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Editorial / Die Wasserrahmenrichtlinie – Nutzen wir miteinander die Chance, Hessens Wasserpolitik positiv zu beeinflussen

Seit Ende 2000 gilt die "Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) des Europäischen Parlaments und des Rates" für alle Mitgliedsstaaten. Mit der WRRL wird Oberflächen- und Grundwasser sowie die an Wasser gebundenen Lebensgemeinschaften erstmals ganzheitlich im Zusammenhang betrachtet. Die Öffentlichkeit soll von Beginn an mit einbezogen werden. Uns Natur-, Umwelt- und Wasserschützern wird die Möglichkeit gegeben, unsere Belange von Anfang an offensiv zu vertreten. Die WRRL ist von ihrer Wirkung her mit der Flora-Fauna-Habitat- und der Vogelschutz-Richtlinie zu vergleichen.

Ziel der WRRL ist es, einen guten ökologischen und chemischen und für das Grundwasser auch mengenmäßigen Zustand der Gewässer bis zum Jahr 2015 zu erhalten bzw. herzustellen. Um diesen Zustand zu erreichen, erfolgt eine Betrachtung unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Nur dort, wo ein Gewässer künstlich geschaffen wurde oder eine Wiederherstellung eines natürlichen Bach- oder Flussverlaufs bedingt durch Siedlungen oder unaufbringbare Kosten nicht möglich erscheint, darf ein Gewässer als "erheblich künstlich verändertes Gewässer" (heavily modified water body, kurz HMWB) ausgewiesen werden. Dort gilt das schwächere Ziel des guten ökologischen Potenzials.

Bis Ende 2004 muss die Bestandsaufnahme und die erste Bewertung des Gewässerzustandes nach ökologischen, physikalischen und chemischen Kriterien abgeschlossen sein. Europaweit wurden zum Vergleich der Bewertung Referenzgewässer der einzelnen Typen ausgewiesen, da sich beispielsweise Lebensgemeinschaften und Fließgeschwindigkeit im Oberlauf eines Gebirgsbaches erheblich von denen eines großen Stromes im Unterlauf unterscheiden. Das bildet die Grundlage dafür, welche Kriterien aufgestellt (bis 2005) und Maßnahmen an den einzelnen Gewässern zur Zielerreichung 2015 geplant und in Bewirtschaftungsplänen umgesetzt werden. Ab 2009 müssen Maßnahmen durchgeführt werden.

Einzugsgebiete von ins Meer mündenden Flüssen, deren Zuläufe und die Grundwasserkörper halten sich weder an Staats- noch an Bundesländergrenzen. So sind in Deutschland Anteile von zehn europäischen Flussgebietseinheiten zu bearbeiten, Hessen hat Anteil an zweien davon (Rhein, Weser). Unter der Gesamtkoordination des Umweltministeriums werden von den Staatlichen Umweltämtern acht Teilbearbeitungsgebiete der beiden Flussgebietseinheiten unterschieden. Maßgebend für die Zuordnung ist, in welchen Fluss(-abschnitt) das Gewässer vor Ort letztendlich mündet. Zur Weser gehören die Bearbeitungsgebiete Weser/Aller, Fulda/Diemel und Werra, zum Rhein die Bearbeitungsgebiete Niederrhein mit Sieg und Ruhr, Oberrhein bis zur Nahemündung, Neckar, Main sowie das Bearbeitungsgebiet Mittelrhein ab Nahemündung einschließlich der Lahn aber ohne die Mosel.

Fünf gut besuchte Regionalkonferenzen in Hessen stellten nicht zuletzt auf Vorschlag des BUND im Juli 2004 die vorläufigen Ergebnisse der Bestandsaufnahme und Bewertung, ob die Zielerreichung wahrscheinlich, noch unklar oder unwahrscheinlich ist, der Öffentlichkeit vor. Der Arbeitskreis Wasser des BUND koordiniert zusammen mit dem Landesvorstand eine Stellungnahme zur Bestandsaufnahme der hessischen Verwaltung. Gefragt ist hierfür Ihre Kenntnis des Gewässers vor Ort und Ihre Einschätzung, ob die vorläufige Bewertung zutrifft und das Gewässer wirklich die Einstufung HMWB verdient, nur weil es vielleicht als "Bundeswasserstrasse" ausgewiesen ist oder ein Querbauwerk die Wanderung von Bachlebewesen verhindert. Gefragt sind auch Ihre (vorhandenen) Renaturierungsvorschläge, damit sie in die folgenden Maßnahmenprogramme aufgenommen werden können. Denn wie heißt der erste Erwägungsgrundsatz der WRLL: "Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss."

Der BUND Hessen wünscht sich, dass nicht nur auf Landesebene sondern auch in den Regionen vor Ort - zumindest in den acht Teilbearbeitungsgebieten - Beiräte zur WRRL gebildet werden, in denen sich Vertreter von Naturschützern, Wasserversorgern, Landwirten, Wasserkraftwerksbetreiber und anderen Fachverbänden zusammenfinden. Sie erörtern mit der Verwaltung Maßnahmen und begleiten deren Umsetzung, damit Bäche wieder naturnaher fließen und die Qualität des Grundwassers auch für künftige Generationen erhalten und wo nötig wieder hergestellt wird.

Über Ihre Mithilfe freuen wir uns, Brigitte Martin, Vorstandssprecherin

Ansprechpartner für die WRRL im Landesvorstand ist Brigitte Martin

Interessierte Mitglieder melden sich bitte in der Landesgeschäftsstelle bei Michael Rothkegel

Nähere Informationen zur WRRL vom Arbeitkreis Wasser des BUND Hessen

Bestandsaufnahme unter www.flussgebiete.hessen.de > Stadt Land Fluss

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Einladung des BUND Gelnhausen zur Umweltmesse ÖKO-TRENDS 2004

  • Messe Oeko-Trends
  • Umweltmesse Oeko-Trends
  • Umweltmesse Oeko-Trends

Zum 5. Mal in Folge findet auch in diesem Jahr die Umweltmesse ÖKO-TRENDS in Gelnhausen statt. Der Erfolg der letzten Jahre, die positive Berichterstattung in den Medien und die Zufriedenheit der Aussteller und Besucher haben die Stadt Gelnhausen und den BUND wieder ermutigt, diese wohl einzige Fachmesse dieser Art in Hessen, auch in diesem Jahr wieder zu veranstalten.

5000 Besucher kamen im letzten Jahr, zum Teil auch aus dem weiteren Umfeld und lobten die besondere Atmosphäre dieser Messe, viele Vertragsabschlüsse wurden geplant oder bereits getätigt, die Gelegenheit zur intensiven und fachkundigen Beratung genutzt.

Vom 3. bis zum 5. September findet die ÖKO-TRENDS auch in diesem Jahr wieder auf dem Messegelände statt. Die nach ökologischen Gesichtspunkten ausgesuchten Produkte und Dienstleistungen werden von Herstellern, Fachbetrieben, Händlern, Verbänden oder Initiativen vorgestellt und sachkundig erläutet. Ergänzt werden diese Informationen noch durch die Fachvorträge, die während der Messetage im Forum angeboten werden.
Das Spektrum der Angebote reicht von den verschiedenen Möglichkeiten der Sonnenenergienutzung, Energiesparmöglichkeiten, Wärmedämmung, Regenwassernutzung, des Grauwasserrecycling, der Anwendung von Naturbaustoffen bis zur Auswahl der richtigen Möbel, Textilien und Pflanzen für den Naturgarten. Auch für den Stromwechsel bietet die Präsenz von der Naturstrom AG wieder eine Gelegenheit.
Eine besondere Möglichkeit bietet die Messe Pflanzen- und Gartenliebhabern, die Bioland Versandgärtnerei Strickler aus Alzey wird mit einem Stand vertreten sein, wie im letzten Jahr auch ein Gartengestalter für Naturgärten und Anbieter von Literatur zu diesem Thema.

Nicht alles kann hier aufgezählt werden, die Lebensmittel stammen selbstverständlich alle aus kontrolliert ökologischem Anbau, den Kindern wird wieder die Möglichkeit der Beschäftigung mit natürlichen Materialien geboten und der Kontakt mit Tieren, die von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen vorgestellt werden.

Der im vergangenen Jahr erstmals eingeführte Messeabend am Freitag mit Life-Musik und Öffnung der Ausstellung bis 22 Uhr war so begeistert aufgenommen worden, dass er auch in diesem Jahr wieder eingeplant ist.
Die Messe ist am Freitag, dem 3.9. von 12 - 22 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 - 19 Uhr (Einlass bis 18 Uhr) geöffnet.
Der Eintritt kostet 3 EURO, für Kinder bis zu 14 Jahren ist er frei.
Gelnhausen ist bequem mit der Bahn zu erreichen, ca 15 Minuten benötigt man vom Bahnhof zu Fuß bis zur Ausstellung.
Alle weiteren Infos - auch zu dem Vortragsprogramm sind unter www.oeko-trends.de zu finden.

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BUND - Vogelsbergkreis kooperiert mit "Lebendiger Fulda"

Schloss Eisenbach
Schloss Eisenbach

In Sachen Wasserrahmenrichtlinie wird es jetzt ernst. In diesem Sommer werden von den Staatlichen Umweltämtern die Ergebnisse der Gewässerklassifizierung dargestellt und daraus der Handlungsbedarf abgeleitet. Die Einschätzung der Gewässerfachleute erfolgt, gemäß der Vorgaben der EU, erstmals grenzüberschreitend. Dies ist aus ökologischer Sicht auch dringend notwendig , denn wenn im nördlichen Vogelsberg (Regierungspräsidium Gießen) Gülle in die Lauter gelangt, dann fließt diese Nährstofffracht über die Fulda bis nach Rotenburg und Melsungen (Regierungspräsidium Kassel).

Schloss EisenbachEs ist daher wichtig, dass wir uns auch bei den Umweltverbänden kreisübergreifend austauschen. Der BUND Kreisverband Vogelsbergkreis hat einen Schritt in diese Richtung getan. Günter Betz und Rainer Georg vom BUND- Kreisvorstand haben sich im Kreis Hersfeld Rotenburg über das Aktionsbündnis "Lebendigen Fulda" informiert. Im Gegenzug radelte Reiner Cornelius, Fuldaaktivist aus Bad Hersfeld, mit den Vogelsbergern auf dem Vulkanradweg die Lauter und den Eisenbach entlang. Die drei waren sich einig: Wir sollten im BUND, wo immer möglich, Flussgebiets bezogene Netzwerke aufbauen.
Als erster Schritt in diese Richtung wurde ein regelmäßiger Austausch über E-Mail zu dringenden Problemen (Hochwasser- und Artenschutz, Nähr- und Schadstoffbelastung) verabredet.
Die Kontakte zu den BUND-Gruppen im Schwalm-Ederkreis sollen ausgebaut werden.
Die "Wasserpost", die unter der Adresse www.bund-osthessen.de erscheint, wird das Thema ebenfalls aufgreifen.

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Von Rhönschafen und "Auerochsen"

Ökobier, Steaks vom BUND-Rhönschaf und eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, all dies konnten die Teilnehmer der BUND-Erlebniswanderung Ende Juni in der hohen Rhön genießen. Anlass und Ausgangspunkt der Exkursion war ein Schaffest auf dem Hof von Schäfer Weckbach. Die gut besuchte Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass das Geld, das der BUND-Hessen in die Rhönschafe gesteckt hat gut investiert ist.

Foto1: Rhönschafe bei Wüstensachsen, Foto: Reiner Cornelius

Zur Erinnerung: In den achtziger Jahren schien das Rhönschafe für immer aus Hessen verschwunden zu sein. Doch dann entdeckte man bei Fritzlar, weit ab von der Rhön, eine kleine Herde. Der BUND zögerte nicht lange. Er kaufte die Schafe und brachte sie zurück in die Rhön, wo sich Schäfer Weckbach um sie kümmert. Die BUND-Rhönschafe leisten seitdem einen Beitrag zur Erhaltung des parkartigen Charakters der Hochrhön - mehr noch, es wird auf ökologische Weise Fleisch produziert und regional vermarktet.

  • Foto2: Weckbach bei der Demonstration des Schäferhandwerks, Foto: Reiner Cornelius
  • Foto 3: Der hessische Rundfunk interviewt die BUND-Rhönschafe, Foto: Reiner Cornelius
  • Foto 4: Traditionelle Weidelandschaft auf dem Weg zum Dreiländereck, Foto: Reiner Cornelius

Solche Landnutzungsprojekte sind an sich schon lohnend. Doch Schäfer Weckbach "setzt noch einen drauf": In zahlreichen Führungen verbreitet er die Kunde vom Schäferhandwerk und vom Wert des genügsamen Rhönschafs. Diese Wertschätzung ist bis zum Hessenfernsehen vorgedrungen, das den Schäfer und die Schafe interviewt hat.

Neben den Schafen helfen Rinder "das Land der offen Fernen" - wie die Rhön genannt wird- zu erhalten. Auf dem Weg vom Weckbachschen Schafstall zum drei km entfernten Dreiländereck (Hessen, Thüringen, Bayern) bekamen die Teilnehmer der BUND-Exkursion eine Ahnung davon, welche Vielfalt die traditionelle Weidenutzung schafft. Ein markierter Pfad führt mitten durch die Rinderhutungen der Ortschaft Seiferts, die mit Feldgehölzen, malerischen Hutebuchen und Basaltblöcken durchsetzt sind. Andernorts hat man die Gehölze gerodet, die Blöcke gesprengt, das Gelände planiert und neu eingesät. Unzählige Tier- und Pflanzenarten haben dadurch ihren Lebensraum verloren. Doch hier, nur wenige hundert Meter vom Grünen Band entfernt, brütet noch der Neuntöter, kommen Silberdistel, Katzenpfötchen und seltene Orchideen vor, gaukeln noch Bläulinge von Blüte zu Blüte.

Foto 5: "Auerochsen" am Grünen Band, Foto: Reiner Cornelius

Am Dreiländereck konnten die Exkursionsteilnehmer zwei recht unterschiedliche Arten der Weidenutzung in Augenschein nehmen. Auf der bayrischen Seite grasen auf einer 50 ha großen Weide sieben "Auerochsen" -eine Rückzüchtung aus alten, robusten Haustierassen, die dem Bild des legendären Urs sehr nahe kommt. Die kleine Herde schafft es nicht, die Weide komplett abzugrasen. Ahorn, Schneeball und Johanniskraut breiten sich aus. Das Gelände strukturiert sich von selbst.

Auf der gegenüber liegenden Seite, beim thüringischen Dorf Birx, war eine große Herde der Agrar GmbH Kaltensundheim (Marke Rhöngold) zu sehen. Trotz der hohen Stückzahlen - die ehemalige LPG hält circa 2000 Rinder- wirtschaftet der Betrieb nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus. Der BUND Hessen hat symbolisch in diesen Betrieb investiert und eine Herde von 60 Ochsen gekauft.

Die Weiden am Dreiländereck sind in ein Netz von Flächen eingebettet, in dem sich die Natur ohne die lenkende Hand des Menschen entwickelt. Brachflächen des ehemaligen Grenzstreifens, aufgelassene Weiden und sich selbst überlassener Wald sorgen dafür, dass störungsempfindliche Arten wie der Schwarzstorch in der Rhön einen Lebensraum haben. Das Grüne Band als eine Vielzahl unterschiedlicher und untereinander verknüpfter Biotope, diesen Eindruck haben die Teilnehmer der BUND-Exkursion mit nach Hause genommen.

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Hohes Gesundheitsgefährdungpotential durch Müllverbrennung im Gelstertal

BUND Kreisverband Werra-Meißner lehnt geplantes SCA-Müllheizkraftwerk ab.

Vor dem Hintergrund der bundesweiten Neuorganisation der Müllverwertung, die zur Schließung der Mülldeponie Weidenhausen führen wird, hat die Firma Herhof ein neues Verfahren zur Müllentsorgung entwickelt, das sogenannte Trockenstabilat. Es besteht aus grob vorgereinigtem, getrockneten und gepressten Kunststoffmüll, der aber noch hochgiftige Stoffe enthält, wie z.B. Schwermetalle, PVC u.ä. Dieser energiereiche, Müll soll, neben Klärschlamm und Papierresten, im neuen Heizkraftwerk der SCA verbrannt werden.

Als Standort für diese Anlage wurde ein Talraum mit einer schon vorhandenen Papierfabrik ausgesucht. Schon vor 10 Jahren hatten sich dort die Bewohner gegen die hohen Luftschadstoffkonzentrationen gewehrt. Untersuchungen zu den Atemwegserkrankungen von Kleinkindern durch die Universität Kassel bestätigten einen signifikanten Zusammenhang zwischen Luftbelastung und Erkrankungshäufigkeiten.

Aus Sicht des BUND ist diese Anlage aus 3 Gründen so nicht genehmigungsfähig: Im verkehrlich bereits hochbelasteten und durch geplante Großprojekte (Magnapark, A44, A38, EU-Osterweiterung und Transitverkehr) zukünftig noch wesentlich stärker belasteten Werra-Meißner-Kreis ist es unzumutbar, die vorhandene Schienenanbindung nicht zu nutzen. Der für An- und Ablieferung notwendige LKW-Verkehr trägt in hohem Maße zur Luftverschmutzung bei, vor allem im stark vorbelasteten und engen Gelstertal. Die Filter der beantragten Anlage entsprechen nicht der besten auf dem Markt befindlichen Technologie. Der "Cocktail" der zur Verbrennung vorgesehenen Stoffe lässt befürchten, dass ein erheblicher Teil hochgiftiger und krebserregender Stoffe (Dioxine, Schwermetalle) nicht herausgefiltert wird. Insbesondere ist jetzt schon klar, dass die vorgesehenen Gewebefilter ca. 80% der Feinstäube nicht herausfiltern können.

Mit fachkundiger Unterstützung durch Sach- und Rechtsbeistände der Bürgerinitiative "Gesundes Gelstertal e.V." konnte im Rahmen des Erörterungstermins aufgedeckt werden, dass die öffentlich ausgelegten Unterlagen unvollständig waren und wichtige Informationen wie maximale Schadstoffgehalte und Brennwerte der zu verbrennenden Stoffe nicht berücksichtigt wurden. In einer engen Zusammenarbeit der Bürgerinitiative mit dem BUND wird das Verfahren weiter begleitet. Grundsätzlich festzuhalten bleibt, dass die Anlage ein so hohes Gefahrenpotential für die Gesundheit darstellt, dass sie kaum genehmigungsfähig sein dürfte.

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Klimastaffel 2004: "Solar-Tour" durch Mörfelden-Walldorf nach Frankfurt.

In den letzten verbleibenden Tagen als Zivildienstleistender beim BUND Ortsverband Mörfelden-Walldorf habe ich an der Klimastaffel 2004 teilgenommen.

Die Klima Staffel 2004 ist eine Aktion des Klima-Bündnis.
Das Klima-Bündnis ist eine Partnerschaft von europäischen Städten und Gemeinden und den Organisationen der Indianervölker Amazoniens. Das gemeinsame Ziel der Klima-Bündnis-Partner ist der Erhalt des globalen Klimas.
Reiter, Skater, Läufer, Radfahrer- sie alle begleiteten die Klimastaffel durch alle 16 Bundesländer, um ein eindrucksvolles Zeichen zu setzen, nämlich dass der Schutz des Weltklimas uns alle angeht.

Die Staffel startete am 10. Mai 2004 in Kiel und endete am 1. Juni in Bonn.
Die Stadt Mörfelden-Walldorf ist seit 1992 Mitglied im Klima-Bündnis!

Die Tour startete für mich und 7 Mitglieder des BUND OV M-W. am 27. 05. 2004 am Bürgerhaus in Mörfelden. Insgesamt fuhren etwa 25 Radfahrer und 3 Elektroautos unter dem Geleit zweier Polizeiwagen den Weg durch Mörfelden nach Walldorf .
In beiden Stadtteilen wurden einige Solaranlagen von BUND-Mitgliedern und auf öffentlichen Gebäuden besichtigt, wodurch mir sofort verständlich wurde, wieso man Mörfelden-Walldorf als Solarstadt bezeichnen kann.
Am Rathaus in Walldorf endete der erste Teil der Tour.

Am nächsten Tag ging es um 9.30 Uhr weiter. Den Startschuss begleiteten die Kindergartenkinder der "Sonnen-Kita" in Walldorf mit der Luftballonaktion "Solar-Lokal".
Die Anzahl der radfahrenden Unterstützer war auf nunmehr knapp 20 gesunken, allerdings nahmen immer noch die 7 Vertreter des BUND OV M-W. teil.

Um 12 Uhr kamen wir dann wie geplant in Offenbach an . Dort schlossen sich der Klimastaffel mehrere Schulklassen an, so dass die Teilnehmerzahl nahezu 80 betrug. In Offenbach machte die Staffel u.a. an einer Kita halt, die mit einer Erdwärmepumpe beheizt wird.

Weiter ging es Richtung Frankfurt. Auf halbem Wege stießen Läufer zu uns, die uns ein Stück begleiteten und so jedem bewusst machten, dass erst durch das Miteinander vieler Akteure ein Bündnis wie die Klimastaffel erfolgreich sein kann. Auch die Ruderer des "Frankfurter Rudervereins von 1865 e.V." unterstützen die Aktion, indem sie die Staffelteilnehmer mit einem Ruderboot über den Main von Offenbach nach Frankfurt brachten.

In Frankfurt auf der Hauptwache endete die Klimastaffel 2004 für mich; es gab einen riesigen Empfang, unter anderem sprach die Umweltdezernentin Jutta Ebeling (Bündnis 90 / Die Grünen). Einige der 7 Mitglieder des BUND OV Mörfelden-Walldorf begleiteten die Staffel noch ein wenig weiter auf ihrem Weg nach Flörsheim und repräsentierten den BUND weiterhin als Teilnehmer der Klimastaffel 2004.

Maximilian Geiß

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BUND Bergstraße auf dem Hessentag in Heppenheim

Mit Bio gewinnt jeder - ein erfolgreicher Versuch der Kreisarbeit

Mit gutem Erfolg präsentierte sich der BUND Kreisverband Bergstraße auf dem diesjährigen Hessentag vom 18.-27.6. in Heppenheim. Während der 10 Tage besuchten rund 20.000 Besucher den BUND-Stand, an dem die Kreis-Aktiven unter dem Motto "Mit Bio gewinnt jeder" für die Agrarwende warben.

Mit der Teilnahme am Hessentag betrat der Kreisverband Bergstraße in vieler Hinsicht Neuland:

  • Eigenständige Projekte gab es bislang nur auf Orts-, nicht auf Kreisebene.
  • Die Größenordnung der Veranstaltung überstieg alle Erfahrungen.
  • Das Thema Agrarwende barg ein gewisses Konfliktpotential mit dem Land Hessen, sollte der Stand doch ein Teil der Landesausstellung "Der Natur auf der Spur" werden.

Das Ergebnis der mehrmonatigen Vorbereitung konnte sich sehen lassen. Am Hessentags-Stand war das Glücksrad der BUNDjugend die große Attraktion, denn jeder Besucher konnte eine von insgesamt 7.500 Produktproben aus ökologischem Anbau gewinnen: Brotaufstrich, Müsliriegel, Trockenobst, Tee, Kekse und vieles mehr lockte die Menschen an. Dadurch konnten über 12.000 Info-Broschüren und Werbeartikel zu Agrarwende, Eier-Kennzeichnung und Biosiegel verteilt werden. Guten Anklang fanden auch die Einkaufslisten mit Bio-Läden, Bio-Höfen und Bauernmärkten aus verschiedenen Regionen.

Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten. "Was, so einfach macht man Müsli?", staunten sie an der Flockenquetsche. Viele Kinder erarbeiteten sich eigenhändig eine ganze Tüte voller Getreideflocken und nahmen sie gleich mit nach Hause. Andere fütterten lieber die frei laufenden Hühner und den stolzen Hahn aus Bio-Haltung, die der BUND standesgemäß in einem großzügigen Freigehege unterbrachte. Erfreulicherweise fand auch das selbst gebaute Hühnerhaus einen Abnehmer - sehr kostengünstig zum Selbstkostenpreis.

Trotz anfangs trübem Wetter war die Stimmung der Standteilnehmer gut bis zum letzten Tag. Es wurde viel gelacht. Damit bewiesen sich die Kreis-Aktiven auch gegenseitig, dass sie auch ein kreisweites Projekt stemmen können. Das Motto "Mit Bio gewinnt jeder" traf auch in dieser Hinsicht zu.

Fazit: Der BUND ist jetzt bei vielen Menschen in guter Erinnerung, eine ganze Reihe wurden sogar BUND-Mitglied. Die bezahlten Helfer waren nicht nur notwendig für die Großveranstaltung, sie brachten auch frischen Wind in den Verein. Spaß hat es außerdem gemacht.

Und damit die gute Gemeinschaft der Kreis-Aktiven in Schwung bleibt, gibt es in Kürze ein Helferfest. Denn wir können nicht nur schaffen, wir feiern auch gern.

Guido Carl

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Landkarte Grünes Band

Exkursionen zum Grünen Band Hessen-Thüringen

Uhus und Schwarzstörche, Auenwald, Magerrasen, Orchideen - am Grünen Band, der ehemaligen innerdeutschen Grenze, hat sich die Natur nahezu ungestört entwickelt. Auf drei Exkursionen zeigte der BUND Hessen in diesem Jahr, wie struktur- und artenreich sich die ehemalige Grenze zwischen Hessen und Thüringen zeigt. Zur letzten Exkursion am Grünen Band in 2004 lädt der BUND am 5. September in die Hessische Schweiz ein.

Das Grüne Band Hessen-Thüringen erstreckt sich auf einer Länge von 270 Kilometern von der Rhön bis ins Werrabergland bei Witzenhausen. Anfang Mai ging es zu Fuß durch die Kuppenrhön. Pfingsten wurde das Grüne Band zwischen Geisa und Pferdsdorf (Vorderrhön) mit dem Fahrrad erkundet. Ende Juni schließlich organisierte der BUND eine Rundwanderung durch die Hochrhön - Anlass dazu war ein Fest "zu Ehren" der BUND-Rhönschafe in Wüstensachsen.

Die Teilnehmer der drei Exkursionen lernten den ehemaligen Grenzstreifen in unterschiedlichen Formen kennen: als gebüschreiche Brachfläche, die die ausgeräumte und tot gespritzte Agrarlandschaft durchzieht, als von Schafen beweideter blumenreicher Magerrasen, als naturnahes Flussufer und als Lichtung in Wäldern und Forsten. Die Wunden, die die Grenze in die Wälder geschlagen hat, sind inzwischen verheilt. Auf den Schneisen entwickeln sich Stauden, Brombeerhecken und Gebüsche, die lichtliebende Schmetterlingen, unzählige Käfer und zahlreichen Vögel anziehen.

  • Naturkunde an der Ulster
  • Felsklippen und Buchenwälder bei Hitzelrode
  • BUND-Radler auf dem Grünen Band
  • Radlerrast im eigens für den BUND reservierten Gasthaus

Doch das Grüne Band ist weit mehr als der überwachsene Grenzstreifen. Sowohl in Thüringen als auch in Hessen reihen sich beiderseits der alten Grenzlinie zahlreiche wertvolle Biotope aneinander wie Perlen an einer Kette. Nachdem durch die Grenzziehung Straßen und Bahnlinien unterbrochen wurden, haben sich viele stille Winkel entwickelt: wie der aufgelassene Kreuzungsbahnhof am hessischen Ulstersack, der mit Orchideen übersäte Kalkmagerrasen am benachbarten Bergrücken oder der Auenwald an der Ulster, in dem Reiher und der Schwarzstorch eine Zuflucht gefunden haben.

Nur ein Teil dieser hessischen Grüne-Band-Refugien wurde bisher von der Landesregierung gesichert. Der BUND-Hessen drängt darauf, dass die Natur auf allen für den Artenschutz bedeutsamen ehemaligen Mauergrundstücken Vorrang hat.

