Hier finden Sie folgende Artikel aus den HESSENseiten im BUNDmagazin

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Editorial / Ausbau Frankfurter Flughafen: Fraport AG fühlt sich im Lärmschutz nicht an die Mediation gebunden

Die Mediation vereinbarte mit Zustimmung der Fraport zusammen mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens einen Vorsorgewert von 60 dB(A) als Tages-Dauerschallpegel festzulegen, oberhalb dessen Schallschutzmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Dabei ging die Mediationsrunde noch von der geltenden Berechnungsgrundlage aus. Mit dem neuen Fluglärmgesetz soll eine neue Berechnungsgrundlage eingeführt werden. Legt man diese neue Berechnungsart zugrunde, würde der Wert der Mediation bei 57-58 dB(A) liegen.
Im Gesetzgebungsverfahren hat Fraport nun aber gänzlich andere Vorstellungen geäußert und fordert einen Wert von 67 dB(A). Wegen der logarithmischen Berechnung von Fluglärmpegeln entspräche diese Erhöhung um 10 dB(A) einer mehr als achtfach höheren Schwelle, ab der Fraport Schallschutzmaßnahmen finanzieren müsste. Die Bevölkerung, die im Bereich zwischen dem Vorsorgewert der Mediation und dem Fraport-Wunschwert wohnt, würde die notwendigen Schallschutzmaßnahmen selbst bezahlen müssen, wenn Fraport sich bei der Novelle des Gesetzes durchsetzt. Dies würde für mehrere zehntausend Menschen eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Mediationsergebnis bedeuten.

Auch in einem weiteren Punkt bekämpft die Fraport AG das neue Fluglärmgesetz, obwohl dieses eine Vereinbarung der Mediation aufgreift. Hinsichtlich der grundsätzlichen Berechnung des Fluglärms hatte man sich in der Mediation auf die sog. 100/100-Regelung verständigt. Danach wird ein Mittelungspegel über den tatsächlichen Lärm errechnet, der über eine längere Zeit in den einzelnen Betriebsrichtungen existiert. Fraport plädiert dagegen für eine Mittelwertberechnung über beide Betriebsrichtungen. Die Folge dieser Herangehensweise wären deutlich kleinere Lärmschutzzonen und damit viel geringere Kosten für passive Schallschutzmaßnahmen für das Unternehmen. Benachteiligt würden vor allem die Menschen, die unterhalb der West-Anflugroute und den östlichen Abflugsrouten wohnen.
In der Mediation hatte Fraport der 100/100-Regelung für den Tag widersprochen, sie aber für die Nacht akzeptiert. Mit dieser Einzelmeinung konnte sich der Flughafen aber gegenüber den anderen Mediationsteilnehmern nicht durchsetzen. Nun will Fraport offenbar nicht einmal mehr die Zustimmung zu dieser Berechnungsweise für die Nacht akzeptieren.

Es zeigt sich, dass die Fraport AG allein auf die Durchsetzung der eigenen Interessen setzt und die Zweifel an dem angeblichen Konsensverfahren Mediation berechtigt waren. Ein Eingreifen der Politik wäre nun zu wünschen: da das Land Hessen, die Stadt Frankfurt und die Bundesregierung die Mehrheitsaktionäre der Fraport sind, sollte der Fraport-Aufsichtsrat den Vorstand des Unternehmens zur Ordnung rufen.

Thomas Norgall

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Regenwassernutzung – Nachrüstung kein Problem

Die Regenwassernutzung im Gebäude oder auf dem Grundstück wird immer populärer. Schon jetzt nutzt fast jeder Gartenbesitzer das kostbare Nass aus der Regentonne für die Bewässerung im Garten. Weit sinnvoller ist es das Regenwasser auch im Haus für die Toilettenspülung und die Waschmaschine zu verwenden. Denn durch die ganzjährige Nutzung von Regenwasser auch im Haus ergibt sich ein wesentlich größerer Nutzeffekt. Weniger Waschmittel und Enthärter bei der Verwendung von Regenwasser in der Waschmaschine sind gleichzeitig ein positiver Nebeneffekt für die Umwelt. Auf Weichspüler kann ganz verzichtet werden.

Bisher haben vor allem Häuslebauer von Neubauten die Regenwassertechnik entdeckt. Mit dem Aushub für die Baugrube wurde in den meisten Fällen auch gleichzeitig kostengünstig die Grube für einen Regenwasserspeicher mit ausgehoben. Damit ist das "Herzstück" einer Regenwasseranlage bereits installiert. Die Modulbauweise moderner Regenwassernutzungsanlagen ermöglicht eine zeitsparenden und kostengünstige Montage. Speicher mit Filter und Einbauten sowie Regenwasserzentralen mit Druckerhöhung und Steuerung werden von der Industrie vorgefertigt geliefert. Eine gute Beratung und sorgfältige Ausführung durch das Fachhandwerk sind der Garant für eine betriebssichere funktionierende Anlage.

Nachrüstung im Bestand

Der nachträgliche Einbau einer Regenwassernutzungsanlage ist in vielen Fällen möglich. Wo man ohnehin neue Wände einzieht oder Bäder modernisiert wird in der Regel das Leitungsnetz ersetzt.... Dieses zweite Leitungsnetz ist die Grundvoraussetzung für die Regenwassernutzung im Gebäude... Grundsätzlich ist das Leitungssystem farblich zu kennzeichnen (gesetzlich vorgeschrieben), dies gilt auch für die Verlegung unter Putz, damit keine Verwechselungsgefahr besteht... Auch in bestehenden Bädern können, ohne Beschädigung der Fliesen, nachträglich Leitungen für die Regenwassernutzung eingebaut werden.... Sind nachträgliche Rohrleitungen im Bad nicht möglich oder erwünscht reicht es in der Regel aus, z. B: das Gäste-WC im Erdgeschoss und einen Anschluss für die Waschmaschine im Keller anzuschließen. Mit der Anbringung einer Außenzapfstelle für die Gartenbewässerung sind dann alle Anwendungsmöglichkeiten für die Regenwassernutzung betriebsbereit... Die Regenwasserzentrale inkl. Steuerung, Pumpe und Trinkwassernachspeisung wird im Keller montiert. Schallisoliert mit einem flexiblen Anschluss sichert die Zentrale über die Nachspeisung mit Trinkwasser, das auch bei leerem Speicher die Anlage weiterhin funktionsfähig bleibt...

Regenwasserspeicher

Der nachträgliche Einbau eines Regenwasserspeichers muss gut überlegt sein... Außenspeicher sind zu bevorzugen, da hier das Regenwasser kühl und dunkel lagern kann. Im anderen Fall kann eine Innentankanlage eingebaut werden.... Wichtig ist, das die Behälter dunkel sind und die Leitungsführung fachgerecht eingebaut wird. Besonders wichtig bei Innentankanlagen ist die Rückstausicherung...

Planung und Ausführung

Alle verfügbaren Dachflächen sollten bei Ein- und Zweifamilienhäuser angeschlossen werden. Eine Filterung des Regenwassers vor Eintritt in den Speicher verhindert das z. B. Laub, Holzteile oder Staub in den Speicher gelangen... Für die Bemessung sind im Wesentlichen die Größe der angeschlossenen Dachfläche, die örtliche Niederschlagsmenge und der Regenwasserbedarf zu beachten. Bei der Planung hilft das Fachhandwerk und entsprechende Broschüren der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung weiter... Seit dem 1. Januar 2003 gilt die neue Trinkwasserverordnung - danach müssen Regenwassernutzungsanlagen dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Die fbr hält dazu ein entsprechendes Formblatt bereit.
Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass Regenwassernutzungsanlagen über längere Zeiträume zuverlässig funktionieren. Wie bei allen technischen Systemen sind regelmäßige Inspektionen oder Wartungen notwendig. In erster Linie betrifft dies die regelmäßige Kontrolle des Filters. Die Reinigungsintervalle sind gemäß Herstellerangaben durchzuführen. Im weiteren sind die Pumpensteuerung, die Füllstandsanzeige und die Laufruhe der Pumpe und soweit möglich die Dichtheit der Anlage zu prüfen. Können die vorgesehenen Inspektionen nicht selbst vorgenommen werden, sollte ein Fachunternehmen mit der Durchführung beauftragt werden.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Für eine Standardanlage im Einfamilienhaus sind ca. 4.000 bis 5.000 Euro einzuplanen. Dem gegenüber stehen die Ersparnisse bei Trink- und Abwassergebühren... In der Regel ist von einer Amortisationszeit von 10 bis 20 Jahren auszugehen. Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser und der ökologische Nutzen für die Umwelt sind nicht mit Geld zu bewerten. Generell ist davon auszugehen, dass die Gebühren für Trink- und Abwasser in Zukunft weiter ansteigen werden.

 

Dipl.-Geograph Dietmar Sperfeld
Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr), Darmstadt

Hersteller und Dienstleister der Regenwassernutzung sind in dem neuen fbr-Branchenführer bundesweit aufgelistet. Ebenso hat die fbr eine Marktübersicht zu Produkten der Regenwassernutzung und -versickerung für Bauherren erstellt.
Beide Veröffentlichungen sind über die fbr-Geschäftsstelle Havelstr. 7 A in 64295 Darmstadt oder unter www.fbr.de zu beziehen.

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Wasserrahmenrichtlinie – weitere Zuarbeit gefragt

Im letzten BUNDmagazin (3/2004) baten AK Wasser und Landesvorstand um Mithilfe: Das Ergebnis der vielen Hinweise aus ganz Hessen kann in der umfangreichen Stellungnahme des BUND zur Bestandsaufnahme und Ersteinschätzung des ökologischen und chemischen Zustands der Oberflächengewässer und des Grundwassers in Hessen nachgelesen werden. Anmerkungen gab es nicht nur zu einzelnen Gewässerabschnitten sondern auch zur Methodik der Herangehensweise.

Grundsätzlich begrüßt der BUND das Vorgehen des hessischen Umweltministeriums, die Öffentlichkeit frühzeitig mit ein zu beziehen und Ergebnisse im Internet zu veröffentlichen. Bedenken bestehen, dass das zu novellierende Hessische Wassergesetz (HWG) nicht den Ansprüchen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gerecht wird. Eine übervorsichtige, dem HWG-Entwurf folgende Wasserwirtschaftsverwaltung kann vage Verbots-Prüfaufträge des HWG zu Lasten der Ökologie des Gewässers und seiner Umgebung auslegen. So beispielsweise "soll geprüft werden, ob Gehölzpflanzungen in der Aue den Wasserabfluss bei Hochwasser behindern". Wäre das der Fall, dürfte kein Auwald oder Gewässer begleitender Erlensaum begründet oder geduldet werden. Fatal findet es der BUND, dass künftig keine Gewässerschauen mehr vorgeschrieben werden sollen, in denen wie bisher, Verbesserungsvorschläge für die Gewässerstruktur oder Vorschläge für Hochwasserschutzmaßnahmen in einzelnen Abschnitten vor Ort besprochen werden können.

Die Abgabe der ersten Stellungnahme im Rahmen der WRRL war nur der erste Schritt hin zu einer Arbeit abseits von Orts- oder Kreisverbandsgrenzen. Ein Fluss, ein Bach, ein Grundwasserkörper macht nicht an diesen Verwaltungsgrenzen Halt sondern er betrifft viele Mitglieder in seinem Einzugsbereich. Deshalb bittet der Landesverband nach wie vor auch um Ihre persönliche Mithilfe. Denn Niemand kennt all die vielen Tausend Gewässerkilometer oder ist über die Grundwasserkörper in Hessen oder auch im jeweiligen "Teilbearbeitungsgebiet" so informiert, als dass Einzelheiten angesprochen werden könnten. Aber gerade diese Kenntnis vor Ort ist für die verfeinerte Ergänzung der Bestandserhebung und für die darauf basierenden Vorschläge unabdinglich. Nicht nur Gewässerfachleute sind gefragt sondern auch das Wissen vom letzten Spaziergang.

Hier einige Beispiele, auf die Sie achten könnten:

  • das Bachbett ist am Grund betoniert und das Wasser fällt wie bei einer hohen Treppenstufe in der ganzen Fließbreite steil ab. Hier ist keine Wanderung von Fischen und anderen Lebewesen im Wasser möglich. Wenn das den Ansprechpartnern im AK Wasser nicht bekannt ist, kann nicht gefordert werden, diesen Sohlabsturz gegen eine raue Rampe auszuwechseln und das Bachbett von Beton zu befreien.
  • Wenn die Wasserwirtschaftsverwaltung es Ihnen ablehnte, wegen Hochwasserabflussgefährdung einen Erlensaum anzulegen, so kann der Landesverband keine Gegenargumente ins Feld führen oder begutachten, ob an dieser Stelle vielleicht aus Naturschutzgründen keine Gehölze erwünscht sein können - wenn es ihm nicht bekannt ist.
  • Auch eine Grund- und/oder Fließgewässerbelastung durch einen Landwirt, einen Kleingartenverein mit Eintrag von Pflanzenschutzmitteln und Dünger kann nicht ins Gespräch gebracht werden, wenn wir keine Kenntnis davon haben.

Deshalb, melden Sie sich bei uns, wir freuen uns auch weiterhin auf Ihre Mithilfe. Die Termine der Treffen des AK Wassers stehen im Internet.

Brigitte Martin, Vorstandssprecherin

Die Bestandsaufnahme und laufend Neues zur WRRL in Hessen stehen im Internet unter www.flussgebiete.hessen.de
Die Stellungnahmen des BUND Hessen, Adressen von weiteren Ansprechpartnern und einiges mehr ist zu finden im internen Bereich (Zugangsberechtigungen gibt es in der Landesgeschäftsstelle).
Ansprechpartner für die WRRL im Landesvorstand ist Brigitte Martin
Interessierte Mitglieder melden sich bitte in der Landesgeschäftsstelle bei Michael Rothkegel

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Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

  • Wanderung auf dem ehemaligen Grenzweg
  • Eine Rast

Über 90 Personen trafen sich Anfang September in der Nähe von Eschwege, um an einer Führung des BUND durch die Wald- und Felslandschaft der Hessischen Schweiz teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Exkursion stand der Grenzstreifen zur ehemaligen DDR. Vor der Wende zog sich eine durch Stahlgitterzaun und Minen "gesicherte" Schneise durch die Wälder des Werra-Berglandes. Mit Herbiziden sorgten die Grenztruppen für freies Schussfeld. Heute haben blumenreiche Magerrasen, Schmetterlinge und Gebüsche das Gelände erobert. Die Wunde in der Landschaft verheilt. Die Botanikerin Karla Schneider vom BUND Werra-Meißnerkreis und Dr. Reiner Cornelius, der Beauftragte des BUND-Hessen für das Grüne Band, führten die Teilnehmer zu den landschaftlich und kulturhistorisch interessantesten Punkten im Umfeld des ehemaligen Grenzstreifens.

Ein Höhepunkt der Exkursion war das Öko-Picknick, das Karla und Carl Schneider aus Bad Sooden Allendorf und Heide Tilgner aus Reichensachsen am Grünen Band aufgebaut hatten. Hier konnten sich die Teilnehmer davon überzeugen, welch ein leckeres Menü sich aus den Lebensmitteln der Biohöfe des Werra-Meißnerkreises zusammenstellen lässt. Für das kommende Jahr plant der BUND weitere Aktionen am Grünen Band.

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Eine Tagung voller Energie: Praxis-Workshop Strom

Der BUND setzt sich politisch und praktisch für die Energiewende ein. Nur die Nutzung von erneuerbarer Energie hat eine Zukunft und ist für kommende Generationen eine nachhaltige Lösung. Neben energiepolitischen Forderungen ist natürlich auch die praktische Arbeit der BUND-Aktiven auf diesem Gebiet ausgesprochen wichtig.

Aus Platzgründen berichten wir erst heute von einer Veranstaltung, die der Arbeitskreis Energie bereits im Mai durchführte, deren Ergebnisse aber auch jetzt aktuell und für die Praxis wertvoll sind. Wenn Sie das neue BUNDmagazin in den Händen halten, dürfte auch ein Termin für den Folge-Workshop feststehen, so dass Sie sich bei Interesse gleich an die Landesgeschäftsstelle wenden können.

Um von bereits bestehenden Erfahrungen zu profitieren, lud der Landesarbeitskreis Energie Interessierte zu einem Praxis-Workshop Strom ein. 25 Teilnehmer hörten Referate zu den Bereichen regenerative und effiziente Erzeugung von Strom und und bekamen Informationen zur sparsamen Nutzung von Strom sowie Beispiele für die praktische Umsetzung.

Herausgearbeitet wurden insbesondere folgende Punkte:

  • Strom muss und kann in Zukunft wesentlich effizienter produziert werden, da es bei Beibehaltung der derzeitigen Energieverschwendung nicht möglich ist, rechtzeitig genügend Strom aus erneuerbaren Energieträgern bereit zu stellen. (Viele Atom- und Kohlekraftwerke gehen in den nächsten Jahren aus Altersgründen vom Netz). Eine wichtige Abhilfe schafft hier die Dezentralisierung von Kraftwerken (Verringerung der Übertragungsverluste) und der Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom). Durch solche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung können der Verbrauch der eingesetzten Energie und die Höhe der Kohlendioxidemissionen um bis zu 60% gesenkt werden.
     
  • Auf Verbraucherseite wichtig ist das Stromsparen. Dies ist zum Beispiel mit Hilfe von Steckerleisten und Energiesparlampen ohne Komfortverlust möglich. Wären alle Geräte, die stand by laufen, mit Hilfe einer Steckerleiste bei Nichtgebrauch abgeschaltet, könnten wir damit zugleich 2 Atomkraftwerke abschalten. Häufig wissen Nutzer auch nicht, wie viel Strom ihre Geräte verbrauchen und wo zu Hause die "Stromfresser" sitzen. Dies kann Jeder/Jede mit Hilfe eines ausgeliehenen Strommessgerätes selbst abklären oder indem er/sie den Stromzähler genauer beobachtet.
     
  • Zugleich kann jede Verbraucherin und jeder Verbraucher auf den sogenannten „grünen“ Strom umsteigen, der mit Hilfe erneuerbarer Energieträger produziert wird. Nur eine steigende Nachfrage führt zu zusätzlichen Investitionen in diesem Bereich. Wer gleichzeitig auf Stromeffizienz achtet, spart die Mehrkosten für den „grünen“ Strom leicht ein.
     
  • Als weitere praktische Anregung wurde die Montage von Fotovoltaikanlagen auf dem Dach des Eigenheims genannt. Der Arbeitskreis Energie kann bei Bedarf Ratschläge zur Planung geben. · Wer nicht im eigenen Heim wohnt, aber das nötige "Kleingeld" (ab 500.- EURO) besitzt, kann auch in Bürgerbeteiligungsmodelle investieren. Fortgesetzt werden zur Zeit die Projekte Solarstrom Marburg 2003 und Bürgerwindrad Marburg (Informationen beim Arbeitskreis Energie); neu aufgelegt wird die Bürger-Fotovoltaikanlage Langen (siehe dazu Artikel in diesem Heft). Alle drei Betreibergesellschaften verbinden ökologisches Engagement mit attraktiven ökonomischen Vorteilen.
     
