18. Juli 2005

BUND begrüßt Ankündigung eines LKW-Durchfahrtsverbots auf B7, B27 und B400

Nun wird es hoffentlich bald ruhiger
BUND begrüßt Ankündigung eines LKW-Durchfahrtsverbots auf B7, B27 und B400

Pressemitteilung, 18. Juli 2005

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Absicht der Landesregierung zur Einführung eines LKW-Durchfahrtsverbots auf den Bundesstraßen B7, B27 und B400. "Die schnelle Lösung ist besser als das Versprechen auf eine A44", meint BUND Naturschutzreferent Thomas Norgall. Aus der Sicht des BUND muss alles getan werden, damit jeglicher Missbrauch der Ausnahmeregelungen unterbinden wird.

Der BUND hatte die Notwendigkeit eines ganztägigen LKW-Durchfahrtsverbotes in den letzten Jahren mehrfach, zuletzt im Januar 2005, durch Gutachten belegt. Bisher hatten die Landesregierung und das Regierungspräsidium Kassel eine solche Maßnahme aber stets abgelehnt.

Im Unterschied zur Landesregierung sieht der BUND eine Notwendigkeit bereits LKW ab 2,8 t und nicht erst LKW ab 3,5 t in das Verbot einzubeziehen. Den maßgeblichen Lärmgrenzwert für ein Durchfahrtsverbot sieht der BUND, anders als der Wirtschaftsminister, bereits bei tags 65 dB(A) und nicht erst bei 70 bzw. 75 dB(A) überschritten.

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Thomas Norgall (Naturschutzreferent)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse