Hier finden Sie folgende Artikel aus den HESSENseiten im BUNDmagazin

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

wenn Sie diese Ausgabe des BUNDmagazins in den Händen halten ist, die Hessische Landtagswahl 2003 bereits zwei Wochen vorüber. Der Redaktionsschluss der Hessenseiten im BUNDmagazin im Januar lässt es leider nicht zu, den Ausgang der Landtagswahl und das Ergebnis möglicher Koalitionsverhandlungen aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes bereits jetzt zu kommentieren. Dies holen wir in der nächsten Ausgabe nach. Wir haben uns allerdings intensiv mit den Wahlprogrammen von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, CDU, FDP und SPD auseinander gesetzt und eine ausführliche Kommentierung zu den Themenbereichen Verkehr, Energie, Naturschutz, Landwirtschaft und Nachhaltige Entwicklung formuliert, die wir am 20. Dezember 2002 veröffentlicht haben. Unsere Pressemitteilung und eine Langfassung der Kommentierung finden Sie auf unserer Homepage.

In Kurzform lassen sich die Wahlprogramme folgendermaßen charakterisieren:

Bündnis 90/DIE GRÜNEN sehen im Umwelt- und Naturschutz das wichtigste Thema und sind die einzige Partei mit einem klaren Bekenntnis gegen den Flughafenausbau und zum Ökologischen Landbau. Die CDU setzt im Umweltschutz ausschließlich auf Freiwilligkeit, durch die vorgesehene massive Förderung des Straßenbaus werden sämtliche Klimaschutzziele konterkariert. Die FDP widmet dem Naturschutz in ihrem Programm nur einen Satz, die Partei ist deshalb kein ernst zu nehmender An-sprechpartner für den BUND mehr. Das SPD Programm setzt positive Maßstäbe im Energiebereich und es soll ein Zukunftsrat eingerichtet werden, um die Nachhaltige Entwicklung Hessens voranzubringen.

CDU und FDP setzen massiv auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Hessen. Neu- und Ausbau von Bundesautobahnen wie A 4, A44, A49, A66, der Ausbau des Frankfurter Flughafens sowie des Verkehrslandeplatzes Kassel-Calden und des Flugplatzes Egelsbach werden ebenso angekündigt wie die Verdopplung der Mittel für den Landesstraßenbau. Die CDU will, "dass Autofahrer auf Hessens Straßen in zehn Jahren nicht mehr im Stau stehen müssen." Es hat den Anschein, als wären Menschen, die das Auto nicht regelmäßig nutzen wollen, für CDU und FDP keine potentiellen Wähler. Wie wäre es denn statt dessen mit dem verkehrspolitischen Ziel, dass Bahn- und ÖPNV-Benutzer in Hes-sen in 5 Jahren mit nur einer Fahrkarte schneller, preiswerter, bequemer und pünktlicher an ihr Ziel kommen als heute?

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wollen, dass der Umweltverbund aus Gehen, Radfahren und öffentlichem Verkehr eine stärkere Rolle übernehmen und dafür insbesondere der ÖPNV attraktiver gemacht werden soll. Bündnis 90/DIE GRÜNEN sprechen sich als einzige Partei entschieden gegen den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens, für die Einführung eines Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr sowie für eine Obergrenze der Flugbewegungen sowie gegen den Ausbau von Kassel-Calden und Egelsbach aus.

Im Bereich Energie setzt das SPD-Programm positive Maßstäbe. So will die SPD einen Schwerpunkt auf Effizienzsteigerung und Energieeinsparung legen, 5000 Wohneinheiten nach Passivhaus-Standard und die modellhafte Modernisierung von 10.000 Wohneinheiten nach Niedrig-Energie-Standard anstoßen sowie den Landesliegenschaften einen Vorbildcharakter durch Energiemanagement, Sanierung, Energiepass und Umrüstung bzw. Neubau in Niedrigenergie-Standard geben.

Als einzige Partei wollen Bündnis 90 / DIE GRÜNEN unverzüglich Initiativen ergreifen, um Gespräche über alternative Energieerzeugung und die Produktion von Solarzellen am Standort des AKW Biblis zu führen.

Die Klimaschutzpolitik ist das Stiefkind in den Wahlprogrammen aller Parteien. Eine konkrete Zielvor-gabe zur Reduktion der CO2-Emissionen gibt es weder bei CDU oder FDP noch bei SPD oder Bünd-nis 90 / DIE GRÜNEN. Als einzige Partei kündigt die CDU zwar ein Landesprogramm zur Senkung der CO2-Emissionen an, aber mit dem angekündigten massiven Ausbau der Straßen- und Flugverkehrs-Infrastruktur werden sämtliche Klimaschutzziele konterkariert und die CO2-Emissionen in Hessen deutlich zunehmen.

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN setzen in ihrem Wahlprogramm einen Schwerpunkt im Natur- und Land-schaftsschutz. So will die Partei ebenso wie die SPD einen Nationalpark Kellerwald ausweisen, das Hessische Naturschutzgesetz erneut novellieren und darin wieder die Verbandsklage einführen sowie eine Zertifizierung der Waldnutzung nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC) erreichen. Darüber hinaus wollen Bündnis 90 / DIE GRÜNEN u.a. die Entwicklung und Umsetzung eines landesweiten Biotopverbundsystems von mindestens zehn Prozent der Landesfläche, die Einführung einer Umwelt-Landeslotterie, aus deren Einnahmen zusätzliche Naturschutzprojekte finanziert werden und die Einrichtung eines unabhängigen Naturschutz-Fonds.

Die CDU setzt im Naturschutz auf Konfrontation und nicht auf Kooperation. So heißt es u.a. im Wahlprogramm : "Wir werden dafür sorgen, dass auf keinen Fall Mittel-, Nord- und Osthessen sowie die ländlichen Regionen in West- und Südhessen durch überzogene Ausweisung von FFH-Gebieten und die restriktive und einseitige Anwendung von natur- und landschaftsschutzrechtlichen Ausgleichsregelungen auf eine Rückzugs- und Freizeitfunktion für die Ballungsräume Kassel und Rhein-Main reduziert werden." An dieser Aussage wird die naturschutzfeindliche Haltung der CDU besonders deutlich. Niemand redet einer "überzogenen" Ausweisung von FFH-Gebieten das Wort, es geht schlicht darum, dass rechtliche EU-Vorgaben auch in Hessen umgesetzt werden müssen. Hessen hat hier seine Hausaufgaben nicht gemacht und dies erneut von der EU ins Stammbuch geschrieben bekommen.

Die FDP ist für den BUND kein ernst zu nehmender Ansprechpartner mehr. Im gesamten Wahlprogramm findet sich zum Naturschutz genau folgendes: "Die hessischen Liberalen setzen sich für mehr Wettbewerb im Naturschutz ein. Es ist zu prüfen, ob die in der Emissionskontrolle bewährte Zertifikatslösung auch auf den Vertragsnaturschutz ausgedehnt werden kann."

Positiv zu bewerten ist, dass für Bündnis 90 / DIE GRÜNEN der ökologische Landbau das Leitbild für die Landwirtschaft ist und ein Aktionsplan zur Förderung des ökologischen Landbaus umgesetzt werden soll, der viele Forderungen des BUND aufgreift.

Die CDU will prüfen, inwieweit die berechtigten Belange der Landwirtschaft bei der Planung von Großvorhaben stärker berücksichtigt werden können. Aus Sicht des BUND wäre es allerdings schön, wenn die CDU auch prüfen würde, wie die berechtigten Belange des Naturschutzes bei der Planung von Großvorhaben stärker berücksichtigt werden können.

Mit einer Landesagenda 21 bzw. einem Zukunftsrat, an dem gesellschaftliche Gruppen beteiligt wer-den sollen, wollen sowohl die SPD als auch Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Hessen auf den Weg zur nachhaltigen Entwicklung bringen. Beide Parteien greifen damit eine Forderung des BUND auf.

Wenn der BUND aufgrund seiner Überparteilichkeit keine Wahlempfehlung abgibt, so ist dennoch festzustellen, dass von einer rot-grünen Landesregierung mehr Initiativen im Natur- und Umweltschutz zu erwarten sind als von CDU und FDP.

