21. November 2012

BUND begrüßt Einigung zur Windenergie am Hilsberg in Bad Endbach

Windrad (Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de)

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) begrüßt die Einigung zum Bau der Windenergieanlagen am Hilsberg in Bad Endbach. BUND Naturschutzreferent Thomas Norgall: „Die Einigung bestätigt uns darin, dass die Energiewende und der Ausbau der Windkraft im Konsens mit den Belangen des Naturschutzes gelingen kann.“

Große Hoffnung setzt der BUND in den Teilplan Energie, den das Regierungspräsidium Gießen derzeit mit Hochdruck erarbeitet. „Was wir bisher über diese Pläne wissen, stimmt uns optimistisch“, erklärt Thomas Norgall vom BUND.

Der Teilplan Energie wird den gültigen Regionalplan ergänzen. Wenn er Rechtskraft hat, dann wissen alle, wo künftig Windenergieanlagen entstehen können und wo nicht. Ganz wichtig für den BUND ist, dass diese Pläne nach dem Prinzip der Konfliktminimierung erarbeitet werden. Das bedeutet, dass alle Flächen, die ausreichend windhöffig sind, insbesondere daraufhin geprüft werden, ob sie mit den Schutzansprüchen der Menschen und den Ansprüchen des Naturschutzes vereinbar sind.

Ziel der Landesregierung ist die Schaffung von Windkraft-Vorrangflächen auf ca. 2 % der Landesfläche. Außerhalb dieser Vorrangflächen, also auf 98 % der Landesfläche sollen hingegen keine Windenergieanlagen gebaut werden. Diesem Ziel hatte der BUND beim Energiegipfel in 20111 zugestimmt, weil damit die unverzichtbare Energiewende unter Wahrung der Umweltschutzbelange möglich wird.

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Thomas Norgall, Naturschutzreferent des BUND Hessen