Hier finden Sie folgende Artikel aus den HESSENseiten im BUNDmagazin

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Editorial

Was lange währt wird endlich gut !

Nationalpark Kellerwald soll eingerichtet werden

Zur großen Überraschung aller Beteiligten und Betroffenen hat die neue CDU-Alleinregierung in ihrem Regierungsprogramm die Schaffung eines Nationalparks Kellerwald, eingebettet in den in der letzten Legislaturperiode ausgewiesenen Naturpark im Kellerwald festgeschrieben. Hierzu die uneingeschränkten Glückwünsche aus Sicht des BUND Hessen!

Wir können heute festhalten, dass wir unserem erklärten Ziel zur Schaffung eines Buchenwald-Nationalparks in Hessen noch nie so nah waren wie heute. Bereits 1986 hat der BUND das Projekt für einen Buchenwald-Nationalpark in Hessen entwickelt und öffentlich vertreten. 1987 konnte ein einstimmiger positiver Beschluss des Hessischen Landtags erreicht werden, der letztlich jedoch nicht zur Ausweisung eines Nationalparks führte. Am damals gewählten Standort im hessischen Teil des Rothaargebirges entwickelte sich ein massiver Widerstand in der örtlichen Bevölkerung, der trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit vor Ort nicht überwunden werden konnte. Durch den damaligen Regierungswechsel von Rot-Grün auf CDU-FDP konnte auch der politische Rückhalt, dokumentiert in der einstimmigen Landtagsentscheidung nicht mehr gehalten werden.

Nach der erneuten Regierungsbildung von Rot-Grün wurde dann die Forderung nach einem Buchenwald-Nationalpark wieder aufgenommen und auf das Waldschutzgebiet im Kellerwald, flächendeckend in Landesbesitz, fokussiert. Der damals zuständige Minister Jörg Jordan (SPD) verband seine Unterstützung für einen Nationalpark mit der Zusage, dies nur "mit Zustimmung der Region" auch umzusetzen. Diese Zustimmung konnte aus Sicht der Politik nicht erreicht werden. Drei Bürgerbegehren im direkt betroffenen Bereich kamen zu ablehnenden Voten, die von den Naturschutzverbänden gesammelten 12.000 Unterschriften für einen Nationalpark aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wurden beiseite gewischt. Der Nachfolgeminister, Gerhard Bökel (SPD), übernahm die Zusage seines Vorgängers und so konnte auch in 8 Jahren Rot-Grün kein Nationalpark ausgewiesen werden.

In der ersten Regierung unter Ministerpräsident Roland Koch konnte lediglich ein neuer Naturpark in der Kellerwaldregion etabliert werden, der nunmehr in seinem Kernbereich als Nationalpark zur Ausweisung ansteht. In den Jahren 1998 / 1999 gab es unter verschiedener politischer Situation recht informative und konstruktive Gespräche zur Weiterentwicklung der Kellerwaldregion unter Einbeziehung von naturschutzfachlichen Inhalten insbesondere zum Waldschutzgebiet Kellerwald. Diese Gespräche wurden jäh unterbrochen als im Winter 1999 / 2000 massive Abholzungsmaßnahmen in Buchenaltholzbeständen im zentralen, jetzt als Nationalpark vorgesehenen, Teil des Naturparks durchgeführt wurden. Nach großen Protesten, die aus Fachöffentlichkeit und –wissenschaft vorgetragen wurden erließ der zuständige Minister, Wilhelm Dietzel (CDU), per Erlass einen kompletten Einschlagsstopp im Laubholz. Dies gilt bis heute und hat dazu geführt, dass sich die Kernzone immer noch qualitativ hervorragend für einen Buchenwald-Nationalpark eignet.

Viel Überzeugungsarbeit seitens der Naturschutzverbände und ein weiter gestiegener wirtschaftlicher Druck in der Region hat nunmehr einen Meinungsumschwung bewirkt, der relevante Gruppen, wirtschaftliche Interessenverbände und örtliche und regionale Politiker zu Befürwortern für einen Nationalpark gemacht haben. Dies werten wir als großen Erfolg, da wir uns immer für einen Nationalpark in Verbindung mit Aspekten der Regionalentwicklung stark gemacht haben – übrigens auch schon am ersten Standort im hessischen Rothaargebirge !

Für die nun anstehenden Diskussionen, Gespräche und Vorbereitungen für die aktuell möglich gewordene Ausweisung des Kellerwaldes als Nationalpark brauchen wir jede Unterstützung. Es gilt auch weiterhin in der Region und bei der Politik - von Wiesbaden über Korbach bis in die einzelnen Gemeinden in der Kellerwaldregion - für das Projekt zu werben, konkrete Zuarbeit bei der Vorbereitung der Ausweisung zu leisten und insbesondere in der Region verstärkt Lobbyarbeit zu betreiben, denn die Gegner des Nationalparks sind weiter aktiv!

Unterstützen Sie unsere Arbeit bei diesem landesweit bedeutsamsten Naturschutzprojekt, um diesmal unserer 17 Jahre alten Forderung nach einem Buchenwald-Nationalpark zum Durchbruch und Erfolg zu verhelfen!

Jörg Nitsch

Wir wollen tatkräftig an der Umsetzung des Nationalparks Kellerwald mitarbeiten.
Wenn auch Sie "JA zum Nationalpark" sagen und unsere Arbeit unterstützen wollen.
Wir freuen uns über Ihre Spende
BUND-Spendenkonto, Stichwort "Kellerwald"
Konto 369 853, Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01
Bitte Absender nicht vergessen!

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2003 KV Bergstraße

Freitag, den 06. Juni 2003, um 19:30 Uhr
Hotel Schlossberg (gegenüber Bahnhof),  Kalterer Str. 1,  64646 Heppenheim

Der Kreisvorstand alle Mitglieder des BUND-Kreisverbandes Bergstraße recht herzlich zur Jahreshauptversammlung ein:

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
  2. Beschluss der Tagesordnung
  3. Bericht des Vorstandes
  4. Bericht des Kassenwartes
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Aussprache zu den Punkten 3 bis 5
  7. Entlastung des Kassenwartes
  8. Vorstandswahl
  9. Wahl der Kassenprüfer
  10. Wahl der Landesdelegierten
  11. Beschluß über Beitragsanteile der OVs hinsichtlich der ordentlichen Mitglieder
  12. Professionalisierung im KV
  13. Beschluß über Beitragsanteile der OVs hinsichtlich der Fördermitglieder
  14. Hessentag 2004 in Heppenheim
  15. Sachstandsbericht zur geplanten ICE-Trasse Frankfurt-Mannheim
  16. Verschiedenes
  17. Diavortrag von Herwig Winter über Naturschätze im Kreis Bergstraße
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Nachlese zur Landtagswahl 2003

CDU-Alleinregierung unter Ministerpräsident Roland Koch

Seit dem 5. April 2003 ist Roland Koch der erste CDU-Ministerpräsident mit einer zweiten Amtszeit. Und dies, auch ein Novum in der hessischen Geschichte, mit einer absoluten Mehrheit.

Der Landesvorstand hat in seinem Gratulationsschreiben an Ministerpräsident Koch darauf verwiesen, dass die absolute Mehrheit der Wählerstimmen zu erreichen gerade im Bundesland Hessen ein besonderes Ergebnis ist. Er sieht darin aber auch eine besondere Verantwortung für die Regierungspartei. Da dem BUND insbesondere eine nachhaltige Entwicklung am Herzen liegt, hat der Landesvorstand in seinem Brief an Ministerpräsident Koch seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Regierungspolitik in den nächsten 5 Jahren die ökologischen Notwendigkeiten der Nachhaltigkeit stärker berücksichtigen wird, als dies in der Vergangenheit in manchen Bereichen der Fall gewesen ist. Gelegenheit zur Erörterung dieser Frage ergibt sich für den Landesvorstand wenige Tage nach Erscheinen dieses BUNDmagazins. Ministerpräsident Koch hat den Landesvorstand zu einem Gespräch eingeladen.

Die größte positive Überraschung des CDU-Regierungsprogramms für die Legislaturperiode 2003-2007 war sicher die Ankündigung, "den Naturpark Kellerwald zum Nutzen der Region und mit der Region zu einem Nationalpark weiterentwickeln" zu wollen (siehe Editorial von Jörg Nitsch). In einem Schreiben an Umweltminister Dietzel haben der BUND und andere Naturschutzverbände ihren Beitrag zur konstruktiven Mitgestaltung des Nationalparks angeboten.

Die im CDU-Regierungsprogramm formulierten Vorhaben der Landesregierung im Bereich Energie, Umwelt und Verkehr entsprechen im Wesentlichen den Erklärungen im CDU-Wahlprogramm (siehe Kommentierung im BUNDmagazin 1-03, Seite 1-2).

Einige Punkte sollen hervorgehoben werden:

  • In ihrem Wahlprogramm kündigte die CDU ein "Landesprogramm zur Senkung der -CO2Emissionen" an. Im Regierungsprogramm heißt es dazu nur noch, dass "im Rahmen der Umweltallianz ein "Hessischer Klimapakt" entwickelt werden (soll), der freiwillige Selbstverpflichtungen kleiner und mittlerer Unternehmen, aber auch von Großunternehmen ermöglicht."
  • Zur Sicherung und Verbesserung der Wasserqualität und zum Schutz des Grundwassers ist im CDU-Regierungsprogramm "eine transparente und mit allen Beteiligten abgestimmte Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in einer großen Novelle des Hessischen Wassergesetzes" vorgesehen. Kritisch sieht der BUND die Ankündigung, dass "die Privatisierung von Abwasserbehandlungs- und Wasserversorgungsanlagen gesetzlich ermöglicht und geregelt" werden soll.
  • Im Kapitel Landwirtschaft des CDU-Regierungsprogramms wird der Ökologische Landbau nicht einmal erwähnt.
  • Im Bereich Naturschutz ist der CDU "die Schaffung von Akzeptanz für Naturschutzbelange unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen betroffener Bürgerinnen und Bürger" ein besonderes Anliegen. Deshalb soll der Vertragsnaturschutz als ein wichtiges Instrument zur Honorierung von Naturschutzmaßnahmen weiterentwickelt werden.

Die Landesdelegiertenversammlung hat mit dem beschlossenen "Aufruf an die neugewählte Hessische Landesregierung" klare Positionen bezogen. Der Landesvorstand wird die Forderungen der Landesdelegiertenversammlung in seine Gespräche mit dem Ministerpräsidenten, dem Verkehrs- und Umweltminister sowie mit den Fraktionen einbringen.

Der beschlossene "Aufruf an die neugewählte Hessische Landesregierung" ist in der Landesgeschäftsstelle erhältlich.

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Mehr Natur in die Stadt

BUND und Deutsche Post starten Projekt "Klimaoase"

Nach der bundesweiten Eröffnung am 2. April 2003 in Berlin ist einen Tag später die gemeinsame Aktion "Klimaoase" für mehr Lebensqualität in der Stadt von BUND und Deutsche Post regional mit einer Pressekonferenz in der Postfiliale am Goetheplatz in Frankfurt gestartet worden.

Die Deutsche Post stellt bundesweit 250.000 Euro für BUND-Umweltprojekte zur Verfügung, die mehr naturnahes Grün in die Städte bringen. Mit den finanziellen Mitteln der Post können Schmetterlingswiesen, Teichanlagen, Kinderwaldprojekte und andere "grüne Inseln" in Städten gefördert werden, denn diese Flächen sind wichtig für die Erholung der Menschen und als Oasen für die Natur.

Noch bis Ende Mai können Projekte von BUND Kreisgruppen in Hessen über die Landesgeschäftsstelle an die Post eingereicht werden. Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch ein Gremium von BUND und Deutsche Post in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Mit maximal 10.000,--EURO kann ein einzelnes Projekt gefördert werden.

Weitere Informationen gibt es bei Michael Rothkegel in der Landesgeschäftsstelle.

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BUND Kreisverband Kassel: Umweltschutz mit neuem Schwung

Wir vom Kreisverband Kassel, haben allen Grund, uns zu freuen. Seit Februar 2003 haben wir eine neue Adresse. Zu den nachfolgenden festen Öffnungszeiten gibt es einen Ansprechpartner:
Mo-Fr 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di 16.30-18.30 Uhr.

Der KV Kassel hat einen neuen Vorstand gewählt, bestehend aus Gabriele Pechmann, Bea Vaesen, Lutz Katzschner, Holger Burmeister und Andreas Franck. Als Sprecher für den AK Öffentlichkeitsarbeit wählte der Vorstand Otto Löwer.

Es gibt auch wieder eine neue BUNDjugend-Gruppe. Wer Interesse hat, mitzumachen oder sich zu informieren, melde sich bitte bei K. Förster, Tel. 0561-821879.

Unser Arbeitskreis Mobil ist weiter an Ständen unterwegs (z.B. zum Tag der Erde) und auf Messen (z.B. Frühjahrs- und Herbstmesse) mit wechselnden Umweltthemen, wie Flughafen Calden, Nationalpark Kellerwald oder Gentechnik. Junge und junggebliebene Menschen, die nicht nur kritisch denken, sondern auch etwas tun wollen, melden sich bei G. Pechmann, Tel. 0561-890346. Ebenfalls unter dieser Nummer gibt es Beratung und Hilfe rund ums Thema Igel und für Schulklassen bis 6. Schuljahr können Fledermauswanderungen ab April nach Absprache angeboten werden.

Wer Fragen hat, Beratung und Hilfe braucht rund um das Thema Natur und Umwelt, der melde sich unter der Telefonnummer unserer Geschäftsstelle 0561-18158. Was wir brauchen, sind aktive, ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, neue Mitglieder, und gerne auch Spender/innen.

BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz - Kreisverband Kassel

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Landesdelegiertenversammlung 2003

Ehrenmitgliedschaft an Walter Raiss verliehen, Vorstand neu gewählt, Nachhaltigkeitsplan für Hessen gefordert, Antrag zu Bahnfernverkehrsprojekten in Hessen verabschiedet.


Unter lang anhaltendem Beifall ernannten die 132 Delegierten das ausscheidende Vorstandsmitglied Walter Raiss zum Ehrenmitglied des BUND Hessen. Nach zwanzigjähriger Zugehörigkeit zum Landesvorstand als stellvertretender Pressesprecher, Schatzmeister (10 Jahre) und Vorstandssprecher kandidierte der 76-jährige aus Mörfelden-Walldorf nicht mehr für ein Vorstandsamt. Vorstandskollege Jörg Nitsch betonte in seiner Laudatio die besonderen Verdienste von Walter Raiss um die finanzielle Konsolidierung des Verbandes, stellte sein stets offenes Ohr für die Belange der Belegschaft und der BUNDjugend sowie seine tatkräftige Unterstützung bei Umzügen der Landesgeschäftsstelle heraus und hob sein Engagement auf Bundesverbandsebene als Vertreter im Verbandsrat und als langjähriger Bundesverbandsdelegierter hervor. Walter Raiss kündigte an, dass er zwar nicht mehr im Landesvorstand, dafür aber in seinen anderen Funktionen weiter für den BUND aktiv bleiben wird.

Neben Walter Raiss stellten sich auch Schatzmeister Stefan Baumgardt und Vorstandssprecher André Brumund nicht zur Wiederwahl. Jörg Nitsch bedankte sich unter dem Applaus der Delegierten bei beiden mit einem Präsent für Ihr Engagement.

Zu VorstandssprecherInnen wiedergewählt wurden Brigitte Martin, 49 Jahre, Darmstadt; Peter Hansen, 42 Jahre, Frankfurt; Stephan Henrich, 37 Jahre, Heuchelheim; Jörg Nitsch, 43 Jahre, Obertshausen; Herwig Winter, 49 Jahre, Mörlenbach.

Neu gewählt als Landesvorstandssprecher wurden Otto Löwer, 57 Jahre, Kassel; Dirk Teßmer, 33 Jahre, Heuchelheim.

Als Schatzmeister wurde Martin Stichel, 42 Jahre, Hasselroth gewählt.

Vertreterin der BUNDjugend im Landesvorstand ist Frauke Quurck, 19 Jahre, Bad Homburg.

Vertreter des Fachrates im Landesvorstand ist Prof. Lutz Katzschner, 54 Jahre, Kassel.

In Ihrem Grußwort richtete die Bundesvorsitzende des BUND, Dr. Angelika Zahrnt, scharfe Worte an den noch amtierenden Hessischen Verkehrsminister Dieter Posch (FDP), der sich im Zusammenhang mit der BUND-Verbandsklage gegen die Planung der Autobahn A 44 Kassel-Eisenach eine unerträgliche Diffamierung des BUND und seiner ehrenamtlich Aktiven erlaubt hatte. Angelika Zahrnt kommentierte die klare Haltung des Landesverbandes gegen die A44-Planung mit großer Anerkennung. Sie äußerte ihr Unverständnis über die Abschaffung der Verbandsklageregelung im Hessischen Naturschutzgesetz unter Beteiligung der FDP, die früher ein Förderer der Verbandsklage gewesen war. Nur eine Planung, die Recht und Gesetz nicht beachtet, könne mit der Verbandsklage zu Fall gebracht werden. Ihr Bedauern drückte sie darüber aus, dass Hochwasser für die Landesregierung in Hessen scheinbar kein Thema ist, da die auf Bundesebene durchgeführte Flusskonferenz ohne hessische Beteiligung stattfand, während alle anderen Bundesländer mit dabei waren. Mit Sorge betrachtete sie die Bestrebungen der CDU, den Verbraucherschutz vom Sozialministerium zum Umweltministerium zu verlagern, da Umweltminister Dietzel sich ihrer Einschätzung nach bislang vorrangig für die Belange der Landwirtschaft eingesetzt hat. Sie befürchtete, dass der Verbraucherschutz unter diesem Minister den Landwirtschaftsinteressen untergeordnet wird. Abschließend wünschte Angelika Zahrnt dem BUND Hessen angesichts der absoluten Mehrheit einer CDU-Regierung Kraft und Ausdauer, um die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Mit überwältigender Mehrheit verabschiedete die Delegiertenversammlung den Leitantrag des Landesvorstands. Die Delegierten forderten Ministerpräsident Koch auf, in der neuen Legislaturperiode unter einer CDU-Alleinregierung die ökologischen Notwendigkeiten einer nachhaltigen Entwicklung in Hessen stärker zu berücksichtigen als dies in der Vergangenheit unter der CDU-FDP geführten Landesregierung der Fall gewesen ist. In einem Nachhaltigkeitsplan für Hessen müssen im Sinne der Agenda 21 Eckpunkte für eine zukunftsfähige, umweltgerechte, soziale und wirtschaftliche Entwicklung formuliert und konkrete, überprüfbare Schritte vereinbart werden. Hierzu soll von Ministerpräsident Koch auf Landesebene ein Nachhaltigkeitsrat eingerichtet werden, an dem neben der Wissenschaft auch die Verbände zu beteiligen sind.

Im Einzelnen forderten die Delegierten von der Hessischen Landesregierung

  • die Wiedereinführung der Verbandsklageregelung für Naturschutzverbände in das Hessische Naturschutzgesetz,
  • die Beteiligung der Verbände an der Aufstellung und am Monitoring des von der CDU angekündigten Klimaschutzprogramms, das alle Ressorts durch die Festlegung von ressortbezogenen Minderungsmaßnahmen einbeziehen muss sowie
  • die Freigabe der verbandsgetragenen Lotterie für Umwelt und Entwicklung in Hessen.

Intensiv diskutierten die Delegierten den Vorstandsantrag zu Bahnfernverkehrsprojekten in Hessen. So wird sich der BUND konstruktiv u. a in die Neubaustreckenplanungen der Deutschen Bahn "Rhein-Main/Rhein-Neckar", "Hanau-Fulda" und "Frankfurt RheinMain plus" einbringen. Grundsätzlich abgelehnt werden vom BUND Vorschläge für eine Schnellverbindung zwischen den Flughäfen Frankfurt und Hahn/Hunsrück per Transrapid oder ICE-Neubaustrecke.

In seinem Vorstandsbericht führte Jörg Nitsch Beispiele dafür an, dass das Jahr 2002 für Natur- und Umweltschutz ein schlechtes Jahr gewesen ist:

  • ein novelliertes Naturschutzgesetz, das Hessen zum Schlusslicht der Bundesländer macht,
  • eine zahnlose und inhaltsleere Umweltallianz,
  • die Abschaffung der Grundwasserabgabe als ökologisches Steuerungsinstrument und Finanzierungsquelle für Umweltprojekte.

Abschließend berichtete Jörg Nitsch den Delegierten, dass der Landesverband erfreulicherweise über einen soliden finanziellen Rahmen verfügt, dass aber angesichts der stagnierenden Mitgliederzahlen verstärkte Anstrengungen in der Mitgliederwerbung erforderlich sind.

Der Arbeitskreis Energie stellte den Delegierten seine Stromwechselaktion vor:

Michael Rothkegel

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Ausbau des Frankfurter Flughafens – BUND bittet um Spenden für seine Verbandsklage

Für den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit einer neuen Landebahn, einem neuen Terminal und einer Wartungshalle für das neue Großraumflugzeug A 380 werden voraussichtlich 500 ha und mehr wertvoller Wald, der großenteils als Bannwald unter Schutz steht, gerodet werden müssen. Die Auswirkungen für Tier- und Pflanzenwelt, auf die Naherholungsmöglichkeiten der Menschen und das regionale Klima werden dramatisch sein.

Bereits 1998 hatte die Landesdelegiertenversammlung des BUND sich gegen den Flughafenausbau ausgesprochen, weil er die Zukunft der Region als Lebensraum mit zunehmender Lärm-, Luft- und Verkehrsbelastung gefährdet. Der schon heute unerträgliche Lärmpegel und die steigende Belastung der Atemluft mit Schadstoffen stehen in massivem Widerspruch zum Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das die Verfassung der BRD garantiert. Eine politische Verhinderung des Ausbaus wird kaum möglich sein, haben doch Landesregierung und Landtag eindeutig für den Ausbau votiert. Der BUND hat sich deshalb schon seit einigen Jahren auf eine juristische Auseinandersetzung, d. h. auf eine Verbandsklage, vorbereitet. Auch wenn viele vom Ausbau betroffenen Kommunen gegen die Ausbauplanung klagen werden, kann der BUND auf eine Verbandsklage nicht verzichten. Im Gegenteil: Bei kommunalen Klagen wird es im Kern um die Frage gehen, ob die zusätzliche Lärmbelastung durch den Ausbau das Planungsrecht der Gemeinden, also die Schaffung weiterer Baugebiete, verhindert. Doch schon bei der Frage, ob die Ausbau-Planung beispielsweise zu viel Fläche und Wald beansprucht und deshalb nicht verwirklicht werden kann, kommt eine Kommune an den Rand dessen, was noch Gegenstand ihrer Rechte ist. Nur ein gesetzlich anerkannter Naturschutzverband wie der BUND kann Verstöße gegen das Naturschutzrecht direkt angreifen. Bei dieser Naturschutz-Verbandsklage geht es dann ganz zentral um die Frage, ob der Bannwald mit seinen vielen seltenen Pflanzen und Tieren wichtiger ist als der Flughafenausbau. Im vom Ausbau betroffenen Kelsterbacher Wald gibt es nachweislich unter anderem viele Käfer, die auf sehr alte Bäume angewiesen sind. Zu dieser Gruppe gehört auch der bundesweit seltene Hirschkäfer. Einige 1000 Individuen leben im Kelsterbacher Wald und diese können nicht einfach umziehen. Außerdem gibt es in den alten Wäldern rund um den Flughafen den seltenen Mittelspecht. Untersuchungen haben ergeben, dass es sich dort um europaweit bedeutsame Vorkommen handelt.

Wenn der BUND im Gerichtsverfahren mit seinen Argumenten überzeugt, dann kann er den Ausbau verhindern. Denn seine Klage bezieht sich immer auf die Fläche, die in Anspruch genommen wird. Lärmminderung oder Nachtflugverbot sind da keine Lösung. Wenn eine Fläche zerstört werden soll, die ökologisch zu wertvoll ist, dann kippt die Planung. Und ohne Fläche für die Landebahn kann ist ein Ausbau unmöglich. Oder anders ausgedrückt: Mittelspecht und Hirschkäfer in den Wäldern am Flughafen können die Menschen rund um den Flughafen über die BUND-Verbandsklage vor noch mehr gesundheitsschädlichem Fluglärm bewahren.

Doch eine Verbandsklage kostet Geld. Die Klagekosten werden die vorhandenen finanziellen Möglichkeiten des BUND deutlich übersteigen. Wir brauchen gute Anwälte und Gutachter. Im Erörterungstermin zum Raumordnungsverfahren, der schon drei Wochen gedauert hat, war der BUND mit eigenen haupt- und ehrenamtlichen Kräften vertreten. Im anstehenden Planfeststellungsverfahren wird der BUND sich aber anwaltlich vertreten lassen müssen, um seine rechtlichen Möglichkeiten zu wahren. Wir können die finanzielle Anstrengung von sicherlich 50.000 EUR nur schaffen, wenn wir Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten.

Wir bitten herzlich darum, uns bei der Finanzierung der BUND-Verbandsklage gegen den Flughafenausbau zu helfen.

Wenn uns 500 Personen mit einer zweckgebundenen Spende in Höhe von 50,- EURO unterstützen, dann haben wir damit eine solide Finanzbasis für unsere Verbandsklage.

Brigitte Martin
Vorstandssprecherin

Bitte überweisen Sie an:
BUND Landesverband Hessen e.V.
Konto 369853
BLZ 500 502 01
Frankfurter Sparkasse
Ab 50,00 EURO erhalten Sie eine Spendenbescheinigung von uns,
darunter gilt der Einzahlungsbeleg als Nachweis für das Finanzamt.
Über Dauerspenden freuen wir uns besonders.

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Staatliche Qualifikation im Bereich der erneuerbaren Energien

Viele Wochenendlehrgänge und große Zertifikate gibt es zum Thema erneuerbare Energien auf dem Markt. Aber eine fundierte staatliche Ausbildung mit einem europaweit anerkannten Titel und Abschluss gibt es bislang bundesweit einmalig nur an der Fachschule für Technik in Butzbach. Dort werden Personen aus den Berufsfeldern Elektro und Metall (alle Metall- und Elektroberufe) zu Experten in den Sektoren Photovoltaik, Solarthermie, Wind, nachwachsende Rohstoffe und Geothermie ausgebildet. Verknüpft werden diese Themen mit allen Möglichkeiten der Energieeinsparung von dem ökologischen Hausbau (moderne Fenster- und Dämmtechniken) bis hin zu zeitgemäßen Heizungstechniken wie Blockheizkraftwerken oder Brennwerttechnik. Damit diese technischen Qualifikationen auch multipliziert werden können, spielen die Stichworte Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Energieberatung eine wesentliche Rolle. Wer in den genannten Berufen FacharbeiterIn ist und mindestens eine einjährige Berufspraxis nachweist, wird zwei Jahre lang in Butzbach vollzeitgeschult, nach MeisterBAföG gefördert und ist dann Staatlich geprüfter Techniker/in auf einem Level zwischen Meister und Ingenieur.

Der Ausbildungsbeginn ist jährlich nach den hessischen Sommerferien.
Informationen gibt es unter der Rufnummer (06033)9246030 (Studiendirektor Diethardt Stamm).

Ansprechpartner in der Landesgeschäftstelle des BUND Hessen ist Wohlrad Lang.

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BUNDjugend

20 Jahre BUNDjugend - wir feiern!

Die BUNDjugend Hessen wird 20 ! Und das wollen wir feiern.

Die Geburtstagsparty steigt am 12. und 13. Juli 2003. Eingeladen sind alle Aktiven, TeamerInnen, Zivis, PraktikantInnen, LandesjugendleiterInnen und FÖJlerInnen der letzten 20 Jahre und von heute. Gefeiert werden soll stilvoll nach BUNDjugend-Art: ökologisch, kreativ und bunt. Wir werden ein erstklassiges und super leckeres Festbuffet zaubern und warten mit einem Überraschungsprogramm auf. Es soll aber auch genug Zeit bleiben zum Klönen, Erinnerungen austauschen und Zukunftspläne schmieden.

Wir bereiten derzeit eine Ausstellung vor zu 20 Jahren BUNDjugend Hessen - mit vielen Fotos, Anekdoten, alten Briefen, Programmen und anderen Erinnerungsstücken. Vielleicht hast du noch Fotos oder andere Materialien, die du uns schicken oder ausleihen kannst!? Oder vielleicht hast du Lust, etwas zum Programm beizutragen (Geschichtchen, musikalischer Beitrag, ...) ? Dann melde dich bitte schnellstmöglich bei uns.

Das Fest findet auf dem Wirberg bei Reiskirchen (nahe Giessen) statt und beginnt um 17 Uhr. Von Giessen gibt es eine Zugverbindung nach Saasen, von wo aus ein schöner Weg zum Wirberg führt. Abholung vom Bahnhof Saasen oder Reiskirchen ist möglich. Alle Gäste sind herzlich eingeladen über Nacht zu bleiben und die Feier mit einem gemütlichen Frühstück ausklingen zu lassen. Übernachtungsplätze im Haus (30 Betten) und auf dem hauseigenen Zeltplatz sind vorhanden.

Bitte gib uns bis zum 23. Juni 2003 Bescheid, ob und mit wie vielen Personen du kommen wirst, damit wir planen können.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und auf eine unvergessliche Geburtstagsparty!
Viele Grüße, das BUNDjugend-Team:
Sabine Wolters, Stephan Hübner, Barbara Michalski, Marie Emanuel Frauke Quurck, Anna von Laer, Verena Ploenes

Jubiläums-Preisausschreiben

Die aktive 20jährige BUNDjugend-Zeit zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen ist das eine. Das andere ist der Blick auf die nächsten 20 Jahre. Und dazu hätten wir gerne Deine Ideen, Vorstellungen, Wünsche, Tipps etc.

Wie stelle ich mir die BUNDjugend in den nächsten 20 Jahren vor ?

  • An welchen Themen und wie sollen wir arbeiten?
  • Was ist das Wesentliche?
  • Wie soll unser zukünftiges Profil aussehen?
  • Welches Bild habt Ihr von der Zukunft der BUNDjugend?

Dazu könnt Ihr etwas schreiben, malen, fotografieren, eine Collage oder ein Poster machen, d.h. die Gestaltung ist Euch völlig frei gestellt, sollte aber die oben gestellten Fragen aufgreifen und z.B. bei Bildern entsprechend erläutert werden. Es darf aber ruhig so konkret sein, daß wir es in unsere zukünftige Arbeit einfließen lassen können.

Die besten Einsendungen werden auf der 20 Jahr-Feier prämiert und mit richtig tollen Preisen belohnt. Diese Ideen wollen wir dann auch aufgreifen und versuchen umzusetzen. Über die Ideen und ihre Umsetzung berichten wir dann im übernächsten Akiv-Info (Sept.-Okt.).

Einsendeschluß ist der 23. Juni 2003.

Jugendvollversammlung - hier entscheiden wir!

Am 13. Juli 2003 auf dem Wirberg, nach der Jubiläumsfeier

Der Blick zurück ist das eine - doch nach vorne schauen wollen wir auch! Dazu ist Gelegenheit auf der JugendVollVersammlung (JVV) im Anschluß an die Jubiläumsfeier am Sonntag, den 13. Juli, ab 11.00 Uhr auf dem Wirberg. Vor allen Dingen gilt es die personellen Weichen neu zu stellen, denn leider ziehen unsere gewählten Aktiven hinaus in die weite Welt, um dort weiterhin die Erde zu retten. Zu einem Amt bei der BUNDjugend braucht man keine großen Vorkenntnisse, lediglich Interesse und Motivation im Umwelschutz etwas bewegen zu wollen. Mit "frischem Personal" sollen die inhaltlichen Schwerpunkte und die Verteilung der Finanzen für das nächste Jahr festgelegt werden. Zur JVV sind alle Aktiven und Mitglieder der BUNDjugend Hessen eingeladen!
Also, auf zum Wirberg ...