Michael Rothkegel
Landesgeschäftsführer

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Die Natur wird uns fehlen - Wir wagen zu Bollern

Der BUND Kreisverband Kassel organisierte für das vorletzte Wochenende der documenta, am 7. September 2002, eine Demonstration unter dem Motto "documenta natura". Der Termin wurde gewählt, um den Bezug zu dem bekannten documenta-Beitrag von Joseph Beuys herzustellen. Dessen Idee der "Stadtverwaldung" mit 7000 Eichen hatte Kassel das wertvollste Kunstwerk einer documenta beschert. Ein breites Bündnis von Umweltgruppen, Bürgerinitiativen und anderen Gruppierungen wollte nun mit der Aktion auf die Defizite in der Umweltpolitik der Stadt Kassel, im Landkreis und in Nordhessen aufmerksam machen. Es war seit Jahren die größte und vielfältigste Umweltdemo in Kassel. Mit fantasievoll gestalteten "Bollerwagen" zogen die TeilnehmerInnen durch die Kasseler Königstraße, um gegen den Raubbau an der Natur, gegen Bausünden, Flächenverbrauch, Flug- und Autolärm sowie gegen Smog zu protestieren.

Otto Löwer, BUND KV Kassel

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Einladung zur Landesdelegiertenversammlung 2003

Einladung zur Landesdelegiertenversammlung des BUND Hessen
Samstag, den 15. März 2003 von 1000 - 1730 Uhr
Bürgerhaus Saalbau-Nidda
Harheimer Weg 24, 60437 Frankfurt am Main/Bonames
 
Der Landesvorstand lädt alle Delegierten und Mitglieder zur Landesdelegiertenversammlung 2003 herzlich ein.

Vorläufige Tagesordnung:

  • Begrüßung
  • Wahl der Versammlungsleitung
  • Beschluss über die Tagesordnung
  • Beschluss über die Geschäftsordnung
  • Leitantrag des Landesvorstands
  • Vorstandsbericht, Geschäftsbericht und Aussprache
  • Bericht der KassenprüferInnen
  • Kassenbericht 2002 und Aussprache
  • Entlastung des Vorstands
  • Beschlüsse über Finanzanträge
  • Beschluss über den Haushaltsplan 2003
  • Wahl einer Wahlkommission
  • Wahl des Landesvorstands
  • Wahl zweier KassenprüferInnen
  • Beschlüsse über Sachanträge
  • Entgegennahme der schriftlichen Berichte des Landesrates, des Fachrates, der Arbeitskreise und der BUNDjugend

Brigitte Martin
Vorstandssprecherin

Walter Raiss
Vorstandssprecher

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Vorbildliche Energieprojekte von Kreisen und Kommunen in Hessen

AK Energie hat Auswahl in einer Loseblattsammlung zusammengestellt


Zum Schutz des Weltklimas und zur Vermeidung unabsehbarer Atomgefahren ist die Energiewende dringender denn je. Vielfältige Möglichkeiten stehen hierzu bereit durch Steigerung der Energieeffizienz und durch verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien.

Kommunen und Landkreisen kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Etwa 5% des gesamten Energieverbrauchs in einer Kommune wird in kommunalen Gebäuden verbraucht. Kommunen und Landkreise sind Großverbraucher und können daher auch im großen Stil Energie einsparen. Sie müssen hier eine Vorbildfunktion ausüben und können darüber hinaus über planerische Vorgaben und gezielte Beratung von Haushalten und Betrieben Impulse geben, damit auch dort die Energieeffizienz gesteigert wird.

Zahlreiche Kommunen und Landkreise haben hierzu schon wichtige und wegweisende Schritte unternommen, teils als Mitglied im Klima-Bündnis, teils im Rahmen einer Lokalen Agenda 21 oder aus eigenem Antrieb. Der BUND - Arbeitskreis Energie Hessen hat eine Auswahl vorbildlicher Energieprojekte in hessischen Kommunen und Landkreisen zusammengetragen. Diese stellen nur einen geringen Ausschnitt der weit verbreiteten Aktivitäten dar, sollen aber jeweils exemplarisch das Spektrum der Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Das Ziel der Zusammenstellung ist, dass in Kommunen und Landkreisen erörtert wird, welche noch weitergehenden Maßnahmen durchgeführt werden können. Die Beispiele zeigen, was anderswo schon geht: warum dann nicht auch in der eigenen Kommune? Die Autoren hoffen daher, dass die Zusammenstellung Anreiz für energiepolitische Debatten und Entscheidungen vor Ort liefert!

