14. Februar 2008

Hessisches Aktionsbündnis "Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Lebensmitteln" fordert CDURegierung Koch auf, im Bundesrat morgen für die neue Kennzeichnung `ohne Gentechnik' zu stimmen.

Hessisches Aktionsbündnis "Keine Gentechnik auf Hessens Feldern und in Hessens Lebensmitteln" fordert CDURegierung Koch auf, im Bundesrat morgen für die neue Kennzeichnung `ohne Gentechnik´ zu stimmen.

Pressemitteilung, 14. Februar 2008

"Die geplante neue Kennzeichnungsmöglichkeit `ohne Gentechnik´ gibt den Verbrauchern endlich die lang geforderte Wahlfreiheit beim Einkauf und sie darf nicht gekippt werden. Zukünftig kann man damit auf den ersten Blick erkennen, ob tierische Produkte wie Milch, Eier und Fleisch mit oder ohne Gentechnik hergestellt wurden", begrüßt Dietmar Groß, Sprecher des Aktionsbündnisses die neue Kennzeichnungsregelung.

Das Aktionsbündnis sieht in der Kennzeichnung `ohne Gentechnik´ eine große Chance, den Markt für gentechnikfreie Futtermittel zu stärken. "Mit einer gesteigerten Nachfrage in Europa zum Beispiel nach gentechnikfreiem Sojafutter aus Südamerika erreichen wir, dass die Erzeuger dort ihre Produktion weiterhin ohne Gentechnik aufrechterhalten können. Somit wird der Anbau von gentechnisch veränderten Futterpflanzen weltweit und auch in Deutschland begrenzt."

Die Haltung der hessischen CDU dient nicht den Verbraucherinteressen, sondern denen der Agrarindustrie. "Monsanto und Co. freuen sich, wenn der Verbraucher weiter im Dunklen tappt und auch zukünftig Milch Fleisch und Eier kaufen muss, ohne zu wissen, ob die Tiere mit Gentechnik gefüttert wurden", so Groß.

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Michael Rothkegel (Geschäftsführer)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse