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Themen der HESSENseiten im BUNDmagazin Heft 1 / 2014

  • Editorial / Aus meiner Sicht
  • Landespolitik: Schwarz-grüner Koalitionsvertrag: „Besser als befürchtet!“
  • Einladung zur Landesdelegiertenversammlung 2014 des BUND Hessen
  • Einladung zur Jahreshauptversammlung des BUND Kreisverbands Offenbach
  • Netzwerk Naturschutz:
    • Wildkatzen auch in der Wetterau? Neue Probefläche im Wildkatzenprojekt des BUND
    • Neue Mitarbeiterin
  • EU-Politik: TTIP nein danke! Transatlantische Partnerschaft geht anders
  • Magazin:
    • KV Offenbach: Barrelhouse Jazzband spielte für den Bannwald
    • KV Waldeck-Frankenberg: BUND-Schmetterlingswiese bei Viermünden
    • KV Darmstadt-Dieburg: Schulgarten in Alsbach-Hähnlein
  • BUNDjugend Hessen:
    • Aktionen 2014: „Wir haben es satt “–Demo am 18. Januar in Berlin
    • Silent Climate Parade am 3. Mai 2014 in Mainz
    • Volles Programm: Freizeiten und Seminare in 2014 / Fortbildungen für Jugendliche / Übersicht Sommerfreizeiten 2014
    • Teamer/innen gesucht

online anschauen – HESSENseiten im BUNDmagazin Heft 1 / 2014

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Editorial / Aus meiner Sicht

BUND Waldeck-Frankenberg in Berlin vor dem Reichstag im Rahmen der Wir-haben-es-satt-Demonstration im Januar 2014
„Wir haben es satt“ – BUND-Aktive aus Hessen bei der Großdemonstration in Berlin.
Unter den 30.000 Menschen waren auch aus Hessen viele Engagierte am 18. Januar in Berlin, um für eine Agrarwendepolitik zu demonstrieren. Unter dem Motto „Stoppt Agrarindustrie!“ traten sie für eine soziale, tiergerechte und ökologische Landwirtschaft ein und lehnten ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) ab, das beispielsweise der grünen Gentechnik auch bei uns die Hintertür öffnen kann (mehr dazu auf Seite 5).

Liebe Umweltbewegte,

die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen für die Bundesregierung und die hessische Landesregierung brachten auf den ersten Blick viele schöne Worte und wenig Änderungen in der Umweltpolitik. Kein Wunder, denn im Wahlkampf war – von interessierter Seite immer wieder in die Öffentlichkeit getragen – nur von rapide steigenden Stromkosten, die dem Zuwachs und der Vergütung von erneuerbaren Energien einseitig angelastet wurden, zu hören. Hessische Umwelt-Diskussionen traten in den Hintergrund.

Das zeigt: politische Parteien bewegen sich leider nur dann, wenn Themen in Medien und Bevölkerung starke Anteilnahme und Engagement finden. Damit das in unserem Sinne für den Schutz von Umwelt und Natur und damit unseren Lebensgrundlagen passiert, dürfen wir im BUND nicht nachlassen, Natur und Umwelt immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, gerne auch in einem Bündnis mit anderen Vereinen und sozialen Bewegungen. Zu unserer Arbeit gibt es keine Alternative.

Die neue hessische Regierungskoalition aus CDU und B90/Die Grünen war für viele BUND-Mitglieder auch aufgrund der Wahlprogramme eine nicht vorstellbare Konstellation, zumal die Grünen angetreten waren, nicht nur Schwarz-Gelb, sondern auch Volker Bouffier als Ministerpräsidenten abzulösen. Belange von Umwelt und Natur, Wirtschaft, Verkehr und Energie sind nun in den beiden grün geführten Ministerien gebündelt. Als parteipolitisch neutraler Verband wird der BUND die neue Regierungskoalition genauso kritisch begleiten wie die Vorgängerregierung und nicht aufhören, den Schutz der Biologischen Vielfalt, den Gesundheitsschutz durch weniger Lärm und Luftbelastung und eine naturverträgliche Landwirtschaft mit der Abschaffung der Massentierhaltung genau so einzufordern wie eine umweltfreundlichere Verkehrsplanung und einen geringeren Flächenverbrauch. Das Ziel, eine sozial-ökologische Wirtschaftsweise auf den Weg zu bringen, bedarf einer Vielzahl ineinandergreifender Gesellschaftsthemen und ein breites Bündnis gesellschaftlicher Gruppen. Packen wir es an, mehr dieser Bündnisse für eine zukunftsfähige Politik zu schmieden.

Tragen Sie unsere Ideen weiter, erzählen Sie, für welche Ziele Sie sich einsetzen und warum und fordern Sie Mut und Engagement von allen Seiten!

Ihr Otto Löwer
(Vorstandsmitglied des BUND Hessen)