Was man schützen will, muss man kennen lernen. Der BUND veranstaltet daher weitere Grüne-Band-Exkursionen. Am Sonntag, den 5. September geht es in den Werra-Meißnerkreis genauer gesagt in die Hessische Schweiz, die mit ihren Felsabstürzen und ihren urigen Buchen-Eibenwäldern ein absolutes Kleinod darstellt. Hier brüten Wanderfalke und Uhu. Hier hat die Natur Vorrang. Der BUND setzt sich dafür ein, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Naturerleben, Radeln, Wandern sind die Schwerpunkte der Exkursionen. Es wird auch über die Strategien des Naturschutzes am Grünen Band diskutiert: bei einem kühlen Getränk auf gut ausgesuchten Rastplätzen.

Zum Grünen Band Hessen-Thüringen ist ein BUND-Naturführer in Arbeit. Unter www.bund-osthessen.de werden vorab Hinweise zu besonders lohnenden Touren veröffentlicht.

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BUNDjugend im BUNDmagazin 3/2004

Großer Erfolg der Gentechnik-Aktionstage der BUNDjugend Hessen in Wiesbaden!

Während des Jugendkirchentags in Wiesbaden konfrontierte die BUNDjugend Hessen mit 12 aktiven Mitwirkenden und einem sehr zentral gelegenen Informations- und Aktionsstand viele Jugendliche mit dem Themenfeld der Agro-Gentechnik. Zwei Tage lang war die Riesen-Gentomate des BUND Blickfang in den Reisinger-Anlagen vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof. Am Stand der BUNDjugend gab es viele Aktivitäten zum Mitmachen, u.a.: Schwungrad mit Gen-Quiz, „Büchsenwerfen“ auf Gentech-Firmen, Mitspielen beim überdimensionalen WTOpoly, Songs mit Gerhard Gen, Basteln von kleinen Anti-Gen-Tomaten, Probierangebote aus ökologischem Landbau, die Gen-Kiste der BUNDjugend Hessen, jede Menge Infomaterialien, genfreie Einkaufsführer und Gen-Food-Nein-Danke-Buttons und -Aufkleber.
Weitere Fotos findet Ihr unter www.bundjugendhessen.de
Während des Jugendkirchentages sammelten die Aktiven der BUNDjugend Hessen Unterschriften für eine Resolution zum Thema "Gentechnik in der Landwirtschaft". Die BUNDjugend spricht sich darin grundsätzlich gegen den Anbau von transgenen Nutzpflanzen aus. 244 UnterzeichnerInnen schlossen sich der Resolution an, die dann von der BUNDjugend verabschiedet wurde.
Das Positionspapier der BUNDjugend Hessen zum Thema "Gentechnik in der Landwirtschaft" sowie die Resolution sind als download erhältlich oder können per eMail angefordert werden.

Alles neu auf www.bundjugendhessen.de

Endlich ist sie fertig - die neue Homepage der BUNDjugend Hessen und steht seit Anfang Juni im Netz. Übersichtlich, zielgruppenorientiert und bunt sollte sie werden und zum Mitmachen einladen. Es lohnt sich, mal reinzuschauen ... Ein großes Dankeschön geht vor allem an Alicia, Helena und Wolfgang, die uns bei der Neukonzeption und der Umsetzung unterstützt haben.

BISPASEW für ALLE !!!

Alle BUND-Mitglieder und Interessierten ab 14 Jahren sind eingeladen zum großen BUNDjugend-Ideen-Sprudel-Plan-Aktions-Schlemmer-Erderetten-Wochenende (BISPASEW) vom 8.-10. Oktober 2004 in Darmstadt. An diesem Wochenende kann jede/r hautnah erfahren, wie aufregend und motivierend es ist, mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Zukunft eines aktiven Jugendverbandes zu gestalten und an der "Rettung der Erde" beteiligt zu sein. In verschiedenen Workshops werden wir gemeinsam überlegen, welche Aktionen, welche Themen und welche Veranstaltungen die BUNDjugend Hessen 2005 durchführen soll. Wir werden vor Ort "erdkugelfreundlich" schlemmen, feiern und eine kleine Aktion direkt stattfinden lassen. An einer kleinen Klamotten-Tausch-Börse gibt es die Gelegenheit, eigene und gut erhaltene Kleidungsstücke gegen andere zu tauschen. Die Teilnahme an dem Wochenende, Verpflegung und einfache Unterkunft sind kostenlos. Die BUNDjugend Hessen freut sich ganz besonders auch auf Leute, die bisher noch nicht bei der BUNDjugend aktiv waren oder die BUNDjugend noch kaum kennen. Die Landesjugendleitung der BUNDjugend Hessen wird besonders für "neue Leute" Aktionsmöglichkeiten und Workshops zum zwanglosen und unverbindlichen "Reinschnuppern" bereithalten.
Anmeldungen für BISPASEW bitte bis spätestens Ende September an die BUNDjugend Hessen.

