9. Mai 2008

Deutschlands größte Müllverbrennungsanlage gehört nicht ins Stadtgebiet von Frankfurt/M.

BUND begrüßt den Wolf im Reinhardswald

Umweltministerium soll Arbeitsgruppe einsetzen

Pressemitteilung, 09. Mai 2008

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) freut sich über das Auftreten des Wolfes im hessischen Reinhardswald. "Alle Erfahrungen sprechen dafür, dass von Wölfen in Deutschland keine Gefahr für den Menschen ausgeht", sagt BUND-Vorstandssprecher Jörg Nitsch.

Der BUND fordert das Umweltministerium zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe auf, die die vorhandenen und künftigen Beobachtungen sammelt und die Öffentlichkeit über den Wolf in der Kulturlandschaft informiert. Der BUND knüpft mit seiner Forderung an die Erfahrungen mit den Wölfen in der Lausitz in Brandenburg an. Die Staatssekretärin Astrid Klug des Bundesumweltministeriums hatte am 13.02.2007 die dort gemachten Erfahrungen zusammengefasst (http://www.bmu.de/reden/parl_staatssekretaerin_astrid_klug/doc/38716.php):

"Von ganz entscheidender Bedeutung für ein Wolfsmanagement ist die Aufklärung der Öffentlichkeit und insbesondere der unmittelbar Betroffenen. Nachdem es so lange keine Wölfe in Deutschland gab, fehlen uns einfach die Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Nachbarn. Isegrims Rückkehr nach Deutschland ist von vielen Menschen mit Begeisterung aufgenommen worden. Einige Menschen sind jedoch auch verunsichert oder haben Angst."

 

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Thomas Norgall (Naturschutzreferent)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse