach über einem Jahr Wartezeit, endlich gewährt wurde, war die A 44 kein Thema und der Minister hat uns auch nicht auf eine Rücknahme der Klage angesprochen. Stattdessen greift Herr Posch den BUND immer wieder über die Medien an. Dieses Vorgehen zeigt, dass der Wirtschafts- und Verkehrsminister den BUND in der Öffentlichkeit diskreditieren will und für eine sachliche Auseinandersetzung keine Bereitschaft erkennen lässt.<br /><br />Wäre dem Minister tatsächlich an einer Lärmminderung für die Bewohner entlang der B7 gelegen, hätte er längst im Interesse der Menschen den Vorschlägen des BUND zustimmen und Ortsumgehungen realisieren können. Die hat der BUND seit über zehn Jahren gefordert, nicht für den Kammmolch, das Pfeifengras und die Fledermaus, sondern zur Entlastung der Menschen in den betroffenen Gebieten.<br /><br />Deshalb fordert der BUND den Minister auf, seine ständigen Angriffe gegen den BUND in der Öffentlichkeit endlich einzustellen und sich mit dem Umwelt- und Naturschutzverband auf die sachliche Ebene zu begeben.<br />
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent und stellv. Landesgeschäftsführer des BUND Hessen<br />0170 2277238]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:44:00 +0100</pubDate>
			
			<guid isPermaLink="false">18848 at http://www.bund-hessen.de/</guid>
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			<title>BUND fordert ein Ende der Heuchelei und eine umfassende Neubetrachtung des Fluglärms</title>
			<link>http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-fordert-ein-ende-der-heuchelei-und-eine-umfassende-neubetrachtung-des-fluglaerms/</link>
			<description>„Die Heuchelei der Politik muss aufhören. Sie ist manchmal fast genauso schwer zu ertragen wie der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Frankfurter Flughafen Demonstration am 4. Februar 2012</em>:<br />
<h1>BUND fordert ein Ende der Heuchelei und eine umfassende Neubetrachtung des Fluglärms</h1>
<h1>Es geht nicht nur um das Nachtflugverbot!</h1>
<strong>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine umfassende Neubetrachtung des Fluglärms. „Die Heuchelei der Politik muss aufhören. Sie ist manchmal fast genauso schwer zu ertragen wie der Fluglärm“, sagt der Naturschutzreferent des BUND, Thomas Norgall, in seiner Rede bei der Großdemonstration des „Bündnisses der Bürgeritiativen gegen Flughafenausbau – Für Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr“ am Frankfurter Flughafen. „Gesetze und Planfeststellungsbeschlüsse kann man ändern. Die Landesregierung hat es damit in der Hand, den Menschen zu helfen. Doch statt dessen verwaltet die Landesregierung lieber den Fluglärm“, kritisiert der BUND-Vertreter.</strong><br /><br />Für den BUND kommt es einem Offenbarungseid gleich, dass die Fraport Hand in Hand mit der hessischen Landesregierung und insbesondere Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) jahrelang zu lange Planungszeiten beim Flughafenausbau beklagt haben und man nun feststellt, dass der wichtigste Konflikt, nämlich der Lärmschutz, nicht gelöst wurde. Für den BUND bestätigt sich damit, dass die Forderung nach schneller Planung in Wahrheit die Forderung nach leichterer Durchsetzung von Lobbyinteressen ist. „Wir brauchen mehr Demokratie und bessere Rechte der Betroffenen in Planungsprozessen und keine Alibiveranstaltungen und Quasselbuden“, stellt BUND Redner Thomas Norgall mit Blick auf die Erfahrungen in Frankfurt und zu Stuttgart 21 fest.<br /><br />Die Diskussion über die Glaubwürdigkeit der Landeregierung und die Einführung des zugesagten Nachtflugverbotes von 23 bis 5 Uhr greifen zu kurz. Der Planfeststellungsbeschluss muss aufgeschnürt und das Lärmschutzkonzept muss sofort und vollständig überarbeitet werden. Das ist die zwingende Schlussfolgerung des BUND, nachdem Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der für den Frankfurter Flughafen zuständige Fachminister Dieter Posch Minster (FDP) öffentlich festgestellt haben, dass die Fluglärmbelastung für die Bevölkerung zu hoch ist. „Wenn der Ministerpräsident und der Fachminister beim Gesundheitsschutz der Menschen bereits bei den heutigen Flugbewegungen Handlungsbedarf feststellen, dann müssen sie Kraft Amtes handeln. Die seit über zehn Jahren laufenden Gespräche mit dem Ziel freiwilliger Vereinbarungen mit der Luftfahrt bewertet der BUND nicht als Teil einer Lösungs- sondern als Fortsetzung der Hinhaltestrategie. 
Der BUND erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass schon heute bekannt ist, dass keine der derzeit diskutierten Minderungsmaßnahmen für die Schwerstbetroffenen in der Nähe des Flughafens eine Minderung bedeutet. Auch in der weiteren Umgebung wird es zur Lärmverteilung kommen, nicht jedoch zu einer Lärmreduzierung auf ein für die Menschen erträgliches Maß. Für den BUND besteht deshalb ein dringender Handlungszwang der Landesregierung: Da die heutige Belastung mit rund 480.000 Flügen pro Jahr schon unerträgliche Folgen hat, kann die Landesregierung die von ihr mit dem Planfeststellungsbeschluss akzeptierte Steigerung auf 700.000 Flugbewegungen jährlich nicht einfach tatenlos hinnehmen. <br /><br />Indiskutabel ist für den BUND auch der Verweis auf das geltende Bundesrecht. „Wenn das geltende Recht den notwendigen Lärmschutz nicht gewährleistet, dann müssen die Regierung und die sie tragenden Parteien eine Änderung des Bundesrechts auf den Weg bringen“, fasst Thomas Norgall die Position des BUND zusammen. Die Situation am Frankfurter und am Berliner Flughafen zeigen überdeutlich, dass das bestehende Luftverkehrsrecht eine parteiliche Rechtslage zu Gunsten der Luftfahrt und zu Lasten der Bevölkerung absichert. Wenn die Landesregierung den unverzichtbaren Interessensausgleich zwischen den Belangen der Flughäfen und den Bedürfnissen ihres Umlandes wirklich wolle, <br />
<ul><li>dann muss sie endlich Gesetzgebungsvorhaben in Gang setzen, damit die Genehmigung von Flugrouten und die Baugenehmigung von Flughäfen in einer gemeinsamen Planfeststellung erfolgt. <br></li><li>Unverzichtbar ist auch die Novelle des Fluglärm- und des Luftverkehrs-gesetzes, damit die Planfeststellung nicht länger an Kapazitätsgrenzen der Flugbewegungen sondern an Lärmgrenzwerten und Überflughöhen ausgerichtet wird.&nbsp; <br></li></ul>
<h3>Rückfragen beantwortet Ihnen:</h3>
Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen<br />0170 2277238<br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:45:00 +0100</pubDate>
			
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