8. September 2004

Kein Weiterbau der A 49 - Umleitung durch Marburg für die Stadt unerträglich

Kein Weiterbau der A 49

Umleitung durch Marburg für die Stadt unerträglich

Pressemitteilung, 08. September 2004

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bekräftigt anlässlich der neu bekannt gewordenen Probleme zur Fortführung der A 49 seine Forderung, den Weiterbau aufzugeben. Eine veränderte Streckenführung über Marburg lehnt der Verband strikt ab. "Wer eine Autobahn mitten durch unsere Stadt lenken will, weiß nicht, wovon er redet", kommentiert die BUND-Vorsitzende Dr. Wiltraud Ackermann, den nun schon wiederholt vorgebrachten Vorschlag.

Gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinitiativen in den betroffenen Ortschaften favorisiert der BUND statt des Weiterbaus die Herstellung eines qualifizierten Autobahnabschlusses bei Bischhausen und die Anbindung an die B 3. Das erhöhte Verkehrsaufkommen sollte im weiteren Verlauf der Bundesstraße durch Ortsumfahrungen und Lärmschutzmaßnahmen erträglich abgewickelt werden. Die auch vom Land Hessen nun angedachte alternative Linienführung über Marburg würde eine neuerliche Verzögerung des Planungsverfahrens von mehreren Jahren bedeuten, weil sie von der genehmigten Linienbestimmung des Bundesverkehrsministers gravierend abweicht. BUND Vorstandssprecher Stephan Henrich weist darauf hin, dass diese Verzögerungen zumindest deutlich geringer ausfallen, wenn man in der Region zu einer neuen Diskussion auf der Grundlage des BUND Vorschlags bereit ist.

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Michael Rothkegel (Geschäftsführer)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse