24. Oktober 2018

BUND weist Kritik von Schäfer-Gümbel (SPD) zurück

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die scharfe Kritik von SPD-Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel an den hessischen Grünen zurückgewiesen. „Das bewerten wir als Wahlkampfgetöse“, sagte der Vorsitzende des BUND Hessen, Jörg Nitsch. 

Für den BUND trägt die SPD durch ihre Regierungsbeteiligung in Berlin eindeutig die deutlich größere Verantwortung für die unzureichenden Fortschritte bei der Energiewende und der Luftreinhaltung. 

„Der auch uns zu langsame Fortschritt bei der Energiewende ist maßgeblich durch die vom früheren SPD-Wirtschaftminister Sigmar Gabriel durchgesetzte Novelle des „Erneuerbaren Energien-Gesetzes“ (EEG) und den damit erlahmenden Ausbau der Windkraft verursacht worden“, sagte Nitsch. Die Energiewende, d.h. Einsparungen beim Energieverbrauch und die Umstellung der Energieproduktion, hat für den BUND Priorität.

Auch die Kritik an der Luftreinehaltepolitik hält der BUND so für unberechtigt. Denn hätte sich die SPD auf der Bundesebene mit der Forderung nach Hard- und Softwarenachrüstungen durchgesetzt, bräuchten wir uns heute vermutlich nicht über Dieselfahrverbote unterhalten.

Rückfragen beantwortet:

Thomas Norgall, stellv. Landesgeschäftsführer des BUND Hessen       0170 2277238

 

 




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