BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


14. November 2006

A44 Nordumfahrung Hessisch Lichtenau - BUND hält an der Verbandsklage fest

A44 Nordumfahrung Hessisch Lichtenau

BUND hält an der Verbandsklage fest

Pressemitteilung, 14. November 2006

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hält an seiner Verbandsklage gegen die A 44 fest. Dies hat der Verband Bürgermeister Herwig am 10. 11. 2006 schriftlich mitgeteilt. Zugleich hatte der BUND seine Bereitschaft zur Erläuterung der Gründe für seine Entscheidung übermittelt, indessen bedauert, dass die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder an dem von Bürgermeister Hertwig vorgegebenen Termin nicht zur Verfügung stehen zu können.

Es ist für den BUND nicht nachvollziehbar, warum Herr Bürgermeister Hertwig dennoch an dem von ihm vorgegeben Termin in Frankfurt festhält und nunmehr die Unterschriften in der unbesetzten Landesgeschäftstelle abgeben will.

Als weiteren Punkt für ein künftiges Gespräch hatte der BUND das LKW-Durchfahrtsverbot vorgeschlagen. "Dieses entlastet die durch den Mautflucht- und Abkürzungsverkehr geplagten Menschen unmittelbar und wirksamer als eine neue Autobahn. Die laut Presseberichten kritische Haltung von Bürgermeister Herwig zur Aufrechterhaltung des LKW-Durchfahrtverbotes der betroffenen Ortslagen ist vor diesem Hintergrund sehr verwunderlich", so Landesvorstandssprecher Dirk Teßmer.

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Thomas Norgall (Naturschutzreferent)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse


Quelle: http://www.bund-hessen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/a44-nordumfahrung-hessisch-lichtenau-bund-haelt-an-der-verbandsklage-fest/