Als besonders hilfreich wird sich die Zusammenstellung erweisen, wenn man sich über die jeweils angegebenen Internetadressen oder Telefonnummern von Kontaktpersonen weitergehende Informationen besorgt. Sei es, die Modalitäten zu erfragen, wie man eine PV-Anlage auf einem Schuldach mit diversen Verträgen organisiert, sei es, um Vergleichskosten für eigene Projekte zu ermitteln, oder auch anderen Projekten einen Besuch abzustatten, der für die eigenen Gemeindevertreter motivierend wirken kann.

Die Liste vorbildlicher Energieprojekte soll Aktualisierungen erfahren. Dazu wäre Ihre Mithilfe von großem Wert. Teilen Sie uns gegebenenfalls Korrekturen mit und, das ist besonders wichtig, nennen Sie uns weitere Beispiele. Nicht in die Liste aufgenommen werden Planungen und Gutachtenempfehlungen, die noch nicht umgesetzt wurden; Standardoptimierungen von Beleuchtungen, Pumpen, Fenstern, Dämmungen, usf.; Projekte, die zum Zeitpunkt ihrer Durchführung vorbildlich waren, heute aber normaler Stand der Technik sind

Wenn auch alle aktiven Mitglieder des BUND-Arbeitskreis Energie Hessen zum Entstehen der Zusammenstellung beigetragen haben, so bedurfte es doch einer verantwortlichen Person, die mit langem Atem und ordnender Hand das Vorhaben betreut. Dafür sei Wolfgang Heins aus Wehrheim herzlich gedankt.

Die Sprecher des BUND-Arbeitskreises Energie Hessen:
Prof. Dr. Hans Ackermann, Marburg
Dr. Werner Neumann, Altenstadt
Dipl.-Ing. Haimo Brackemann, Pohlheim

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BUNDjugend Hessen Seminarprogramm 2003

In der Terminübersicht findet sich unser komplettes Angebot für 2003 - von ernsthaften Diskussionen der Umweltthemen unserer Zeit bis zu sanftem Reisen in der Natur, sowie eine breite Palette an Fortbildungsangeboten für alle ehrenamtlich Aktiven. Da ist sicher für jede/n etwas dabei! Natürlich gibt es auch ein ausführliches Seminarprogramm 2003, das jederzeit gerne kostenlos bei uns angefordert werden kann. Auch suchen wir immer Helfer/innen, die das Programm verteilen können - im Bekanntenkreis, im Naturkostladen oder Jugendtreff.

BUNDjugend macht sich schlau

Im folgenden zwei Angebote aus unserem Seminarprogramm, bei denen Jugendliche sich auf den aktuellen Stand der Diskussion bringen können und viele Tips zum Aktivwerden bekommen:

  • Meine zweite Haut
    7.-9. März in Friedrichsdorf
    Teilnahmebeitrag 28 Euro (Mitglieder 21 Euro)

    Ein Wochenende rund um die Kleidung, denn wie heißt es so schön "Kleider machen Leute" - leider auch kaputt - muß man hinzufügen, denn oft werden die prestigeträchtigen Markenklamotten in Billiglohnländern in Asien und Lateinamerika unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Die konventionelle Baumwollproduktion verschlingt Unmengen an Wasser und belastet die Böden, doch sind Hightechfasern aus Erdöl die Alternative? Jede Menge Diskussionsstoff also, doch werden wir auch mögliche Lösungen und Alternativen diskutieren und Aktionsmöglichkeiten kennenlernen.

  • Genutzt, verschmutzt - Wasser in Not
    13.-17. April in Frankfurt
    Teilnahmebeitrag 40 Euro (Mitglieder 33 Euro)

    Wasser kommt aus der Leitung! Wirklich? Wasser ist mal Mangelware, mal Lebensspender, mal zerstörende Flutwelle. In den komplizierten Wasserhaushalt greift auch der Mensch mit seinen Aktivitäten ein und verändert es empfindlich. Was es mit dem Wasser als Lebensgrundlage und seiner Nutzung auf sich hat, welche Probleme daraus entstehen, wollen wir an vielen konkreten Beispielen vorstellen und diskutieren. Daneben werden als Bausteine der Jugendleitercard die Themen Aufsichtspflicht und Haftung sowie Rhetorik behandelt.

    Das Seminar gehört zum Öko-Führerschein, einer fünfteiligen Seminarreihe. Der Einstieg ist hier zu jedem Zeitpunkt möglich. Weitere Informationen zum Öko-Führerschein und den Folgeseminaren gibt es bei der BUNDjugend.

