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Editorial / Naturschutz als Feinbild – Landesregierung zeigt fragwürdiges Rechtsverständnis

Molch, Schmetterling und Hamster, allesamt Tierarten, die selten und geschützt sind und aktuell im Focus der politischen Kritik stehen. Geschützte Arten verhindern Straßenbau und Neubaugebiete und werden zu Störenfrieden erklärt. Der politische Einsatz für Natur- und Artenschutz hört immer dann auf, wenn konkrete Projekte betroffen sind und es zu Schwierigkeiten in Genehmigungsverfahren kommt.

Doch was ist der wirkliche Hintergrund für die aktuelle politische Situation, die in vorderster Front vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch vertreten wird. Es geht wohl um gekränkten Ergeiz derer, die nach wie vor dem ungebremsten Wachstum huldigen, für die neue Straßen und Baugebiete das Allheilmittel für Wachstum und Arbeitsplätze sind. Doch dies ist die falsche, die alte, die zukunftslose Ausrichtung von Politik, die keine Antworten auf die neuen, fortschrittlichen und zukunftsfähigen Gestaltungsfelder unserer Gesellschaft findet.

Der BUND setzt auf Zukunftsfähigkeit, vertritt die Rechte der nachfolgenden Generationen auf eine gesunde Umwelt, auf eine Natur, die noch artenreich und attraktiv ist, auf einen Naturschutz auch bei uns, vor der Haustür, und nicht nur in Afrika oder im Regenwald. Glaubwürdigkeit bedarf auch des Handelns bei uns selbst und darf sich nicht auf Sonntagsreden und Appelle beschränken.

Wenn nun die Politik versucht den Naturschutz als Feindbild aufzubauen, die Berücksichtigung von seltenen und geschützten Arten öffentlich ins Lächerliche zu ziehen, ist es an der Zeit, auch öffentlich zu widersprechen. Es ist entlarvend wenn das Scheitern von Planungen vor den Gerichten dadurch umgangen werden soll, dass man die Beteiligung der Öffentlichkeit, der Bürger und Verbände streichen und sich selbst als Sachverwalter einsetzen will. Wer mit seinen Planungen vor Gericht scheitert, muß hinnehmen, dass die Planung gegen geltendes Recht verstoßen hat, die Umsetzung mithin ein Rechtsbruch wäre. Dann kann die Folgerung doch nur die Überarbeitung der Planung sein, im Einzelfall auch einmal die Aufgabe des Projektes.

Am konkreten Beispiel der Planung für den Weiterbau der BAB 49 von Kassel nach Gießen hat eine Internetabstimmung gezeigt, dass für mehr als 90% der Menschen der Naturschutz nach wie vor sehr wichtig ist. Das sollte auch die Politik zur Kenntnis nehmen. Und es geht auch darum sich mit konkreten Alternativen wirklich auseinanderzusetzen und nicht mit einer Wagenburgmentalität Planungen von vorgestern stur zu verteidigen. In der heutigen Zeit müssen in allen Verfahren die Aspekte der Zukunftsfähigkeit gleichberechtigt und ohne Abstriche berücksichtigt werden. Wer sich als unfähig erweist, diese moderne und verantwortungsbewusste Art der Entscheidungsfindung anzunehmen und umzusetzen hat das Vertrauen der Wähler nicht mehr verdient. Autobahnen durch menschenleere Landschaften, erschlossene Baugebiete ohne Bebauung und die absehbaren demographischen Veränderungen in der Bevölkerungsverteilung sollten Anlaß genug dafür sein, Planungen neu zu bewerten und auch kleinere, naturschonende und kostengünstigere Lösungen zu finden.

Der BUND wird sich auch zukünftig immer dann kritisch in der Öffentlichkeit zu Wort melden, wenn seitens der Politik ohne Sachargumente der Naturschutz für Probleme verantwortlich gemacht wird, die letztlich die Politik selbst zu verantworten hat. Wer nicht in der Lage ist geltende Gesetze auch in schwierigen Planungsverfahren einzuhalten, kann nicht darauf pochen, dass die gewünschte Genehmigung zu erteilen ist. Und wer sich das Recht anmaßen will, für ausgewählte „überregional bedeutsame“ Projekte die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger einzuschränken und Klagen erst gar nicht zuzulassen, muss sich fragen lassen, wie es um sein Demokratieverständnis bestellt ist.

Der BUND als Natur- und Umweltschutzverband wird die Diskussion zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bzw. die Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Belange im Verbund mit der Ökonomie stets da einfordern, wo seitens der Politik schwarz-weiß gemalt wird, wo Sachargumente und Sachaufklärung zugunsten von Polemik hintangestellt werden.

Diese Aufgabe ist Kern des ehrenamtlichen Engagements für Natur- und Umweltschutz, sie macht den BUND glaubwürdig und belegt, dass die Frage der Zukunftsfähigkeit unseres heutigen Handelns Ziel und Richtschnur bei allen Entscheidungen sein muß.

In diesem Sinne ist der BUND immer dann Partner, wenn es um zielführende Lösungen geht, aber auch Gegner, wenn wieder einmal ohne Rücksicht auf Verluste Natur zerstört wird und unwiederbringlich verloren geht.

Jörg Nitsch
Vorstandssprecher

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Ausbau des Frankfurter Flughafens – BUND ruft zu Einwendungen auf! Waldverluste noch größer als befürchtet

Vom Flughafenausbau betroffen sind alle Bewohner des Rhein-Main-Gebietes und besonders Besitzer von Immobilien in diesem Gebiet. Diese müssen im Planfeststellungsverfahren (PFV), eine Einwendung erheben, um Ihre Anspüche bezüglich gesundheiltlicher Aspekte und Wertminderung ihrer Immobilie zu wahren. Seit dem 17. Januar 2005 liegen die Antragsunterlagen der FRAPORT AG öffentlich aus. Der BUND ruft seine Mitglieder und alle Bürgerinnen und Bürger auf, noch bis zum Ende der Einwendungsfrist am 2. März 2005 Einspruch gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu erheben. Jetzt gilt's: Ohne Einspruch keinen Anspruch !!! Nur wer rechtzeitig seine persönliche Betroffenheit mit einer Einwendung darlegt, kann im Ausbaufall auf Entschädigung klagen. Eine Einwendung verpflichtet zu nichts, aber sie wahrt Rechte.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Einwendungen zu erheben:

  • Der persönlich formulierte Brief
    Als Betroffener formulieren Sie Ihr Einwendungsschreiben selbst - handschriftlich reicht aus. Wichtig ist die Darlegung der persönlichen Betroffenheit (!) durch das Ausbauvorhaben.    
  • Die individuelle "Muster-Einwendung"
    Im Internet können Sie unter www.profutura.net den PFV-Fragenbogen online ausfüllen und erhalten fristgerecht eine fertige individuelle Muster-Einwendung per mail, die Sie verändern, ergänzen oder direkt verwenden können. Unterschrift nicht vergessen.
  • Die fertige Einwendung für Eilige und Menschen ohne Internet
    Sie nutzen eine allgemein gültige vorbereitete Einwendung. Sie erhalten diese "Fast-Food-Einwendung" bei Herrn Imhof, Geschäftsstelle der "Zukunft Rhein-Main" (Tel.: 06152 989142, Fax: - 989180), bei Ihrer Bürgerinitiative vor Ort und den meisten betroffenen Kommunen.

Eine erste Prüfung der Antragsunterlagen zeigt, dass die Fraport AG im Planfeststellungsantrag zum Ausbau des Flughafens drastisch von den Lärmschutzwerten der sog. Mediation zum Schutz des Nachtschlafs abweicht. Noch im September 2004 hatte die Fraport AG bekräftigt, dass sie sich "bei der Umsetzung der Mediation strikt an die Empfehlung der Mediatoren" halten wolle. In den Antragsunterlagen sind jedoch deutliche Verschlechterungen für die Bevölkerung enthalten. Die Abweichung betrifft ausgerechnet den gesundheitskritischen Schutz des Nachtschlafs. Hatte es im Mediationsbericht noch geheißen: "Die getrennte Berücksichtigung der Betriebsrichtungen ist - was den Schutz der Nachtruhe anbelangt - in der Mediationsgruppe Konsens", weicht der Planfeststellungsantrag nun hiervon ab. Die bisher von der Fraport unterstützte Lärmermittlung auf der Basis der sogenannten "100 zu 100-Regel" fehlt. Statt dessen werden Lärmmittelwerte über beide Betriebsrichtungen berechnet, so dass der Schallschutz für beide Betriebsrichtungen aus Ost und West an zu niedrigen Werten ausgerichtet wird. Denn nur die "100/100-Regel" gewährleistet, dass die Lärmbelastung entsprechend der längere Zeit herrschenden realen Lärmsituation für beide Betriebsrichtungen zutreffend berechnet und als Maßstab für den Schallschutz der Bevölkerung verwendet werden kann. Außerdem setzt die Fraport den Nacht-Grenzwert mit einem Dauerschallpegel von 35 dB(A) "am Ohr des Schläfers" für die Zeit von 22.00 Uhr bis 01.00 Uhr um 3 dB(A) höher an, als in der sog. Mediation vereinbart. Auch diese Verschlechterung will der BUND nicht akzeptieren.

Die Auswirkungen des Flughafenausbaus auf den Wald sind größer als bisher angenommen. Durch den Ausbau wird eine Waldfläche von ca. 330 Hektar unmittelbar gerodet und auf weiteren ca. 300 Hektar wird der Wald so schwer geschädigt, dass er seine Lebensraumfunktionen nicht mehr erfüllen kann. Wegen der hohen Vorbelastungen der Wälder im Rhein-Main-Gebiet ist die Zukunft mehrerer kleiner, isolierter Waldinseln besonders kritisch. Der BUND geht davon aus, dass der Kelsterbacher Wald sich durch den Bau der Landebahn vollständig auflösen wird. Mit Sicherheit würde der Bau der Landebahn das größte Vorkommen des Hirschkäfers in Hessen und einen Jahrtausende alter Wald (!) mit einer herausragenden Artenausstattung völlig zerstören.

Brigitte Martin
Vorstandssprecherin

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Ausbau des Frankfurter Flughafens – BUND-Klage gegen die A380-Werft eingereicht

Der Landesverband kritisiert die Fraport AG, weil sie sich einer ernsthaften Diskussion über Alternativstandorte für die A380-Werft gänzlich verweigert und nur die Realisierung ihres Generalausbauplanes im Blick hat. Die wichtigste Alternative zum nun genehmigten Werftstandort im Bannwald ist das über 150 ha große Gelände der Airbase, das der Fraport ab dem Jahresende 2005 vollständig übergeben wird. Bereits heute stehen der Fraport etwa 10 ha dieses Geländes in geeigneter Lage zur Verfügung. Die A380-Halle benötigt aber nur 4,9 ha Fläche und ließe sich auf dem mehr als zweimal so großen Gelände leicht realisieren. Mit unserer im Januar eingereichten Klage treten wir gegen die rechtlich und politisch unerträgliche Argumentation an, dass diese Flächen nicht zur Verfügung stehen können, weil die Airbase komplett für den geplanten weiteren Flughafenausbau benötigt würde.