Tagesordnung JugendVollVersammlung (JVV) 13.07.2003

  • Begrüßung durch die Landesjugendleitung, Feststellung der Stimmberechtigung
  • Wahl der Versammlungsleitung
  • Kontrolle des Protokolls der JVV 2002, Wahl eines/r ProtokollantIn
  • Berichte:
    1. Landesjugendleitung
    2. Finanzen
    3. Landesgeschäftsstelle
    4. Kassenprüfer
  • Entlastung der Landesjugendleitung
  • Anträge
  • Haushalt 2003
  • Wahlen
    • LandesjugendsprecherInnen, BeisitzerInnen
    • Landesdelegierte
    • Bundesdelegierte
    • KassenprüferIn
  • Ende der Versammlung

Wettbewerbe für Kinder

Worauf wir hier schon aufmerksam machen möchten sind zwei Wettbewerbe. Einmal das Naturtagebuch, bei dem Ihr Natur beobachten und dies dokumentieren könnt. Die Tagebücher müssen bis zum 31. Oktober zu uns geschickt werden. Und natürlich gibt es wieder einen Umweltkindertag, diesmal am 5. Juni unter dem Motto "Unsere Welt - ein Dorf". Hier können Aktionen und Projekte zu dem Thema ins Leben gerufen werden. Die Dokumentationen nehmen an einem Wettbewerb mit vielen schönen Sachpreisen teil. Nähere Informationen gibt es bei uns im Büro.

Multivisions-Show Landwirtschaft

Im Januar wurde auf der Grünen Woche in Berlin die neue Multivisionsshow zum Thema Landwirtschaft vorgestellt, die die BUNDjugend zusammen mit der Landjugend konzipiert hat. Diese multimediale Show besteht aus Dia- und Videosequenzen zum Thema "Ernährung und Landwirtschaft". Sie kann in Schulen in der Sekundarstufe I und II gezeigt werden. Parallel zur Multivision besucht eine rollende Ausstellung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau die Schulen. Die Multivision liefert Hintergründe, Zusammenhänge und Fakten über den konventionellen, integrierten und ökologischen Landbau. Sie regt auch dazu an, sich mit der eigenen Ernährung auseinander zu setzen und das eigene Konsumverhalten zu überdenken.
In Hessen stehen schon einige Termine fest, die bei uns in der Geschäftsstelle erfragt werden können. Außerdem unterstützen wir Euch gerne mit Tips zu Aktionen und Info-Material. Aber Du kannst auch versuchen die Multivision an Deine Schule zu bekommen. Das ist übrigens kostenlos.
Nähere Informationen erhältst Du bei der Multivision, Tel.: 040-31790497,
www.multivision.at.

Freizeit-Termine

  • 19.-29. Juli
    Rundherum Meer
    Nordsee-Freizeit, 10-13 Jahre
    Hallig Hooge, 310/295 Euro
    Was frißt der Austernfischer, wo doch die Auster in der Nordsee schon lange ausgestorben ist? Und gibt es in der Nordsee eigentlich Delphine? Diese und viele andere Fragen werden auf Wanderungen im Watt, bei der Kutterfahrt und Ausflügen zu den Nachbarinseln beantwortet. Ihr werdet staunen, was es im Lebensraum Wattenmeer alles zu sehen gibt!
  • 27. Juli - 3. August
    Auf großer Fahrt
    Segel-Freizeit,14-26 Jahre
    Niederlande; 330/315 Euro
    Segel setzen, salzige Seeluft atmen, sich den Wind um die Nase pusten lassen... Mit dem Plattbodenschiff "Zwarte Ruiter" fahren wir eine Woche lang wohin der Wind uns trägt und bis nach Emden. Auf dem Programm stehen Natur genießen, Landausflüge, Vogelbeobachtung, Faulenzen ... - und natürlich Segeln lernen.
  • 18. - 23. August
    Klettern und Künstlern in der Rhön
    14-18 Jahre
    Poppenhausen; 160/145 Euro
    Von dem gemütlichen und toll gelegenen Rhönklub-Haus auf der Maulkuppe bei Poppenhausen starten wir täglich entweder zum Klettern an der Steinwand oder zur Kunstwerkstatt im Freien (in Anlehnung an den bekannten Naturkünstler Goldsworthy).
  • 18.-23. August
    Der Bauernhof baut an
    9-12 Jahre
    Hutzelberghof, Oberrieden, 210/195 Euro
    Hast Du schon mal ein richtiges Haus gebaut? Aus Lehm und Stroh und mit einem Dach drauf? Die Hasen auf dem Hutzelberghof brauchen unbedingt ein neues Zuhause - und wir werden es ihnen bauen! Natürlich kümmern wir uns auch um die anderen Tiere und genießen das Leben auf dem Bauernhof.
  • 25.-30. August
    Abenteuer Steinzeit
    8-12 Jahre
    Stadtallendorf, 165/150 Euro
    Wie lebten die Menschen inder Steinzeit? Wie haben sie Feuer gemacht und was haben sie gegessen? Was hatten sie an? Welche Spiele haben die Kinder gespielt? Gab es jeden Tag eine Mammutjagd? Eine Woche lang kannst Du mit uns auf eine Zeitreise in die Steinzeit gehen.