Hier finden Sie folgende Artikel aus den HESSENseiten im BUNDmagazin

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

der sogenannte Atomkonsens zwischen Bundesregierung und Atomwirtschaft ist vor nun fast einem Jahr, am 14. Juni 2000 geschlossen worden. Der BUND lehnt diesen »Konsens« ab, weil der überfällige Sofortausstieg mit ihm nicht erreicht, sondern den Kraftwerksbetreibern ein »ungestörter« Weiterbetrieb ihrer Anlagen zugebilligt wird. Im »Atomkonsens« wurden keine Ausstiegsfristen festgelegt. Statt dessen wurde die Produktion einer »Reststrommenge« erlaubt, die noch einmal so hoch sein wird, wie die Strommenge, die von den 19 deutschen Atomkraftwerken bislang bereits produziert wurde. Umgerechnet ergibt sich daraus eine Laufzeit der Atomkraftwerke von durchschnittlich 35 Jahren. Aber auch diese Laufzeit ist nur theoretisch vorbestimmt, da Reststrommengen von älteren auf jüngere Atomkraftwerke übertragen werden können.
Selbst der »Schrottreaktor« Block A des AKW Biblis (keine Notstandswarte, erdbebengefährdet, mangelnder Brandschutz, Störfälle in Serie) darf nach dem Atomkonsens noch bis zum Jahr 2009, der Block B noch bis zum Jahr 2011 weiterlaufen.

Die andere Seite dieses »Konsenses« ist die Produktion von Atommüll. Weltweit gibt es kein sicheres Endlager für den Atommüll, aber nach dem Willen der Bundesregierung soll in den Atomkraftwerken noch einmal dieselbe Menge an Atommüll erzeugt werden dürfen wie bisher, nämlich über 7.000 Tonnen.

Doch wenn es kein Endlager gibt, wohin dann mit der jahrtausendelang strahlenden Atommüllfracht? Umweltminister Jürgen Trittin hatte 1999 zwar öffentlich das bisherige Entsorgungskonzept für Atommüll als gescheitert erklärt, doch am »Verschieben« des Atommülls wird weiter festgehalten. Denn nichts anderes verbirgt sich hinter dem hochtrabenden Wort »Entsorgungsvorsorgenachweis«. Es ist als Entsorgung anerkannt, wenn der anfallende Atommüll in die Wiederaufarbeitungsanlagen nach La Hague in Frankreich und Sellafield in England und von dort in die zentralen Zwischenlager nach Gorleben und Ahaus transportiert wird. Aber besonders gegen diese Castortransporte richtet sich der Widerstand der Anti-AKW-Bewegung, wie die Proteste gegen den Transport nach Gorleben Ende März wieder gezeigt haben.

Der Castor-Transport von La Hague nach Gorleben hat nur einen einzigen Zweck erfüllt, nämlich Platz in der Wiederaufarbeitungsanlage für neuen Atommüll aus deutschen Atomkraftwerken zu schaffen. Das Gerede um die bestehende Verpflichtung zur Rücknahme war nichts mehr als ein moralische begründetes Ablenkungsmanöver. Tatsache ist, die Lagerbecken für abgebrannte Brennelemente in den Atomkraftwerken sind voll und deshalb müssen die Brennelemente abtransportiert werden. Andernfalls müssten die Reaktoren abgeschaltet werden. Frankreich hat aber weiteren Atommülllieferungen nach La Hague erst nach einem Castor-Rücktransport nach Gorleben zugestimmt. Letztlich führen Castor-Transporte nach Gorleben also nur dazu, dass weitere Transporte in die Wiederaufarbeitung möglich bleiben, nach dem Atomkonsens noch bis zum Jahr 2005. Nur so kann die Atomwirtschaft ihre Atomkraftwerke »ungestört« weiter betreiben.

Doch von Protesten und zehntausenden Polizisten begleitete Castortransporte sind für eine rot-grüne Bundesregierung keine verlockende Aussicht. Also überlegte man, wie die Zahl der Transporte reduziert werden könnte und fand mit der Zwischenlagerung von Atommüll an den Atomkraftwerksstandorten die vermeintlich gute Lösung. In den Standort-Zwischenlagern sollen bis zur Realisierung eines Atommüllendlagers die Castorbehälter für einen Zeitraum von bis zu 40 Jahren abgestellt werden. Die Bundesregierung brüstet sich nun damit, durch die Beendigung der Wiederaufarbeitung im Jahr 2005 und die Errichtung von Zwischenlagern an den Atomkraftwerken die Zahl der Atommülltransporte von derzeit 3 (Transport in die WAA - Transport ins Zwischenlager - Transport ins Endlager) auf 1 Transport (Transport vom Standort-Zwischenlager ins Endlager) zu reduzieren.

Grundsätzlich ist zu begrüßen, dass der Atommüll so wenig wie möglich auf Schiene oder Straße herumkutschiert wird. Dennoch wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben: RWE hat beantragt, auf dem Gelände des AKW Biblis ein Standort-Zwischenlager für 128 Castoren errichten zu dürfen. Ebenfalls beantragt wurde ein sogenanntes Interimslager, in dem für einen Zeitraum von 6-8 Jahren (bis zur Fertigstellung des Zwischenlagers) Castoren mit abgebrannten Brennelementen abgestellt werden sollen.
Durch diese Planung wird am Standort Biblis zusätzlich zum untragbaren Risiko des AKW - Betriebs eine bislang nicht vorgesehene Risikopotenzierung durch die Atommülllagerung betrieben.

Die diesjährige Landesdelegiertenversammlung des BUND (siehe nachfolgender Bericht) hat die Planung eines Interims- sowie eines Zwischenlagers abgelehnt.

In der formellen Einwendung begründet der Landesverband die Ablehnung u.a. damit, dass eine Vielzahl von nicht gelösten und nicht lösbaren Sicherheitsproblemen die Unbeherrschbarkeit der Atomkraftnutzung signalisieren: Das geplante Interims- sowie das Zwischenlager ist nicht ausreichend gegen Erdbeben, Flugzeugabstürze und Hochwasser gesichert. Der Schutz vor »Einwirkungen Dritter« auf die Castorbehälter ist angesichts von möglichen Sabotageakten nicht zu gewährleisten. Ein jederzeit möglicher GAU oder Super-GAU in den Atomkraftwerksblöcken A und B wird schwerwiegende Auswirkungen auf das Standort-Zwischenlager haben. Schließlich verfügt der Antragsteller RWE nicht über die nach §7 Atomgesetz notwendige Fachkunde und Zuverlässigkeit, wie die zahlreichen Störfälle und Vorkommnisse beweisen.

Für den BUND ist die Planung eines Interims- sowie eines Standort-Zwischenlagers Teil eines gescheiterten Entsorgungskonzepts. Sie gaukelt einen sicheren Umgang mit Atommüll bis zur Endlagerung vor, den es angesichts der unbeherrschbaren Risiken nicht geben kann. Jederzeit kann in einem Atomkraftwerk und Atommülllager - auch in Biblis - eine Atomkatastrophe eintreten. Sie würde bundesweit zu Verseuchungen führen, die die Zerstörung des Lebens, der Gesundheit und des Lebensumfeldes von Millionen Menschen zur Folge hätten.

Michael Rothkegel

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Landesdelegiertenversammlung des BUND Hessen 2001

Resolution gegen Atommüllzwischenlager am AKW Biblis verabschiedet / Unterstützung der Landesregierung für die Neue Bundeslotterie für Umwelt und Entwicklung gefordert / Forderung nach einem Nationalpark Kellerwald erneuert / Vorstand neu gewählt

Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass über die Aktivitäten eines Umweltverbandes positiv geurteilt wird. Doch Dietrich Jörn Weder, Leiter der Umweltredaktion beim Hessischen Rundfunk, lobte in seinem Gastreferat vor den 129 Delegierten im Bürgerhaus Goldstein in Frankfurt die bedeutende Rolle und nicht geringen Erfolge der Umweltschützer in den vergangenen dreißig Jahren. Nicht zuletzt dem Engagement des BUND und seinem beständigen Bohren dicker Bretter sei es zu verdanken, dass die »sichtbaren« Umweltprobleme wie Luft- und Gewässerverschmutzungen deutlich reduziert wurden. Dennoch sollten diese Erfolge nicht zu einem verklärenden »Ökooptimismus« verleiten, wie ihn Journalistenkollegen in jüngster Vergangenheit propagiert hätten. Immer noch gebe es zu viele global ungelöste Probleme, die unserer Umwelt mit z. T. ungewissem Ausgang arg zusetzten. Zu denken sei dabei an das Wald- und Artensterben, die Klimaerwärmung oder den überbordenden Flächenverbrauch. Die Schwierigkeit, für diese Probleme Betroffenheit und Bewusstsein zu erzeugen, lägen darin, dass sie sich schleichend und kaum merkbar äußerten. Je mehr aber auch die Politik andere Prioritäten setze, umso wichtiger sei das Engagement von und in den Umweltverbänden.

Die für ein ehrenamtliches Umweltengagement nötigen Veränderungen von Rahmenbedingungen diskutierten die Delegierten anhand des Leitantrages des Landesvorstands »Förderung des ehrenamtlichen Engagements durch ein hessisches Ehrenamtsgesetz«. Einstimmig forderten die Delegierten u.a. gesetzliche Freistellungs- und Sonderurlaubsregelungen, Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutzbestimmungen sowie die Entwicklung einer Infrastruktur für ehrenamtliches Engagement in Form von Freiwilligenagenturen. Neben diesen gesetzlichen Verbesserungen forderten die Delegierten von der Landesregierung, auf der Basis des Prinzips »Belohnung statt Entlohnung«, eine Selbstverpflichtung, den Wert der ehrenamtlichen Arbeit durch eine Unterstützung verschiedener Maßnahmen zu stärken, wie z.B. die Schaffung kostengünstiger Fortbildungsmöglichkeiten, die Ermöglichung der kostenlosen Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Anerkennung von im Ehrenamt erworbenen Qualifikationen bei der Suche nach einem Studien-, Ausbildungs- und Arbeitsplatz oder die Einrichtung von Beratungsstellen zur Qualifikation von Ehrenamtlichen und Organisationen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten.

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution sprach sich die Landesdelegiertenversammlung gegen die Errichtung eines Atommüllzwischenlagers am AKW Biblis aus (siehe auch Editorial). Der Betrieb solcher Atommüllläger verletzt nach Ansicht des BUND massiv das Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger nach Art 2.2. GG auf Schutz vor gesundheitlichen Risiken. Am Standort Biblis wird durch die Genehmigung eines Brennelemente-Interims- und -Zwischenlagers zusätzlich zum untragbaren Risiko des Betriebs des AKW- Biblis A und B eine bislang verbotene Risikopotenzierung durch die Atommülllagerung betrieben. Hinzu kommt, dass aus dem stillgelegten RWE-AKW Mühlheim-Kärlich stammende abgebrannte Brennelemente zusätzlich eingelagert werden sollen. Die Wahrscheinlichkeit von Unfällen mit katastrophaler Freisetzung von Radioaktivität steigt damit erheblich. Die Delegierten bekräftigten, dass der BUND sich nicht an der Erarbeitung von Konzepten zur Atommüll-Lagerung beteiligen, bevor der Ausstieg aus der Atomenergienutzung vollzogen ist. Die abgebrannten Brennelemente, die sich noch im AKW Biblis A und B befinden, müssen nach Ansicht des BUND bis auf weiteres im vorhandenen Abklingbecken gelagert und gekühlt werden. Wenn die vorhandenen Lagerplätze gefüllt sind, müssen die Reaktoren A und B des AKW Biblis abgeschaltet werden.

Zur Verbesserung der finanziellen Förderung des Umwelt- und Naturschutzes in Hessen und bundesweit forderte die Landesdelegiertenversammlung die Landesregierung auf, sowohl ihre ablehnende Haltung gegen eine bundesweite Lotterie für Umwelt und Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Neue Bundeslotterie aufzugeben als auch Mittel aus der Glücksspirale zur Erhöhung des Stammkapitals der Stiftung Hessischer Naturschutz bereitzustellen.

Schließlich erneuerte die Landesdelegiertenversammlung die Forderung nach Ausweisung des Kellerwaldes als Nationalpark. Die Landesregierung soll der dem Land Hessen obliegenden Verpflichtung zum nachhaltigen Schutz der Buchenwaldökosysteme endlich nachkommen. Zu unterlassen ist jede Beeinträchtigung der Naturschutzqualität des potentiellen Nationalparkgebietes. Dies gilt insbesondere für Einschlagmaßnahmen in den vorhandenen Laubwaldbeständen, die in den über 120-jährigen Altbeständen ihre besondere Wertigkeit besitzen.

Im Rechenschaftsbericht des Landesvorstands berichtete Vorstandssprecher Jörg Nitsch den Delegierten von einem erfolgreichen Jahr 2000. So sei die Zahl der Menschen, die den BUND Hessen unterstützen, im letzten Jahr um 2.550 auf nunmehr 19.820 gestiegen. Damit sei das 1998 formulierte Ziel, dass im Jahr 2005 den BUND Hessen 20.000 Mitglieder und Förderer unterstützen, schon jetzt fast erreicht. Nun stecke sich der Landesvorstand das ehrgeizige, aber dennoch realistische Ziel, bis 2005 die Zahl der Unterstützer des BUND auf 25.000 zu erhöhen. Der Vorstand sehe in diesem Wachstum eine Bestätigung der erfolgreichen Fach- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND und einen deutlichen Beleg dafür, dass die Arbeit des BUND nach wie vor geschätzt und als unterstützenswert angesehen wird und dass das Thema Umweltschutz bei den Menschen durchaus nicht »out« sei, sondern nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt.

Wiedergewählt wurden als Landesvorstandssprecher

  • Brigitte Martin, 47 Jahre aus Darmstadt;
  • Peter Hansen, 40 Jahre aus Frankfurt;
  • Stephan Henrich, 35 Jahre aus Wettenberg;
  • Jörg Nitsch, 41 Jahre aus Obertshausen;
  • Walter Raiss, 74 Jahre aus Mörfelden-Walldorf;
  • Herwig Winter, 48 Jahre aus Mörlenbach.

Neu gewählt als Landesvorstandssprecher wurde André Brumund (Sprecher des Landesarbeitskreises Abfallwirtschaft und Stoffkreisläufe), 33 Jahre aus Frankfurt.

Wiedergewählt als Schatzmeister wurde Stefan Baumgardt, 31 Jahre aus Rimbach.

Als Fachratssprecher bestätigt wurde Dr. Lutz Katzschner, 51 Jahre aus Kassel.

Vertreter der BUNDjugend im Landesvorstand ist Sebastian Dern, 19 Jahre aus Friedberg.

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BUNDjugend Hessen

Noch Plätze Frei - Freizeiten-Angebot der BUNDjugend Hessen im Sommer

Bei den Freizeiten, die die BUNDjugend Hessen im Sommer anbietet, sind noch einige Plätze frei. Im einzelnen sind dies:

24.06.-6.7.2001 Sonne, Watt und mehr..., Hallig Hooge
Eine Kinderfreizeit mit Watterkundung, Kutterfahrt, Insel erkunden und natürlich baden gehen,
Kids zwischen 11-13 Jahren, max. 25 Kinder, Beitrag:610,- bis 640,- DM

16.-22. 07.2001 Leben auf dem Bauernhof IV, Hutzelberghof Oberrieden (Nordh.)
Auf einem kleinen Bauernhof in Gruppen für Stall, Garten und Küche sorgen, dabei lernt Ihr auch Kühe melken und Butter machen
Kids zwischen 9-12 Jahren, max. 25 Kinder, Beitrag 390,- bis 420,- DM

26.07.-04.08.2001 Hüttentour um die Zugspitze
Eine Wanderung von Hütte zu Hütte mit wundervollen Ausblicken in die Hochgebirgslandschaft und Informationen zu Gefährdung und Schutz der Alpen, Kooperation mit dem JBW Kreis Wetterau
Jugendlichen zwischen 15-17 Jahren, max. 14 Teilnehmer, Beitrag: 799,- DM
 

Naturtagebuch in Hessen

Preisverleihung im Schloß Freudenberg

Es wurde ein erlebnisreicher Tag für die etwa 20 geladenen Kinder, die sich aus ganz Hessen mit ihren Eltern und Lehrern auf Schloß Freudenberg versammelt hatten. Zunächst wurden die verschiedenen Tagebücher vorgestellt und prämiert: Die Klasse 4 a der Theodor-Heuss-Grundschule in Hanau hatte ein Blumenbeet angelegt und das Wachstum der Pflanzen beobachtet, zusätzlich hatten die Kinder eigene Erlebnisse und Beobachtungen in ihre Tagebücher aufgenommen. Da wurde von geretteten Igeln, Begegnungen mit Eichhörnchen und vielem mehr berichtet. Natürlich wurden auch Einzelarbeiten prämiert: Sabrina und Natascha Leese, Jennifer Heinisch und Felix Haubold hatten sich mit verschiedenen Biotopen vom Gartenteich über Wald bis zu den Pflanzen im Garten beschäftigt. Felix hatte zum Beispiel Küchenkräuter gesät, deren Entwicklung er fotographierte. Anschließend probierte er verschiedene Rezepte für die Kräuter aus. Alle PreisträgerInnen wurden mit einer Urkunde und Sachpreisen wie Bücher, Fahrradzubehör, Schreib- und Malutensilien sowie Becherlupen belohnt.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kindern anschließend an einer Führung durch das Erfahrungsfeld der Sinne teilnehmen, das auf den Ideen von Hugo Kükelhaus beruht. Draußen luden Windorgel, Fühlpfad, Schaukelstein und Meditationsbaum zu verschiedenen Experimenten mit den Sinnen ein. Doch auch drinnen wurde es richtig spannend. So war der Weg durch einen Dunkelgang zu bestehen, konnten farbige Schatten erzeugt oder mit Klängen Muster mit feinem Sand gemalt werden. So verging der Nachmittag wie im Flug und es wurde dringend Zeit für eine Stärkung mit Kuchen und Getränken. Auch danach lockte das Schloß mit seinem großen Park zum Entdecken, Ausprobieren und Spielen.
 

Es geht weiter

Natürlich geht das Naturtagebuch auch 2001 weiter. D.h. Kinder(gruppen) und Schulklassen sind aufgerufen sich ein Biotop ihrer Wahl auszusuchen und zu beobachten. Das kann ein Baum, ein Stück Garten oder Bach oder ein Teich sein, den die Kinder sich im Jahresverlauf immer wieder anschauen. Ihre Beobachtungen und Erlebnisse können sie dann aufschreiben oder malen oder Pflanzen pressen und einkleben. Die Dokumentation der gemachten Beobachtungen muß dann bis zum 31. Oktober bei der BUNDjugend Hessen in der Geschäftsstelle eingehen. Weitere Informationen und ein Probeheft des Manfred Mistkäfer Mitmach Magazins gibt es ebenfalls dort.

