15. August 2001

Nach 9 Tagen soll abgestürztes Brennelement im AKW Biblis B geborgen werden / BUND Hessen und BBU fragen: Warum wird der Hersteller der Bergungseinrichtungund des abgestürzten Brennelementes nicht genannt?

Nach 9 Tagen soll abgestürztes Brennelement im AKW Biblis B geborgen werden

BUND Hessen und BBU fragen: Warum wird der Hersteller der Bergungseinrichtungund des abgestürzten Brennelementes nicht genannt?

Pressemitteilung: 15. 08. 2001

Nach 9 Tagen soll abgestürztes Brennelement im AKW Biblis B geborgenwerden /  BUND Hessen und BBU fragen: Warum wird der Hersteller der Bergungseinrichtung und des abgestürzten Brennelementes nicht genannt?

Neun Tage nach Absturz eines Brennelements im AKW Biblis Block B sollnach Auskunft des Hessischen Umweltministeriums die Bergung mit Hilfe einer Bergevorrichtung, einem "käfigartigen Geschirr", erfolgen.

BBU und BUND Hessen vermuten aufgrund des Hinweises, dass der Herstellerseinen Sitz in Erlangen hat, dass es sich bei dem Hersteller um die FirmaSIEMENS handelt.

Michael Rothkegel, Geschäftsführer des BUND Hessen: "Es ist schon seltsam, dass in der Öffentlichkeitsarbeit des Umweltministeriums zu diesem Störfall bislang niemals der Name SIEMENS gefallen ist, obwohl SIEMENS für den Bau des AKW Biblis und der entsprechenden Transporteinrichtungebenso zuständig war wie für die Herstellung der verwendeten Brennelemente."

BBU und BUND Hessen erneuern Ihre Forderung nach Zulassung der Öffentlichkeitbei der für  den morgigen Donnerstag anberaumten Sondersitzungdes Umweltausschusses im Hessischen Landtag.

Eduard Bernhard: "Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, welche Rolle die Atomaufsicht, die Gutachter des TÜV, der BetreiberRWE und der Hersteller SIEMENS bei der Aufarbeitung dieses einmaligen und bislang in keiner Sicherheitsanalyse berücksichtigten Störfallsgespielt haben".

Ansprechpartner des BUND Hessen:
Michael Rothkegel (Geschäftsführer)
Weitere Kontaktinformationen finden Sie unter Presse