Aktiv werden - Aktiv-Info lesen

Was sich Neues bei der BUNDjugend tut, welche Aktionen geplant sind, wann sich die Landesjugendleitung trifft, all das erfahrt Ihr im zweimonatlich erscheinenden Aktiv-Info, in dem alle Termine und Themen, die uns bewegen, zusammengestellt sind. Wer den Überblick und den Einstieg in die aktive Jugendumweltarbeit sucht, sollte das Aktiv-Info sofort kostenlos bei der BUNDjugend abonnieren.

Vorankündigung

20 Jahre BUNDjugend Hessen - ein Grund zum Feiern!
12. & 13. Juli auf dem Wirberg

Im Januar 2003 ist die BUNDjugend Hessen 20 Jahre alt geworden. Das muß natürlich kräftig gefeiert werden! Wir erlauben uns jedoch, in die warme Jahreszeit auszuweichen: am 12. und 13. Juli 03 steigt eine große Party auf dem Wirberg, zu der alle, die je mit der BUNDjugend Hessen zu tun hatten, herzlich eingeladen sind. Für unsere Vorbereitungen suchen wir noch Zeugnisse und Spuren, die unsere Arbeit hinterlassen hat. Vielleicht habt Ihr das ein oder andere witzige Bild, eine nette Anekdote oder eine anderes Erinnerungsstück aus Euren bewegten BUNDjugend-Jahren, dann freuen wir uns von Euch zu hören!

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Einladung zur Hauptversammlung des KV Main-Kinzig

Liebe BUND-Freunde,

hiermit lädt der Kreisvorstand alle Mitglieder des BUND-Kreisverbandes Main-Kinzig recht herzlich zur JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG ein.

Termin: Samstag, 22. Februar 2003, 1430 Uhr
Ort: 63594 Hasselroth-Neuenhaßlau
Johannes-Heermann-Heim (Evangelisches Gemeindezentrum)
Bornwiesenweg 3 (Ecke Hasselbachstraße)

TAGESORDNUNG:

  1. Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht des Kassenwartes
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Aussprache zu den Punkten 2 bis 4
  6. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers
  7. Wahl eines Wahlvorstandes
  8. Wahl des Vorstandes
  9. Wahl der Kassenprüfer
  10. Wahl der Delegierten für die Landesdelegierten-Versammlung
  11. Verschiedenes 

 Kreisverband Main-Kinzig, Kreisgeschäftsstelle

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Der Reinhardswald – Eine Kulturgeschichte

Im Euregio Verlag, Kassel, ist ein Buch erschienen, das sich mit Hessens größtem zusammenhängenden Waldgebiet beschäftigt - dem in Nordhessen gelegenen Reinhardswald. Herausgeber des umfangreichen Buches ist der pensionierte Forstmann Hermann-Josef Rapp, ein ausgezeichneter Kenner und Liebhaber der Reinhardswaldregion. Entstanden ist ein vielseitiges Buch, das wie der Untertitel - Eine Kulturgeschichte - zeigt, sich nicht nur mit dem Wald als Naturraum, sondern auch mit den Einflüssen der Wirtschaft und Kultur beschäftigt. Geologie, Hutewaldentstehung, Jagdeinflüsse, Wasserhaushalt, Braunkohlegewinnung und ethisch begründetes Schatzhaus europäischer Wälder - wer sich mit dieser Region befassen will, erhält ein fundiertes Basiswissen in Natur- und Kulturgeschichte. Das Buch ist ein Ergebnis von Fachleuten und Waldliebhabern gleichermaßen.

Es ist vor allem eine Lektüre für Leser/innen, die schon eine Beziehung zum Reinhardswald haben. Aber auch für Menschen, die sich gern mit der geschichtlichen Entwicklung einer vom Naturraum geprägten Region befassen ist es eine wahre Fundgrube. Leider ist die Schriftgröße des Buches etwas klein geraten, worunter die Lesbarkeit leidet. Schön wäre es auch gewesen, wenn noch mehr Fotos von Waldansichten wie die gezeigten Hutewald- und Urwaldbilder aufgenommen worden wären.

Reinhardswald - Eine Kulturgeschichte, 250 Seiten,
Hrsg. Hermann-Josef Rapp, Euregio Verlag, Kassel, 2OO2,
ISBN 3-933617 - 12-x, Preis: 2O,- Euro

Otto Löwer
BUND Kreisverband Kassel