6. April 2018

Lesung Florence Hervé „Wasserfrauen“ im Club Voltaire zusammen mit dem BUND Hessen

Gondoliera in Venedig (Foto: Thomas A. Schmidt)

Gondoliera in Venedig (Foto: Thomas A. Schmidt)

Dr. Meike Kleinwächter vom Umweltbildungszentrum Burg Lenzen (Foto: Thomas A. Schmidt)

Dr. Meike Kleinwächter vom Umweltbildungszentrum Burg Lenzen (Foto: Thomas A. Schmidt)

Rundum gelungen, so war das einhellige Urteil von Dr. Sybille Schumann, die für Peter Menne vom Club Voltaire eingesprungen war und Gabriela Terhorst, Landesvorstandssprecherin des BUND Hessen. BUND Hessen und Club Voltaire hatte gemeinsam die Lesung organisiert und beworben, mit Erfolg, wie sich zeigte. Die kultige Kunst- und Kultur Kneipe, die schon längst eine Institution in Frankfurt ist, füllte sich und schließlich genossen nach Einführung durch Sybille Schuhmann und erläuternde, mahnende Worte von Gabriela Terhorst zum Themenbereich Wasser, mehr als 50 Gäste die Lesung von Florence Hervé. Dabei war es beeindruckend, wie sie in ihrem Buch die Liebe und Leidenschaft von 20 unterschiedlichen Frauen zum Wasser und deren Achtung vor dem Wasser im Buch beschreibt. In einzelnen Interviews charakterisiert die Journalistin Hervé Frauen, die am Wasser arbeiten und ihren Lebensunterhalt verdienen, dort ihre Freizeit verbringen und Sport treiben, mit dem Wasser musikalisch und kulturell umgehen und es wissenschaftlich erforschen und untersuchen.

Der Büchertisch, an dem Florence Hérve, die „Wasserfrauen” signierte leerte sich im Laufe des Abends schnell.

„Besonders  begrüßen wir natürlich, dass unser Umweltbildungszentrum, die Burg Lenzen an der Elbe mit unserer Auenbiologin Meike Kleinwächter und der Landschaftspflegerin Susanne Gerstner in einem eigenen Kapitel gewürdigt werden, ein tolle Aushängeschild für den BUND“, freut sich Terhorst.

Der BUND ist durch vielfältige Arbeit mit dem Themenbereich Wasser beschäftigt. Die Problematik des enormen Wasserdurstes der Stadt Frankfurt z.B. und der damit verbundene Transport von Trinkwasser über zum Teil kilometerlange Leitungen aus dem hessischen Ried, ist dabei nur ein Problemfeld. „Dem Ried droht, wenn nicht ganz schnell etwas geschieht ein Kollaps“, so Terhorst vom BUND, „und sicher werden die Kosten, die zur Vermeidung des Schlimmsten entstehen enorm hoch sein“.

So war auch die Nachfrage nach Material am BUND Info Tisch, den Annette Strohmeyer, Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle im Club eingerichtet hatte, groß und viele Gäste äußerten Interesse an weiteren Informationen.




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