Die vorgesehene Platzierung der A380-Werft wird zu einer massiven Naturzerstörung im Bannwald und im europarechtlich als Vogelschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) geschützten "Mark- und Gundwald" führen.

In einer zentralen Naturschutzproblematik ist die Strategie der Landesregierung und der Fraport gescheitert. Beide hatten sich geweigert, die Vogelbestände im Bereich der A380-Werft im Hinblick auf die Zugehörigkeit des Werftstandortes zum ausgewiesenen EU-Vogelschutzgebiet im "Mark- und Gundwald" zu prüfen. Wenige Tage vor Heiligabend erhielt der BUND jedoch ein Gutachten des RP Darmstadt, das im Zusammenhang mit dem gemeldeten FFH-Gebiet, das den vorgesehenen Werftstandort außerhalb des Zauns einschließt, erstellt wurde. Das amtliche Gutachten bestätigt die Feststellungen des BUND im Genehmigungsverfahren, dass die maßgeblichen Vogelarten, zu denen u.a. der Mittelspecht, der Schwarzspecht, der Grauspecht, der Gartenrotschwanz und der Neuntöter gehören, eine Zuordnung des Planungsbereichs zum ausgewiesenen Vogelschutzgebiet erzwingen.

Ob eine Fläche zum EU-Vogelschutzgebiet gehört, entscheidet sich ausschließlich nach der Bestandesdichte (Anzahl der Brutpaare je Hektar) europaweit gefährdeter Arten. Diese ausschließlich fachlich-ornithologische Voraussetzung ist am Standort der A380-Werft erfüllt. Da das Werftgebiet widerrechtlich und trotz der mehrfachen Hinweise des BUND nicht dem EU-Vogelschutzgebiet zugerechnet wurde, kann der Planfeststellungsbeschluss nach der wiederholten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts derzeit nicht umgesetzt werden. Damit werden die Fraport AG und der hessische Wirtschaftsminister zum "Opfer" der eigenen Vorgehensweise. Insbesondere der Flughafen weigerte sich bis zuletzt, das Genehmigungsverfahren durch die notwendigen Bestandsaufnahmen zur Tierwelt innerhalb des Werftbereiches zu unterlegen.

Weitere Klagegründe richten sich gegen die rechtsfehlerhafte Aufhebung des Bannwaldes. Dabei stützen wir unsere Argumentation auf ein Gutachten, das im Auftrag der sog. Mediationsgruppe vor einigen Jahren erstellt wurde. Danach kann der Bannwaldcharakter nicht durch einen Planfeststellungsbeschluss aufgehoben werden. Erforderlich ist hierfür ein eigenständiges Verfahren unter Beteiligung der Kommunen.

Thomas Norgall

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Einladung zur Landesdelegiertenversammlung 2005 des BUND Hessen

Einladung zur Landesdelegiertenversammlung des BUND Hessen am Samstag, den 9. April 2005, im Bürgerhaus Kelsterbach, Bergstr. 20, 65451 Kelsterbach, Telefon 0 61 07 / 77 32 59

Der Landesvorstand lädt alle Delegierten und Mitglieder zur Landesdelegiertenversammlung 2005 herzlich ein. Beginn ist 09.30 Uhr.

Vorläufige Tagesordnung

 

  • Begrüßung
  • Wahl der Versammlungsleitung
  • Beschluss über die Tagesordnung
  • Beschluss über die Geschäftsordnung
  • Leitantrag des Landesvorstands
  • Vorstandsbericht, Geschäftsbericht und Aussprache
  • Entgegennahme der schriftlichen Berichte des Landesrates, des Fachrates, der Arbeitskreise und der BUNDjugend
  • Bericht der KassenprüferInnen
  • Kassenbericht 2004 und Aussprache
  • Entlastung des Vorstands
  • Beschlüsse über Finanzanträge
  • Beschluss über den Haushaltsplan 2005
  • Wahl einer Wahlkommission
  • Wahl zweier KassenprüferInnen
  • Beschlüsse über Sachanträge

Im Rahmen der Veranstaltung werden Landesvorstand und Delegierte in Kelsterbach eine Aktion gegen den geplanten Flughafenausbau durchführen.

Wir laden alle BUND-Mitglieder herzlich ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie ab Februar auf der Internetseite oder bei den MitarbeiterInnen der Landesgeschäftsstelle, Telefon 069 6773760, Fax 069 67737620, Email: bund.hessen@bund-hessen.de

Brigitte Martin & Jörg Nitsch VorstandssprecherIn

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Fakten und Stimmungen zur ÖKO-TRENDS 2004

Bei herrlichstem Wetter lockte die dreitägige Umweltfachmesse ÖKO-TRENDS rund 4000 Besucher an. 86 Aussteller - 11 mehr als im vergangenen Jahr - boten ihre umweltfreundlichen Produkte und Dienstleistungen an. Die Ausstellungsfläche vergrößerte sich um 400 qm. 23 Aussteller nutzten die Messe zum ersten Mal als Werbe-Forum für ihre Ware oder Dienstleistung, 15 % der Aussteller kamen aus dem gesamtdeutschen Bereich.