BUNDjugend-Termine im Herbst:

Auch im Herbst bietet die BUNDjugend wieder Freizeiten, Seminare und Fortbildungen an. Für jedes Alter ist etwas dabei!

  • 16. - 21. August
    Rad-Erlebnistage an der Eder
    Poppenhausen (Rhön); 160/145 EURO, 14-18 Jahre
    Zum dritten Mal im Angebot: Sportliches Klettern in der "Steinwand" und fantasievolles Künstlern in reizvoller Natur und Landschaft, das eine intensive Auseinandersetzung mit den Farben und Formen der Natur in der Kunstwerkstatt im Freien ermöglicht.

  • 08. - 10. Oktober
    Herbsttreffen
    Darmstadt; kostenlos, ab 14 Jahre
    DAS Ideen-Sprudel-Plan-Aktions-Schlemmer-Wochenende der BUNDjugend Hessen. Hierzu sind alle Jugendlichen eingeladen, die sich Gedanken über Aktivitäten für das Jahr 2005 machen wollen.

  • 14. Oktober, 10 - 16 Uhr
    Fachgespräch: Wildnis - hier in Deutschland !?
    Wildniskonzepte im europäisch-amerikanischen Vergleich zwischen therapeutischem Nichtstun und outdoor-training
    Naturfreundehaus Niederrad, Frankfurt; 20/15 EURO
    Fachgespräch der Öko-AG im Hessischen Jugendring. Zu den Referenten gehört Prof. Dr. Trommer, Uni Frankfurt.

    Nähere Infos: www.bundjugendhessen.de

  • 18. - 24. Oktober
    Herbstzeit auf dem Bauernhof
    Hutzelberghof, Oberrieden; 210/195 EURO, 9-12 Jahre
    Herbst ist Erntezeit. Was es da so alles auf dem Bauernhof zu tun gibt, könnt ihr auf dem Hutzelberghof erleben. Außerdem laden der herbstliche Wald und die umliegenden Felder zu Abenteuer und Entdeckungen ein.

  • 25. - 29. Oktober
    Warmes Klima - alles prima?
    Ökoführerschein-Seminar
    Felsberg-Gensungen; 40/33 EURO, 16-25 Jahre
    Jahrhunderthochwasser und Rekordsommer - spielt das Klima schon verrückt? Seit Jahren warnen Wissenschaftler vor den Folgen des ungehemmten Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Doch was ist dran an den Katastrophenszenarien? Wir informieren uns über den aktuellen Stand der Diskussion, befragen Experten und besuchen Projekte, die zeigen, wie man umweltfreundlich Energie erzeugen kann. Und wir werden erfahren, was jede/r einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.

  • 6. November, 9 - 17 Uhr
    Austauschtreffen der KindergruppenleiterInnen
    Austausch und Filz-Fortbildung
    Frankfurt, Bürgerhaus Gutleut; kostenlos, ab 16 Jahre
    Das diesjährige Austauschtreffen wird eine Kombination aus theoretischem Austausch und praktischer Fortbildung. Es wird eine Einführung in das Filzen mit Wolle geben. Dieses Programmangebot ist bei Kindern aller Altersgruppen gleichermaßen beliebt und bietet neben kreativen Entfaltungsmöglichkeiten auch inhaltliche Verknüpfung mit Themen aus dem Naturschutz und der Landschaftspflege. Für den theoretischen Austausch werden noch Themenwünsche entgegengenommen.

  • 19. - 21. November
    Kürbispuffer & Schokozauber
    Lecker Kochen & Backen
    Freizeitheim Wirberg (bei Grünberg); 40/33 €, ab 14 Jahre
    Tips und Tricks aus der vegetarischen Vollwertküche, Leckeres zubereiten, einfache Rezepte, die gelingen, Brot, Kuchen, Weihnachtsplätzchen backen, Schmecken und Genießen, von Kochen für Singles bis Kochen für Großgruppen. Außerdem werden wir erfahren, wie wir mit unserem Ess- und Einkaufsverhalten einen ganz großen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Das Seminar richtet sich auch an TeamerInnen und Kindergruppen-LeiterInnen.

  • 19. - 21. November
    Jugendleiter-Schulung
    Freizeitheim Wirberg (bei Grünberg); 30/23 EURO, ab 16 Jahre
    Baustein I: Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, Arbeiten in und mit Gruppen, Rolle und Selbstverständnis von LeiterInnen. Das Seminar richtet sich auch an TeamerInnen und Kindergruppen-LeiterInnen.

Die reduzierten Teilnahmegebühren gelten für BUND-Mitglieder und für Geschwisterkinder. Kostenloses Seminarprogramm, Informationen und Anmeldung bei der BUNDjugend Hessen.