  • Natürlich ist es auch möglich, selbst vor Ort ein Projekt und eine Betreibergemeinschaft ins Leben zu rufen. Dabei ist zu bedenken, dass Windräder eine größere Strom“ernte“ ermöglichen, jedoch schwerer zu realisieren sind. Fotovoltaikanlagen sind als Gebäudeelemente wesentlich einfacher und in einer kürzeren Zeitspanne zu verwirklichen.
     
  • Folgende Punkte sind in der Startphase einer Beteiligungsgesellschaft (für Fotovoltaik) zu beachten:
     
    1. Kerngruppe bilden, Verbündete suchen (Verwaltung, Politik, Verbände)
    2. Beratung durch Erfahrene holen
    3. Geeignete Dächer, Fassaden, Wände finden
    4. Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit: Ertrag (Höhe der Strom"ernte"), Fördersituation, Investitionskosten, Betriebskosten, Rückstellungen, Kapitalkosten (Zinsen!)
    5. Rechtsform der Betreibergesellschaft überlegen: an Vorbildern orientieren, Aufwand und Risiko abwägen, Kosten sparen (Vertragstexte übernehmen)
    6. Gesellschaft gründen oder zunächst "Gesellschaft i.G."
      nötig für Anträge, Anfragen, Angebote, Verträge, Konto Klären: Was geht ehrenamtlich oder sonst kostenfrei?
    7. Dachnutzungsverträge abschließen oder vormerken lassen
    8. Komplett-Angebote einholen, Förder- und/oder Kreditanträge stellen, Netzbetreiber kontaktieren
      Angebote: mit Gewährleistungen, Fernüberwachung, Ertragsgarantie, Netzanschluss, evtl. Leuchtziffernanzeige, am besten alles aus einer Hand Netzbetreiber muss gem. EEG Solarstrom abnehmen. Dennoch zu klären: günstiger Anschlusspunkt, Messgebühren, Abrechnungsmodalitäten
    9. Anteilseigner/innen (evtl. Sponsoren) werben
      Mindestbeteiligung ca. 500 EURO, Erstzeichner/innen mit Namensnennung gewinnen, Infoveranstaltungen, Presse einladen, Flugblätter verteilen
    10. Auftrag für Installation der Anlage erteilen und Versicherungen (Haftpflicht, Feuer, Mietsachschäden) abschließen
       
  • Wichtig sind auch die Anstöße, die durch solche Projekte von Aktiven des BUND gegeben werden. Neben dem praktischen Beitrag zur Energiewende regen sie Diskussionen vor Ort an, die oft dazu führen, dass sich kommunale Träger und Privatleute diesem Vorbild anschließen und beispielsweise eine Fotovoltaikanlage auf ihr Dach setzen lassen. In diesem Zusammenhang ist es auch positiv für den BUND nicht als "ewiger Verhinderer" angesehen zu werden, sondern in einer aktiven und gestaltenden Rolle aufzutreten. Um auf praktische Lösungen verweisen zu können, hat der Arbeitskreis Energie eine Liste vorbildlicher Energieprojekte von Kreisen und Kommunen in Hessen erstellt.

Bei der abschließenden allgemeinen Diskussion betonten viele Teilnehmer, dass sie viele neue Anregungen mit nach Hause nehmen. Als besonders wertvoll wurde der Austausch von kleinen und großen praktischen Informationen gesehen, so dass auch in Zukunft die geknüpften Fäden weiter zu einem Netz wachsen werden. Ganz allgemein ist die gute Organisation der Veranstaltung durch den Arbeitskreis Energie sehr zu loben und wir freuen uns, dass die Leiter gerne bereit sind, eine weitere Tagung zu einem Thema aus dem Bereich Energie durchzuführen. Die Daten dazu werden rechtzeitig mitgeteilt.

Ich persönlich als Nicht-Fachfrau möchte betonen, dass die Veranstaltung auch für Laien durchaus verständlich und keineswegs trocken war. Ganz im Gegenteil - die Atmosphäre war sehr angenehm und der eine oder andere lockere Spruch trug zur gelegentlichen Aufheiterung bei.

Wer ein weitergehendes Interesse am Strom-Workshop hat, kann eine ausführliche CD mit allen behandelten Punkten für 5.- EURO inkl. Versand in der Landesgeschäftsstelle anfordern.