Umweltkindertag am 19. Juni

Am 19. Juni ist wieder Umweltkindertag, diesmal mit dem Thema Energie (sparen). Da kann man auch als Kinder eine Menge tun, zum Beispiel die Erwachsenen daran erinnern, daß sie weniger Auto fahren sollen, in der Schule nach Energieverschwendung fahnden oder für Umweltschutzpapier werben. Wie das alles zusammen gehört und viele Informationen bekommt ihr nach der Anmeldung.
Außerdem machen am 19. zusammen mit der BUNDjugend Rheinland-Pfalz eine große Aktion in Mainz und suchen noch HelferInnen!

Fortbildungen der BUNDjugend:

09. Juni
Organisation von Freizeiten, Aufsichtspflicht und Haftungsfragen
Frankfurt, 10.00-17.00 Uhr
Baustein der TeamerInnen-Grundausbildung in Kooperation mit dem Jugendwerk der AWO. Themen sind: Organisation und Ablauf von Freizeiten, Programmgestaltung, Flexibilität wahren, Aufsichtspflicht und Haftungsfragen an Fallbeispielen. Für FreizeitbetreuerInnen kostenfrei. Aber auch für GruppenleiterInnen geeignet, Teilnahmebeitrag: 25,- DM
 

ÖkoFührerschein geht in die zweite Runde

Nachdem die ersten Jugendlichen auf dem Seminar im April ihren Öko-Führerschein (berechtigt nicht zum Auto fahren) entgegennehmen konnten, geht der Öko-Führerschein in die zweite Runde.
Der Öko-Führerschein ist ein kontinuierliches Ausbildungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene. In fünf Kursen wird das nötige Basiswissen in Ökologie, Politik und praktischem Umweltschutz vermittelt. Neben dem Fachwissen stehen Methodenlernen und die Auseinandersetzung in der Gruppe im Vordergrund. Das Werkzeug zum Gruppenleiten runden den Öko-Führerschein zur Ausbildung für GruppenleiterInnen ab. Spaß beim Lernen ist durch abwechslungsreiche Methoden garantiert. Am Ende der Kurse stellen wir einen Ökoführerschein und eine JugendleiterInnen-Card aus. Der Öko-Führerschein kann bei Bewerbungen im ökologischen und sozialen Bereich nützlich sein. Weitere Informationen zu Inhalt und Ablauf der Seminare erhaltet Ihr auf Anfrage in unserer Geschäftsstelle.
 

Gemeinsam aktiv
2.-6.07.2001, Mo bis Fr

Gesellschaft & Ökologie
8.-12.10.2001, Mo bis Fr

Vernetzung schaffen, Probleme lösen
16.-18.11.2001, Fr bis So

Mitmachen & Verändern
22.-24.2.2002, Fr bis So<>

Überzeugen & Begeistern
1.-5.4.2002, Mo bis Fr

Öko-Projekte-Tour vom 23.-27. Mai
Hier habt Ihr Gelegenheit, Euch verschiedene Öko-Projekte anzuschauen, die in den letzten Jahren von Leuten aus der Jugendumweltbewegung aufgebaut wurden und nun erfolgreich laufen. Hier ist gemeinsam leben und arbeiten miteinander verknüpft und es werden verschiedene Umwelt- und Kulturprojekte betrieben. Wir wollen das Umweltzentrum Verden und weitere kleinere Projekte in der Region besuchen. Teilnahmebeitrag: 120,- bis 140,- DM
 

Kirchentag 13.-17. Juni in Frankfurt
Die BUNDjugend ist vom 14.-16. Juni auf dem Markt der Möglichkeiten in den Messehallen mit einem Stand und abwechslungsreichen Programm zum Thema gesunde Ernährung, ökologischer Landbau und Gefahren der Gentechnik dabei. Zum einen gibt es viele praktische Infos, aber wir laden mit einem Pfad der Sinne auch zum Ausprobieren, Fühlen und Schmecken ein. Schaut mal vorbei!