Wie bereits im vergangenen Jahr, beeindruckten die Vielfalt und die oft liebevoll gestalteten Stände - ein insgesamt farbenfrohes Bild mit einer besonderen Atmosphäre.

Sicherlich trug das Wetter einen Teil dazu bei, die gute Stimmung der Aussteller und ihre Kontakte untereinander, das interessierte, und oft schon mit gezielten Fragen kommende Publikum waren aber wohl entscheidend. So berichteten die Ausstellerinnen und Aussteller am Ende der Messe wohl über eine Umsatzeinbuße im Vergleich zum vergangenen Jahr - bedingt durch eine überall zu beobachtende Kaufzurückhaltung und die geringere Besucherzahl - die ernst gemeinten Gespräche und Nachfragen glichen das aber wieder aus.

Für den BUND sprach zur Eröffnung Herr Rothkegel, er wies auf die positiven Effekte des Umweltsektors auf den Arbeitsmarkt hin und auf die Möglichkeit, weitere Arbeitsplätze durch innovative und zukunftsfähige Produktions- und Wirtschaftsweisen zu schaffen.

Die parallel zur Messe stattfindende Vortragsveranstaltung als Ergänzung zum persönlichen Gespräch an den Ständen der Aussteller/innen und der lange Messeabend mit Live-Musik am Freitag für Berufstätige, die für das Wochenende andere Pläne hatten, haben sich erneut bewährt. Die Moderation der Vorträge hatten wieder Mitglieder des BUND KV Main-Kinzig übernommen, auf dem BUND-Stand wurde mit dem Agrarwende-Stand des Bundesverbandes für eine ökologische Landbewirtschaftung geworben.

Wie in den vergangenen Jahren, wurde von den Veranstaltern eine von den Familien gern in Anspruch genommene Kinderbeschäftigung angeboten, außerdem wurden wieder ausgewählte, alte und vom Aussterben bedrohte Haustiere gezeigt.

Die Messe im Kinzigtal hat inzwischen eine zunehmend breitere Außenwirkung und Wahrnehmung über den Main-Kinzig-Kreis hinaus. Das zeigte das Presseecho und die umfangreichere Berichterstattung bei Rundfunk und Fernsehen in diesem Jahr, auch im Internet fand sich eine bessere Präsenz.

Auch im Jahr 2005 wird die Veranstaltung wieder stattfinden, vom 2. bis zum 4. September 2005.
Interessierte Aussteller melden sich bitte beim BUND Gelnhausen oder nutzen die Anmeldeformulare unter www.oeko-trends.de.

Für die Veranstalter der ÖKO-TRENDS
Stadt Gelnhausen und BUND Gelnhausen, im September 2004

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BUND-Aktion am Frankfurter und Wiesbadener Hauptbahnhof

"Steuergerechtigkeit: Bahnsteuern zurückfordern - Kerosinsteuer einführen"

BUND Aktive haben im Januar an den Hauptbahnhöfen in Frankfurt und Wiesbaden Bahnreisende angesprochen und sie darum gebeten, eine Bahn-Steuererklärung auszufüllen. Mit dieser Aktion hat sich der BUND Hessen an der bundesweiten BUND-Kampagne zur Einführung einer Kerosinsteuer im inländischen Flugverkehr beteiligt.

Die BUND-Aktiven unterstützten die Bahnreisenden darin, gegen die steuerliche Benachteiligung der Bahn gegenüber Fluglinien zu protestieren. Auf einem der Einkommenssteuererklärung ähnlichen Formular konnten sie den Steuervorteil der Fluggesellschaften errechnen und Bundesfinanzminister Hans Eichel auffordern, den entsprechenden Betrag rückzuerstatten oder - als Alternative - eine Kerosinsteuer einzuführen.

Ziel der BUND-Kampagne ist es, darauf hinzuweisen, dass auf Kosten von uns allen das klimaschädlichste Verkehrsmittel subventioniert wird. Durch fehlende Kerosinsteuern im inländischen Flugverkehr entgehen dem Fiskus jährlich 373 Millionen Euro. Der Flugverkehr ist der einzige von Energiesteuern befreite Verkehrsträger. Seit Anfang 2004 ermöglicht die neue EU-Energiesteuerrichtlinie die Einführung einer Kerosinsteuer auf Inlandsflügen. Dafür setzt der BUND sich ein.

Weitere Informationen zur Kerosinsteuerkampagne des BUND

Michael Rothkegel

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Der Eco-Club für BUNDmitglieder

Der Eco-Club für BUNDmitglieder.

 

  • Günstige Versicherungen und Altersvorsorge-Angebote.
  • Angebote aus dem Bereich regenerative Energien.
  • Freizeit- und Urlaubsangebote
  • Beratungen in Steuer- und Wirtschaftsfragen
  • Bücher und CDs

www.eco-club.org

Wohlrad Lang

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Buchbesprechung: Naturschutzgebiete in Hessen - schützen - erleben - pflegen

Buch: Naturschutzgebiete in Hessen - schützen - erleben - pflegen, Band 2 , Stadt Kassel, Landkreis Kassel und Schwalm-Eder-Kreis
Hrsg. Naturschutzring Nordhessen e.V. und Philipps-Gesellschaft

Lothar und Sieglinde Nitschke legen hier den zweiten Band ihrer langjährigen Erkundungen hessischer Naturschutzgebiete vor.
Das Buch beschreibt im ersten Teil den "Naturschutz in der Kulturlandschaft" und gibt einen detaillierten Einblick in die Landschaften und Naturräume. Dabei werden die "Lebensräume und ihre Arten" mit den "Kostbarkeiten der Pflanzenwelt" und die "Schützenswerte Tierwelt" ebenso erklärt, wie deren "Nutzung und Pflege".

Der zweite Teil beschreibt die Naturschutzgebiete in den drei politischen Räumen. Hier werden ausführlich die notwendigen Informationen zur Erkundung dieser Gebiete gegeben: Lage, Größe und kommunalpolitische Zugehörigkeit.
Nach jedem beschriebenen Gebiet folgen die Hinweise, die den Besucher/innen eine Begehung erleichtern und den naturräumlichen Wert betonen. Dies macht das Buch nicht nur zum Nachschlagewerk für Ökologen, sondern bietet auch dem Spaziergänger und Wanderer Anregungen für lohnenswerte Ausflüge. Die vielen Bilder geben einen Eindruck der ausgewählten Naturräume.
Leider sind die zahlreichen Abbildungen nur im Kleinformat gedruckt.Das eine oder andere Foto hätte aber ein größeres Format verdient.

Dem naturkundlich Interessierten wird beim Anblick des Kartenmaterials klar wie klein und isoliert doch viele Schutzgebiete in den hessischen Landschaften liegen. Gerade daran erkennen wir aber wie wichtig es ist den Gedanken der Vernetzung nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Schließlich gewinnen viele Naturräume und deren Bewohner erst dann ihren wirklichen Wert, wenn sie als Trittsteine nicht zu weit auseinander liegen. Schade, dass das Kartenmaterial komprimiert hintereinander angeordneet wurde und nicht dem jeweiligen Gebiet der dazugehörige Plan.

Im dritten Teil "Natura-2000-FFH-Gebiete" wird das Verhältnis von "Mensch und Natur" beschrieben. Hier gibt es Anregungen und Ratschläge von Einrichtungen, die dem Naturverständnis für alle dienen sollen und zahlreiche Auskünfte über Naturschutz- und Umweltgruppen in der Region.
Das Buch enthält im Anhang auch Tabellen mit den Arten der Rote Liste Farn- und Blütenpflanzen, sowie Vorkommen von Reptilien, Amphibien, Tagfaltern, Widderchen, Libellen und Heuschrecken.

Das vorliegende Werk ist eine sehr interessante, ausführliche Bestandsaufnahme der Naturschutzgebiete in einem Teil Nordhessens.
Auch der schon Kundige bekommt hier noch viele Informationen und es ist gleichzeitig ein Ratgeber nordhessische Landschaften auf eine andere Art wahrzunehmen. Dadurch kann er - ganz nach seinem Untertitel- helfen, Verständnis für die Natur zu festigen und zum Erhalt und vor allem zur Erweiterung von Naturschutzgebieten anzuregen.
Dazu soll auch der dritte Band beitragen, der Naturschutzgebiete im östlichen Nordhessen (Werra-Meissner-Kreis,u.a.) beschreiben wird.

Otto Löwer

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EVU-Förderprogramme

Förderverhalten der hessischen Stromversorger weiterhin ökologisch nur selten hilfreich

Ergebnisse einer neuerlichen Befragung für 2004 durch den Arbeitskreis Energie

Im Jahr 2003 hatte der Arbeitskreis Energie erstmals die Förderprogramme der hessischen Energieversorger (EVU) mit Stromvertrieb erfragt und nach Umweltgesichtspunkten bewertet. Analyse und Bewertung der Wiederholungsbefragung für das Jahr 2004 liegen nunmehr vor. Wiederum beschränkt sich die Untersuchung auf solche Förderprogramme, die von Tarifkunden in Anspruch genommen werden können. Hingegen sollten und konnten Förderungen zu Gunsten von gewerblichen Kunden, Kommunen, öffentlichen Einrichtungen oder gar von politischen Parteien oder deren Vertreter nicht Gegenstand unserer Erhebung sein.

Wie 2003 haben fast 70% der 51 in 2004 befragten EVU geantwortet, und wiederum haben über die Hälfte der Strom-EVU ein Förderprogramm aufgelegt. Leider gilt unverändert, dass keineswegs alle Programme der Umwelt- und Ressourcenschonung dienen. Acht Programme sind aus ökologischer Sicht sogar eher schädlich und würden besser nicht angeboten. Trotz mehrer Änderungen bei den einzelnen Förderprogrammen bleibt das Gesamtergebnis für 2004 dem von 2003 ziemlich ähnlich. Der zahlenmäßige Mittelwert über alle Beurteilungen hat sich nur um zwei Prozent verbessert.

Warum macht sich der AK Energie die Mühe, diese nicht unaufwändige Untersuchung durchzuführen? Dazu ist zu bedenken, dass elektrische Energie ein Massenprodukt ist, mit dessen Bereitstellung große Umweltbelastungen einher gehen. Auf das Konto der Stromerzeugung in Deutschland gehen fast 40% der CO2 -Emissionen und praktisch 100% der Atommüllproduktion von etwa 500 Tonnen jährlich. Hinzu treten die Wärmebelastung der Flüsse durch Kraftwerkskühlung, Landschaftseingriffe des Braunkohleabbaus und der Verbrauch endlicher Ressourcen.

Daraus erwächst für die EVU eine besondere Verantwortung, sowohl bei der Erzeugung wie bei der Nutzung von Strom durch die Verbraucher, geringe Umweltbelastungen und Effizienz anzustreben. Dazu können neben mehreren anderen Maßnahmen (dazu gehört z.B. atomstromfreier Strommix) Förderprogramme für Tarifkunden ein nützliches Instrument sein, sofern Maßnahmen zur Einsparung und zur regenerativen Erzeugung von Strom -oder von Energie allgemein- Ziele der Förderung sind.

Leider ist dies keinesfalls der Regelfall. Im Gegenteil: Nicht selten ist Absatzsteigerung vorrangiges Förderziel. So fördern 13 (25%) der EVU den Stromabsatz, davon 8 (16%) [zum Vgl.2003: 7 (15%)] die besonders energievergeudende direkte Stromheizung. Dafür konnte dann nur die Bewertung "schlecht" vergeben werden. 5 (10%) [2003: 4 (7%)] Förderprogramme wurden mit gut oder sehr gut beurteilt. In letzteren Fällen dienen die Programme sowohl effizienter Nutzung wie regenerativer Erzeugung beim Verbraucher, fördern jedoch nicht -und das ist mit entscheidend- Maßnahmen zur Absatzsteigerung von Strom.

Insgesamt ergibt sich für die Förderprogramme folgendes Notenranking:

  • sehr gut (2 EVU): SW Hanau, SW Marburg;
  • gut (3 EVU): Mainova Frankfurt, SW Viernheim, ESWE Wiesbaden;
  • befriedigend (3 EVU): EVB Butzbach, SW Gießen, SW Langen;
  • ausreichend (5 EVU): GGEW Bensheim, ENTEGA Darmstadt, Süwag Frankfurt, EWF Korbach, SW Neu-Isenburg;
  • nicht genügend (30 EVU): Nennungen siehe Tabelle in der Internetdarstellung;
  • schlecht (8 EVU): SW Bad Soden-Allendorf, SW Bebra, EGF Frankenberg, OVAG Friedberg, KWG Gelnhausen, KBG Homberg/Efze, EAM Kassel, Gemeinde Wildeck-Obersuhl.

Die vollständige Untersuchung steht im Internet zur Verfügung. Dort können BUND-Mitglieder Ausschau nach "Ihrem" EVU halten und dessen Vertreter lobend oder kritisierend ansprechen. Es hat sich gezeigt, dass den EVU-Geschäftsleitungen unsere Bewertungen keineswegs gleichgültig sind. Aus der im Internet verfügbaren Übersichtstabelle ist insbesondere ersichtlich, welche Maßnahmen zur Stromeinsparung und zur Nutzung der Sonnenenergie von den mit gut oder sehr gut beurteilten EVU gefördert werden. Damit ist es leicht, "Ihr" EVU ganz konkret zu ähnlichen Schritten aufzufordern.

Eine ähnliche Untersuchung (allerdings ohne bewertendes Urteil) der Energieagentur NRW vom 18.02.2004 (www.ea-nrw.de) ergab, dass dort 74% der 159 befragten EVU Effizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien fördern. So werden z. B. in NRW von 42 EVU Zuschüsse zu Solarkollektoranlagen gewährt, während dies in Hessen nur sechsmal geschieht. In Hessen besteht also weiterhin Nachholbedarf. Andererseits ergab eine Befragung des AK Energie des BUND-LV Rheinland-Pfalz, dass dort die ökologische Förderbereitschaft der EVU sogar noch hinter die der hessischen EVU fällt.

Arbeitskreis Energie im BUND Hessen

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Workshop "Energie aus Biomasse" für BUND-Mitglieder und Interessierte

  • Potenziale und technische Grundlagen
  • Situation in Hessen und in Rheinland-Pfalz
  • Praktische Umsetzungen

Eine gemeinsam von den BUND-Arbeitskreisen Energie der LV Hessen und Rheinland-Pfalz durchgeführte Veranstaltung am
· Samstag, 12. März 2005, 09.30 - 17.30 in Mainz

Der energetischen Biomassenutzung wird in vielen Szenarien einer nachhaltigen Energieversorgung ein hoher Stellenwert zugewiesen. In allen drei Versorgungsmärkten, nämlich denen für Strom, Wärme und Kraftstoffe soll sie erhebliche Beiträge leisten. Im BUND-Positionspapier Nr. 34 wird festgestellt: "Unter den vielfältigen regenerativen Energiequellen stellt die energetische Nutzung von Biomasse mittelfristig das bedeutendste marktnah verwertbare, zudem speicherbare Energiepotenzial dar."

Wie bei dem erfolgreichen Vorgänger-Workshop "Strom" im Mai vergangenen Jahres in Frankfurt, sollen interessierte Laien bis hin zu Experten angesprochen werden. Neben fachlichen Informationen sind wieder gegenseitiges Kennenlernen und Erfahrungsaustausch wichtige Ziele.

Die vorläufige Programmplanung sieht vor, dass vormittags in grundlegenderen Referaten die Arten nutzbarer Biomasse, technische Verfahren , Potenziale nachhaltiger Nutzung und der jeweilige status quo in den beiden Bundesländern behandelt werden. Nachmittags sollen Beispiele aus der Praxis vorgestellt werden, wobei auf eine breite Streuung der Nutzungsarten geachtet wird. In einer ausführlichen Resümee-Sitzung sind Beiträge aus Orts- und Kreisverbänden willkommen und reichlich Gelegenheit zu Diskussion und Meinungsbildung. Eine Mittags- und zwei Kaffee-Pausen sollen die Sitzungen unterbrechen. Bei Interesse kann wieder eine Dokumentations-CD erstellt werden.

Das endgültige Programm ist unter www.bund-rlp.de und www.bund-hessen.de verfügbar. Anmeldungen sollen bei der Landesgeschäftsstelle des Landesverbands Rheinland-Pfalz möglichst bald erfolgen, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist.
Anmeldefrist ist 04. 03. 2005. Die Teilnahmegebühr beträgt für BUND-Mitglieder 10 EURO, für Nichtmitglieder 20 EURO. Die Kosten für Verpflegung sind darin nicht enthalten.

Die Energiearbeitskreise der beiden Landesverbände würden sich über eine lebhafte Beteiligung sehr freuen.

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Frühlings-interAktiv-Tage der BUNDjugend mit Jugendvollversammlung

  • 18.-20. März 05 in Marburg
    für alle unter 25 Jahre kostenlos

Hier machen wir uns fit für´s Erde-retten. Mit Workshops, Filmen, Diskussionen zu den Themen der Auswirkungen der Globalisierung, zu WTO, Konsum, und Nachhaltigkeit bekommen wir den Durchblick und können das Wissen gleich in einer kleinen Aktion am Samstag Nachmittag umsetzen. Infostand, Straßentheater, Mitmach-Aktion in einer Fußgängerzone sollen für die Passanten die Auswirkungen der Handelsabkommen bei uns vor Ort zu verdeutlichen. Volles Programm, und damit das in Zukunft auch so bleibt, folgt am Sonntag die Jugendvollversammlung, um über Projekte, Finanzen und Personen abzustimmen. Ihr könnt mitentscheiden, was die BUNDjugend an Aktionen und Veranstaltungen macht!
Die Formalia werden kurz und bündig am Sonntag, den 20. März 05 ab 9.00 Uhr behandelt. Anträge können bis zum 04. März 05 gestellt werden.

Tagesordnung JVV 2005

  • Begrüßung durch die Landesjugendleitung, Feststellung des Stimmberechtigung
  • Wahl der Versammlungsleitung
  • Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
  • Kontrolle des Protokolls der JVV 2004, Wahl eines/r ProtokollantIn
  • Berichte:
    1. Landesjugendleitung
    2. Finanzen 2004, Haushalt 2005
    3. TeamerInnen-AK
    4. Landesgeschäftsstelle
    5. Kassenprüfer
  • Entlastung der Landesjugendleitung
  • Anträge
  • Wahlen: LandesjugendsprecherInnen, BeisitzerInnen Landes- und Bundesdelegierte KassenprüferIn
  • Ende der Versammlung gegen 13.00 Uhr

Wir freuen uns auf viele Leute, die kommen und mitmischen!

Innovationsförderpreis des HJR für Ernährungsausstellung

Für das Projekt "Unter der Tellerrand geschaut" wurde die BUNDjugend Hessen im November mit dem Innovationsförderpreis 2004 des Hessischen Jugendrings ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie mittlergroßer Jugendverbände wurde von Holger Bellino (Jugendpolitischer Sprecher der CDU) stellvertretend an vier Aktive der BUNDjugend übergeben. Alina aus Eppstein und Jury von der Landesjugendleitung stellten das Projekt vor und nahmen den Preis entgegen. An der Gestaltung der Ausstellung waren viele Jugendliche aus den Jugendgruppen, dem Aktions-Ak und der Landesjugendleitung mit kreativen Ideen beteiligt. Nicht zuletzt haben unsere FÖJler/innen bei der Umsetzung kräftig mit Hand angelegt. Entsprechend groß war die Freude bei der Landesjugendleitung über den Preis.
"Unter den Tellerrand geschaut" ist eine Ausstellung zu den Themen Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Gentechnik, die in Zeiten von Lebensmittelskandalen und dem Einzug der Gentechnik in die Marktregale thematisch hervorragend zu aktuellen gesellschaftlichen Probleme und Herausforderungen passt. Die Ausstellung spricht sowohl Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene an und weckt durch das nötige Öffnen der Kisten bei allen Altersgruppen Neugierde. Die Ausstellung wird gerne verliehen und bietet sich an für eigene Informationsveranstaltungen oder Schul-Projekttage. Informationen und eine Ansicht der Ausstellung finden sich unter www.bundjugendhessen.de. Zur Ausstellung gibt es ein Begleitheft mit näheren Informationen zu den einzelnen Themen.

Teamer/innen gesucht

Unsere Veranstaltungen werden von (jungen) Erwachsenen geteamt, die dafür von uns ausgebildet werden. Sie gestalten gemeinsam die Veranstaltungen der BUNDjugend, vom Essensplan bis zum Freizeitprogramm. Wenn Du mindestens 16 Jahre alt bist, und Lust hast im Team Verantwortung zu übernehmen, dann melde Dich bei uns. Kostenlos kann das Fortbildungsprogramm für Teamer/innen und Gruppenleiter/innen angefordert werden. Oder einfach schauen unter www.bundjugendhessen.de.

Veranstaltungen der BUNDjugend Hessen 1. Halbjahr

  • 25. - 27. Februar, Kleine Welt für große Füße, Wirberg; 30/23 EURO *)
    Seminar zum persönlichen ökologischen Fußabdruck, d.h. Ressourcenverbrauch
  • 11. - 13. März, Rüstzeug-Seminar, Frankfurt; 30/23 EURO *)
    Moderation leiten, Protokoll schreiben, Aktionen planen, erfolgreich arbeiten, Spaß haben.
  • 18. - 20. März, Frühlings-interAktiv-Tage, Marburg; kostenfrei
    Workshop und Aktion zu Globalisierung, WTO, Biopiraterie und vieles mehr. Jugendvollversammlung
  • 4.- 7. April, Alternativ(es) Leben, Ökodorf Siebenlinden (Poppau); 125/118 EURO *)
    Anders-Besser-Leben im Ökodorf in Strohballenhäusern
  • 13. - 16. Mai, Technik-Seminar Alternative Energien, Marburg; 40/33 EURO *)
    Alles über alternative und erdkugelfreundliche Energieerzeugung in Theorie und Praxis
  • 25. - 29. Mai, Wie kommt die Kuh aufs Brot? Rheinland-Pfalz; 40/33 EURO *)
    Ernährung, Landwirtschaft, Gentechnik ,Verbraucherschutz und nicht zuletzt Öko-Landbau.
  • 26. - 29. Mai, Mit Ponys in die Natur, Frankenau; 195/180 EURO *)
    Wanderreiten durch den Kellerwald mit Shetland- und Islandponys
    Anmeldeschluss: 3. April. 2005
  • Der ermäßigte Preis gilt für Mitglieder der BUNDjugend

Sommerferien - Auf Freizeit mit der BUNDjugend

  • 25. - 31. Juli, Leben auf dem Bauernhof, Hutzelberghof, Oberrieden; 280/265 EURO *)
    Eine Woche mithelfen bei den Arbeiten auf dem Bauernhof, vom Kühe melken bis Brot backen
    Anmeldeschluss: 18. Mai 2005
  • 1. - 13. August, Meer genießen auf Sylt, Freizeit für hörende und gehörlose Jugendliche , Hörnum; 340/325 EURO *)
    Meer und Strand, Schweinswale beobachten und Schutzstation Wattenmeer besuchen, mit Gebärdensprachen-Workshop
  • 1. - 5. August, Abenteuer Steinzeit, Glauberg; 125/110 EURO *)
    Leben wie in der Jungsteinzeit. Mit Kräuter sammeln, Feuer machen und Handwerkszeug selbst herstellen
  • 6. - 16. August, Klabautermann-Freizeit, Volkertswarft, Hallig Hooge; 335/320 EURO *)
    Auf dem Meer auf einer kleinen Hallig mit viel Natur und guten und bösen Wassergeistern....
  • 19. - 24. August, Klettern, Jonglage & landArt, Poppenhausen/Rhön; 160/145 €*)
    Kombination von Kletter- und Jonglage-Workshops mit Kunstwerkstatt in der Natur
  • 18 Tage in der 2. Hälfte des August, Auf ins Land der 1000 Seen ..., Finnland; 529 EURO
    Naturkundliche Tour, Wandern, Kanu-Fahren, Besichtigung von 2 Nationalparks & Helsinki (siehe Artikel)
    Anmeldung über BUND-Hochschulgruppe Witzenhausen, Christian Starkloff, 05542-507817
  • 25. - 28. August, Mit Ponys im Wald - Hobbits & Elben auf der Spur, Frankenau; 195/180 EURO *)
    Wanderreiten und Kutschieren mit Shetland- und Islandponys zu den Geheimnissen des Waldes,
    Anmeldeschluss: 15. Juni 2005

Der ermäßigte Preis gilt für Mitglieder der BUNDjugend

Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen sowie weitere Veranstaltungen finden sich in unserem Seminarprogramm 2005, das Ihr kostenlos bei uns anfordern könnt. Oder auf unserer Internetseite www.bundjugendhessen.de.

Auf ins Land der tausend Seen - naturkundliche Finnlandfreizeit

  • vom 14.8.- 31.8.05
    Teilnahmebeitrag: 529 EURO
    Alter: 16 bis 25 Jahren

Im letzten BUND-Magazin konnten wir von unserer erfolgreichen Floß- und Wanderfreizeit nach Mittel- und Südschweden berichten. Nun will die BUND- Hochschulgruppe Witzenhausen in Kooperation mit der BUNDjugend Hessen e.V. im Sommer 2005 wieder nach Skandinavien aufbrechen. Dieses Jahr steht in Finnland eine 6-tägige Kanu- und eine 5-tägige Trekkingtour auf dem Programm. Dabei besuchen wir auch dieses Jahr zwei Nationalparke. Hier kann man eine fast unberührte Natur und beeindruckende Landschaften vorfinden.
Die An- und Abreise nach Finnland ist ökologisch gewählt und für viele sicherlich ein kleines Abenteuer. Mit einer Schnellfähre, die maximal 30,4 Knoten die Stunde fährt, geht es in ca. 21 Stunden von Rostock über die gesamte Ostsee nach Hanko in Südwestfinnland. Von dort aus geht es weiter mit Bahn und Bus zum Salamajärvi Nationalpark, wo wir 5 Tage über schmale Hochmoorstege, entlang von Bächen und kleinen Seen und durch Urwälder wandern werden.
Danach geht es weiter ins Seengebiet, in den Päijänne Nationalpark, welcher aus rund 50 Schären und Klippen besteht. Bevor es dann wieder zur Fähre nach Hanko geht, werden wir der Hauptstadt und Ostseemetropole Helsinki einen mehrstündigen Besuch abstatten.

Wenn diese Tour was für Dich wäre, dann melde Dich schnell bei der BUND-Hochschulgruppe Witzenhausen, Christian Starkloff und fordere unseren Flyer an, denn es sind nur 10 Teilnehmerplätze zu vergeben.