Text: Regine Müller

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"Ein Rettungsnetz für die Wildkatze"

Wildkatzen

Noch streicht die Wildkatze durch die hessischen Wälder. Bekannte Verbreitungsgebiete liegen z.B. im Rheingau und rund um den Meißner in Nordhessen. Doch auch diese letzten Bestände sind bedroht. Die größte Gefahr geht heute für die Wildkatze nicht mehr von der Jagd, sondern von den zahllosen Verkehrswegen aus. Sie zerschneiden die noch geeigneten Waldgebiete, so dass die Teilpopulationen dieser heimischen wilden Katze immer kleiner werden.

Das BUND-Projekt "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze" will den Biotopverbund für die Wildkatzen wieder herstellen: Wir wollen so ein "Rettungsnetz für die Wildkatze" knüpfen. Der BUND Hessen wird hierzu ein Konzept vorlegen, dass eine Besiedlung des Nationalparks Kellerwald aus dem hessischen Rothaargebirge ermöglichen soll. Über das mehrjährige Projekt werden wir auf den Hessenseiten und im Mantelteil des BUNDmagazins in den nächsten Jahren regelmäßig berichten.

Das bundesweite Gesamtvolumen dieses modellhaften Naturschutzprojektes beträgt ca. 1 Mio. Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe wird unser Verband in den nächsten Jahren durch Spenden aufbringen müssen.

Thomas Norgall, Naturschutzreferent

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Kein Weiterbau der A 49

Umleitung durch Marburg für die Stadt unerträglich

Schon vor 40 Jahren wurde mit der Planung der A 49 begonnen, die bislang von Kassel über Fritzlar nach Neuental im Schwalm-Eder-Kreis führt, wo sie in eine Kreisstraße mündet. Bis zur angestrebten Vereinigung mit der A 5 bei Gießen fehlen 41 km.

Die bisher geplante Trassenführung über die so genannte Herrenwaldstraße ist in Frage zu stellen, da rund 4000 bedrohte Kamm-Molche auf ihren Wanderungen die Trasse kreuzen würden. Gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinitiativen in den betroffenen Ortschaften favorisiert der BUND statt des Weiterbaus der Autobahn die Herstellung eines qualifizierten Autobahnabschlusses bei Bischhausen und die Anbindung an die B 3. Das erhöhte Verkehrsaufkommen soll im weiteren Verlauf der Bundesstraße durch Ortsumfahrungen und Lärmschutzmaßnahmen erträglich abgewickelt werden.

Die vom Land Hessen erneut angedachte alternative Linienführung über Marburg würde nicht nur eine unzumutbare Belastung der Bürger, sondern auch eine neuerliche Verzögerung des Planungsverfahrens von mehreren Jahren bedeuten, weil sie von der genehmigten Linienbestimmung des Bundesverkehrsministers gravierend abweicht. Diese Verzögerungen würden zumindest deutlich geringer ausfallen, wenn man in der Region zu einer Diskussion auf der Grundlage des BUND- Vorschlags bereit wäre.

Weitere Informationen:

Themenseiten zur A49

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Arbeitskreis "Hessenluchs" gegründet

Pinselohr - Luchs; Foto: Andreas Sommer
Luchs; Foto: Andreas Sommer

Zusammen mit dem Ökologischen Jagdverband Hessen haben wir im Mai des Jahres den Arbeitskreis "Hessenluchs" gegründet. Ausgangspunkt sind die Beobachtungen des "Pinselohrs" im Spessart und im Werra-Meißner-Kreis, die von verschiedenen Personen nun bereits seit 1999 vorliegen. Der Arbeitskreis will die Öffentlichkeit über die in früheren Jahrhunderten ausgerottete Katze informieren. Fachleute halten eine Wiederbesiedlung unseres Bundeslandes für denkbar.

Der Arbeitskreis "Hessenluchs" arbeitet verbandsübergreifend. Besonders erfreut sind wir über die ersten positiven Reaktionen des hessischen Umweltministeriums und des Eigenbetriebes "Hessen-Forst". Auch mit dem Landesjagdverband hat ein konstruktiver Gedankenaustausch begonnen. Nachdem die Gründung des Arbeitskreises in der Presse eine erstaunlich positive Resonanz hervorgerufen hat, haben alle Beteiligten große Hoffnung in eine erfolgreiche Arbeit.

Thomas Norgall, Naturschutzreferent

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.luchs-in-hessen.de

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Umfrage des BUND AK Verkehr zur Bahn

Der Arbeitskreis Verkehr hat von Mitte Juli bis Mitte August auf der BUND Hessen-Internetseite eine Auswahl von Forderungen an die Bahn vorgestellt und um die Meinung der Leser gebeten. Das Ergebnis . zu dem in erster Linie BUND-Mitglieder aus Hessen beigetragen haben - bestätigt die Einschätzung, dass sich die Kundenwünsche in den Änderungen des Bahnsystems nicht ausreichend wiederspiegeln. Die Nutzer der Bahn, die zum größten Teil auf Strecken unter 300 km unterwegs sind - also keine potenziellen ICE-Kunden sind - konnten unter zehn Forderungen ihre Auswahl treffen.

Der mit Abstand am häufigsten genannte Aspekt ist die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Zugverbindungen. Etwa neun von zehn Bahnkunden wünschen sich, dass die Anschlüsse im Bahnverkehr sicherer werden und entsprechend dem Fahrplan funktionieren. Die Anstrengungen der Bahn zur Pünktlichkeit haben demnach noch nicht die Intensität erreicht, dass sie von den Kunden auch als spürbare Verbesserungen wahrgenommen werden. Noch immer gehören Verspätungen und verpasste Anschlüsse zum alltäglichen Erfahrungsschatz und bieten Anlass zu Ärger bei den Bahnnutzern.

Fast ebenso häufig wird der Rückzug der Bahn aus der Fläche als einer der großen Fehler der Bahnreform bemängelt. Der Wandel in der Geschäftspolitik des Verkehrsunternehmens von einem Dienstleister für ein grundlegendes gesellschaftliches Aufgabenfeld hin zu einem gewinnorientierten Spezialbetrieb wird von der Mehrheit der Kunden nicht mitgetragen. Sie wünschen sich statt eines weiteren Abbaus von Strecken und Bahnhöfen eine Umkehr dieser Entwicklung. Deutlich wird diese Absage an das derzeitige Bahnmanagement durch die Forderung nach Wiedereinführung der Inter-Regio-Züge. Sieben von zehn Bahnkunden wünschen sich eine Renaissance dieses erfolgreichen Transportmittels, das dem unnötigen Hickhack zwischen Politik und Bahnmanagement zum Opfer gefallen ist. Der Unmut der Bahnkunden über die seit Dezember 2003 plötzlich teurer gewordenen Inter-Regios, die von der Bahn einfach in Inter-City-Züge umbenannt wurden, spiegelt sich in dem Votum wieder.

Die Deutsche Bahn-AG sollte sich ihrer Verantwortung für die Daseinsvorsorge in der Fläche wieder bewusst werden und ihre Strategien in diese Richtung orientieren. Gleichzeitig ist es Aufgabe der Politik, die Bahn als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel durch entsprechende Rahmensetzungen zu stärken.

Die Hitliste der Forderungen an die Bahn im Detail

Forderung

Nennung

Anschlusssicherung

87%

Flächenbahn statt Stilllegungsbahn

83%

Interregio wieder einführen

70%

Günstiger Tarif mit Anschlussnutzung des Nahverkehrs

70%

Aktuelle, umfassende Information über Betriebsstörungen

70%

Einfaches, übersichtliches Preissystem

65%

Übertragbare Bahncard mit Geltung im Nahverkehr

61%

Gute Ausstattung mit Sitzplatz und Kofferablage für jeden

52%

Fahrradmitnahme

52%

Persönlicher Service

43%

Harald Hoppe, Sprecher AK Verkehr im BUND Hessen e.V.

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Floßdiplom bestanden – BUNDjugend war in Schweden auf Wasser und zu Lande unterwegs

Wer möchte nicht einmal ein Floß bauen und einfach los fahren?

Elf Teilnehmer einer Freizeit der BUNDjugend Hessen und der BUND-Hochschulgruppe Witzenhausen haben genau das getan- während ihrer Reise nach Süd- und Mittelschweden. Diese Floßfahrt mit den zusammengebauten zwei Baumstammflößen war sicher das Highlight der Tour. Es ging auf dem Fluss Klarälven stromabwärts. In 6 Tagen legten die Flößer so fast 90 Kilometer zurück. Die Baumstämme wurden nur mit Seilen zusammengehalten und konnte sich hier und da auch mal wieder lösen, wie es eines Abends, als man noch auf dem Wasser in der Dämmerung herumtrieb, passierte. "Wir saßen auf einer Sandbank fest, und als wir das Floss wieder frei schoben, teilte sich plötzlich unser Floss" schilderte Benjamin Siefer, einer der Teilnehmer. Hauptbetreuer Christian Starkloff blieb ruhig und reparierte das Floß notdürftig mit ein paar Knoten in der Dunkelheit, so das es noch bis zu einem Nachtplatz schwimmen konnte. Am nächsten Tag wurde dann der Schaden behoben und die restlichen 2 ½ Tagestouren gemeistert. Somit haben die 11 Flößer ihr Floßdiplom bestanden. "Die Tour war ein super Abenteuer und man konnte sich wirklich wie Tom Sawyer oder Flusspiraten fühlen" so Timo Botz, ebenfalls Teilnehmer dieser außergewöhnlichen Tour.

Neben dem Floßabenteuer wurden noch zwei schwedische Nationalparks besucht, in denen die Teilnehmer unberührte Natur genießen konnten. Diese Parks wurden zu Fuß erkundet. Auch hier gab es ein Highlight: "Wir haben in beiden Parks in alten urgemütlichen Bauernhäusern oder Wanderhütten übernachtet, wo es kein elektrisches Licht, kein fließendes Wasser und nur ein Plumsklo gab" so Christian Burkhardt der jüngste Teilnehmer der Reise.

Tolle Landschaft und urige Moore wurden durchwandert. Leider konnten in den zwei Wochen kein Elche gesichtet werden - worauf alle so gehofft hatten - aber man sah so viele andere Tier- und Pflanzenarten und die Tour war so spitze, das die Elchlosigkeit keine allzu große Enttäuschung war. Zum Trost durfte jeder am Ende einmal von einer Elchsalami naschen.

Und nach dem bestandenen Abenteuer warten alle Teilnehmer noch auf die Aushändigung ihres Floßdiploms sowie natürlich mit Spannung auf das Jahresprogramm 2005 der BUNDjugend Hessen. Dies wird im Dezember erscheinen und bestimmt wieder mit tollen Touren aufwarten.

Naturtagebuch - noch nicht abgeschickt?

Der diesjährige Wettbewerb ist zuende gegangen, bis zum 31.Oktober konnten die Naturtagebücher an die BUNDjugend Hessen eingesandt werden. Oder schlummert da noch eines in einer Zimerecke oder auf dem Schreibtisch? Dann aber schnell ab die Post, Manfred Mistkäfer wird sicher ein Auge zudrücken!

Naturtagebuch-Jury gesucht

Für die Bewertung der Tagebücher suchen wir noch Leute, die Lust haben, bei der Jury mitzuwirken. Wer kann mitmachen? Alle BUND-Mitglieder, die nicht am Wettbewerb teilgenommen haben.
Was müßt Ihr tun?
Einen Samstag im Dezember werden wir in Frankfurt in derGeschäftsstelle die Naturtagebücher in Augenschein nehmen. Da gibt es wunderschöne Einfälle zu bestaunen und meist einiges zu Schmunzeln über die Geschichten und Bilder, mit denen die Kinder über ihre Erlebnisse berichten. Schwierig wird es dann, die preiswürdigen Naturtagebücher zu bestimmen, denn eigentlich sind alle schön....
Die Preisverleihung wird wieder Anfang Februar stattfinden, alle Preisträger/innen werden rechtzeitig dazu eingeladen.

Seminare und Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr haben wir wieder tolle Seminare und Veranstaltungen auf dem Programm, wie z.b. das Rüstzeugseminar vom 12 bis zum 14 November, dort werden wesentliche Punkte vermittelt die man braucht um erfolgreich z.b. eine Kindergruppe zu leiten. Auf dem Programm stehen Kommunikation, Effektives Zusammenarbeiten und Zeitmanagement. Erfahrene Referenten werden das Seminar leiten.
Vom 10 bis zum 12 Dezember steht dann das Koch und Back Seminar an "Kürbispuffer & Schokozauber". Dort wird Lecker vegetarisch und erdkugelfreundlich gekocht und gebacken, wie etwa Weihnachtsplätzchen. Zum selben Termin findet die Jugendleiter - Card statt. Wenn alle Seminare (etwa 40 Zeitstunden) vollendet sind, wird einem ein Qualifizierter Jugendleiter bescheinigt.
Und im Dezember steht natürlich auch wieder eine Weihnachtsfeier auf dem Programm dieses Jahr am 18. Wir werden dort gemütlich Kekse essen, Weihnachtsmusik hören und uns auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Neue FÖJlerin

Hallo, ich heiße Bettina und bin die Nachfolgerin von Alicia und arbeite seit dem 1. September für die Bundjugend Hessen.
Ich habe mich für ein FÖJ entschieden da ich mal raus aus der Schule wollte um etwas praktisches zu machen und mich gleichzeitig für den Umweltschutz einzusetzen.
Was trifft sich da besser als ein FÖJ zu machen?!
Ich möchte mich vor allem um die weitere Gestaltung der Homepage kümmern, da ich in der Schule schon viele Informatik Kurse und ein Praktikum in einer Internet Firma gemacht habe. In meiner Freizeit betreue ich ein Jugendforum, dort Organisieren wir in regelmäßigen abständen Forumstreffen um uns auch außerhalb des PCs kennen zu lernen.
Was mir an der Arbeit beim BUNDjugend Hessen außerdem gefällt ist das ich hier mit vielen Jugendlichen und Kindern zu tun haben werde, da mir der Umgang mit Menschen sehr wichtig ist. Nach meinem FÖJ möchte ich eine Ausbildung im Handwerklichen Bereich beginnen, vielleicht als Betriebselektronikerin.
So das war's dann erst einmal von mir.
Bis dann Bettina